August 1521.
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Merkwürdig ist namentlich auch der Schlußparagraph:
„Meister Antoni Dichtler soll zuo Herr Wilhelmen de Falconibus (ob der zuo Lucern ist) gon und an inforderen viijo rrv gülden heimlicher Pension, und so er sp im geben will, soll er im die quittanz geben; wurd eraber sagen, er hett nit gelt bp im, sunder es war zuo Zürich, soll er mit im gon Zürich ryten, und so er in nitzuo Lucern finden wurdi, soll er nit dest weniger gon Zürich rrsten, dieselbig zuo reichen."
Zu v. 1521, 30. Juli (Dienstag nach St. Jacobs Tag). Zürich an die Boten der zwölf Orte in Lucern.„Unser fründlich willig dienst, zc. ?c. Von einem unserm burger, der bi uns nit seßhaft, sind wir uß sunderntrüwen, so er uns schuldig ist, warlichen beruht, wie er guot müssen Hab, daß die fürsten und stand des hl. Richsrömisch keiserlicher Majestät zuogesagt habind jar und tag rriiij-» fuoßknecht und fünftusend zuo ross; darzuo werdeauch röm. keis. Mt. für sich selbs darzuo thuon sovil, daß hunderttusend man bi einandern sin werden; die selbensöllind den nächsten in das Hochburgund und uf Dijon („Tyßpon") zuozüchen und villicht den Küng von Frankrich,'der den Keiser angriffen habe, rmderstan zuo beschädigen, und ob sich dess sust etwar annemen wurde u. Zuodemspe ennerthalb dem Bodensce und dem Rin in allen stellen ein große rüstung mit geschüh, gewer und Harnasch;uf wen oder in was gestalt das bescheche, möge er (aber) nit müssen u. Witer so spe er eigentlich bericht, daßder Küng von Frankrich uf zwölf oder fünfzechen tusend lanzknechten bi im enthalte. Sömlichs alles habent wiruch als unfern getrüwen lieben Eidgnossen, üch darnach müssen zuo richten, nit Möllen unverkündt lassen"...
St. A. Zürich: Tschud. Docum.-Sammlung VIII. Xr. 34. — St. A. Bern: A. Zürich I (Copie). — St. A. Lucern: Missiven.
K. A. Basel: Abschiede, I. 65 bis. — K. A. Freiburg: Abschiede, Bd. 56.
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Zürich. 1521, 5. August f. (Montag vor Laurent« f.)
Staatsarchiv Lneern: Allg. Abschiede (I. 1. lol. 173. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 8. lol. 50. Staatsarchiv Bern:
Mg. eibg. Abschiede 1. p. 410. Abscheide sino äato. .Landesarchiv Nidwaldcn. Staatsarchiv Basel: Abschiede k. 71.
^atttonöarchiv Areibnrg: Abschiede Bd. 87. Kantonsarchiv Solothnrn: Abschiede Bd. X. KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede.
Stiftüarchiv St. Gallen. KantonSarchiv Granbnnden.
Gesandte: Zürich. (Marx) Nöist, Bürgermeister; Felix Grebel; Jacob Grebcl; Johannes Verger. Bern.Ludolf Nügeli. Luccru. Jacob Feer, Spitalmeister. llri. (Ulrich) Türler, Scckclmeistcr. Schwpz. Paul Kcrn-ge:te>, Pannermeister. Obwaldcn. Hans Zumstein, Seckelmcister. Nidwaldeu. (Bartholomäus) Stolz, Auuuaun.
Hans Zehuder; Götschi zu Hag. Glarus. Vogj (Bernhard) Schießer. Basel. Caspar Koch. Freiburg.Jacob Gruyere. Solothurn. Hans von Noll. Schaffhansen. Hans Peyer, Bürgermeister. Appenzell. (NichtZugegeben). Abt St. Gallen. Heinrich Schenkli. Stadt St. Galleu. (!>l.) Krumm, Bürgermeister. III Bünde"Ehurwalleu"). Junker Haus von Marmcls.
tt. Wegen des langwierigen Spans zwischen Basel und Aarau, betreffend den feilen Kauf, ist verordnet,Ai Lucern und Schwpz auf Sonntag nach Unser Frauen Tag (18. August) im Namen aller Orte ihre Botschaften'^ch Basel schicken sollen, um morndeß vor kleinen und großen Rathen ernstlich zu handeln, damit die von Aarauvon Alter her freie Fuhr erhalten. ?». Lucern soll seinem Landvogt oder dessen Statthalter im ThurgauSelsten, ltt>f den nächsten Tag das Lehen-Urbarbuch in Frauenfeld zu bringen, wegen des Streites um das Lehen,Banker Hans von Schcllenberg's Frau zu Dießeuhofcn inue hat. Das soll dein von Schellenbcrg zu rechterHe>t angezeigt werden, damit er auf jenen: Tage erscheinen könne, e. Fürst Matthäus, Cardinal von Sitten,Maximilian von Bergen, Graf Rudolf von Sulz, Ritter Wolf von Homburg, Doctor Jacob Sturze!, Hie-^vnymns Brunner, Vogt zu Kaisersberg, und Sccretär Veit Suter, als kaiserliche Gesandte, begehre» AntwortMs ihren schriftlich überreichten Vortrag. Da man aber keine andere Instruction hat, als sie anzuhören, so wird
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