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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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August 1521,

oder ein Eidgnoschaft ir keis, Mt. an ir landen oder sunst beschedigen wellte, acht manot und lenger, ob es vonnöten wäre, zuo halten rvj»> zuo fnoß und inj'» zuo roß, bereit nf ir keis. Mt. fordrung.

„Zöugt an wyter, wie röm. keis. Mt. und iro österrichische und burgnndische Rät alle zit gnädigen undfriintlichen willen zuo und mit der Eidgnoschaft tragend und alle frid und güetigkeit mit inen zuo halten undwyter früntschaft zuo suochen, ouch kein ungnad nie Hab von ir Mt. gegen der Eidgnoschaft empfunden, und aberetlich und vil der ständen des hl. Richs gegen der Eidgnoschaft nndultig syend.

„Zeigt ouch an, wie widernmb die küngrich in Hispania, so etlich zit under inen widerwillig und un-gehorsam gewesen, durch gnad des allmächtigen gotts widerumb versünt und gehorsam worden und die (so)söliches Widerwillens ursach gewest, undertrnckt oder gestraft nach iro mißthat.

„Und diewil die irrung vor ougen wär, durch den Küng von Frankenrich das küngrjch Navarra volkoinenerobert, röm. keis. Mt. unversechen und wyter in Castilia gezogen, (habend) also die Castilianer und Bischgayersich einhellig erhebt und das küngrich Navarra widerumb erobert und die zuo roß von (den) Franzosen erschlagenoder gefangen, des fuoßvolks ouch wenig darvon komm, zc.

„Zöugt (wyter) an, wie die gedachten Hispanier uß Castilia und ander von Aragon, Valenzia, Catalognia,Granada in Frankenrich her über den Runzival in großer zal ziechent zuo roß, als an der keis. Mt? Hof, die soHarns komend, vj^ von Aragon und Catnlonia zno roß, rr>" zuo fnoß, Castilianer aber mit ganzer macht, alsodaß die diser zit in Frankrich kriegen.

„Item wyter zöugt (er) an, wie röm. keis. Mt. volk, rrr"> zuo fuoß, am end des manots vergangen Juligcmustret, und xm zuo roß der besten, so in Burgund, Niderland, Westfalen sin mögent, ouch in Frankrich an-gezogen, und keis. Mt. in person sich zuo disem zug erheben (well), die allein verhalt zuo Gent, bis der Herr Car-dinal uß Engtand harübcr kamen und zuo Brugg in Flandern verschlossen ire Handlungen nacht (?) und angents,wie hievor stat, züchen und daß k. Mt. uß England ouch erfordert anziehen füllen ?c.

„Item und daß die künklich Mt. uß Dänmark by der keist Mt. in person ankamen, all sin vermögen irokeis. Mt. zuosetzen welle, und habe ouch das küngrich von Schweden und darinne groß richtumb und bergwerkgewunnen; das küngrich, als glaubwürdig lüt sagen, sye iij° myl lang und by den tr tütscher mylen breit.

„Item wie Herr Francisc von Sickingen, rvm zuo fuoß und by den inj-» zuo roß stark um Straßburgversammelt, »f den Küng von Frankrich thuo anzischen.

„Item sagt (er), als ouch die r. keis. Mt. an die Detter der löblichen Eidgnoschaft geschribcn, (daß keis. Mt.?)den ständen des heiligen Nichs habe ufgebotten, (und daß) die brief darzuo wärmt getruckt, und habe die, so (als)er noch an keis. Mt. Hof war, gesechen, (und) lut der bricfen wäre, daß sy gerüst (sin sölten) uf die ersten darnach(beschechenden) erfordrungm anzuoziechen.

„Item zöigt (er) an, wie b. Ht. und röm. keis. Mt. zuosamen verbunden und keis. Mt. irer Heilikeit zuohilf (ziehe), und (uß) Ncapolis vis« kürisser, dero und alles r. keis. Mt. volk Signor Prosper de Columna, obristerder Spanier, so in des h. v. (Vatters) sold, sollen zuo fuoß ob den viijm sin; der Margraf von Mantua (sye?)obrister des h. v. volks, und sollen by den aller reisigistm (?) ijm kürisser und rvs« ringe pferd und von den(Spaniern?) rvij bis in die rviijm zuo fuoß stark sin, w.

„Und wie daß röm. keis. Mt. über die vjm oder viijm Tütscher und ein merklich geschütz von Trient hinindem hl. Vatter zuo hilf schicke, und gebend im die Venediger roß :c. (und) sind am anzug.

„Witer nngezöigt, uß was grund und ursach b. Ht. bewegt und keis. Mt. bewilliget, dm durchlüchtigenHerrn Franciscum Sfortia, hochloblichcr gedächtnuß Herrn Ludwigen eelichm sun, als ein erben und belechnetenin das Herzogthunr in beder ir Ht. und Mt. schirm genommen, insetzen wellen, und daß durch söllichs ein-hellikeit in Jtalia (zuo weg gebracht?) unh gebürlich lydenlich nachburschaft in Jtalia aller ständen und einerloblichen Eidgnoschaft zuo gedulden, fuogen und nutz.

„Hat witer von wegen des gedachten Herzogen gcredt und in sines ußblibms entschuldiget, (uß) ursach,(er) möchte nit wissen, ob sin person oder die Handlung einer frommen Eidgnoschaft angcncm, aber habe H. Card,befolchm, zuo sagen einer frommen Eidgnoschaft und für sin fürstlich gnad zuo verheißen, er welle ein guoter nachbur,fründ und iro sun sin und alle alte guottät und fründschaft ernüweren, wo im gott sin widerinsatzung verliche.