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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
61
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Juli 1521,

Kl

gegen ihn und die Seinigcn nichts Feindliches unternommen werde, wodurch er zum Widerstand genöthigt würde.Da diese Antwort billig und ehrbar erscheine, so eröffne man dieselbe mit dem Rathe, zu verschaffen, daß sichdie Angehörigen der Grafschaft neutral verhalten und mit ihren Nachbarn im Herzogthum Burgund im Friedenleben, w. Diesseits habe man den guten Willen, den Verträgen mit dem Kaiser nachzukommen, u. s. f.

St. A. Bern: Latein. Miss. I. f. 2S, 26.

«», z, fehlen im Schaffhnuser Exemplar, <i überall.

Zu q. Zur Ergänzung des allgemeinen Abschieds lassen wir noch einige andere Auszüge folgen:

1) Dem Basier Gesandten ist eine detaillirte Instruction gegeben betreffendden Handel des Kaufs Röthelen",direct mit dem König zu verhandeln. K, A, Basel: AM), e, 57-5»,

2) Bern accreditirt den Albrecht vom Stein an die Herzogin von Angouleme ?c. für ein Anbringen be-treffend die Reliquien der hl. Johanna und empfiehlt dem König die Verwandten Michael Glasers, der zu derZeit der Feindschaft gegen Frankreich (1513?) mit Capitalstrafc belegt worden, wodurch seine Schwester undandere Verwandte in Armut gerathen seien, zu gnädigem Ersah, ?c. St,A. Bern: Lat-in.Miss. 1,14.

3) 1521 (Ende Juni?), Luccrn. Instruction für Anton Bili, als Gesandten zu dem König, dergleichen zudem Tag in Bern.

(1) Wegen der Klagen der Princessin und der Regenten von Burgund, betreffend die Rüstungen gegen dieGrafschaft, soll der Bote mit andern Eidgenossen dafür wirken, daß Krieg vermieden werde. (4) Verwendung fürdie Gardeknechte; desgleichen für den Grafen von Arona, den Bischof von Lodi, die von Rothweil und dieAnsprecher.

Besondere Aufträge:

1, Betreffend die rückständige Penston von 1516, deren Zahlung für den Fall, daß die Vereinung zu Standekomme, zugesagt worden sei; nun habe Lucern allezeit des Königs Begehren gefördert, w. 2. Die 500 Frk.jährlich für den großen Rath, worüber jedes Jahr Streit entstehe (span sin will"), sollen auch bestätigt undkünftig mit der Pension ausgerichtet werden. 3, Dringendes Ansuchen um Erhöhung der Pension der Stu-denten, damit sie zu Paris leben können. 4. Klage über Beschränkungen der Zollfreihcit im Gebiete von Mailand.6- »,Jr söllent ouch mit andern Eidgnossen an k. Mt. bringen, wie dann der orden Sancti Francisci und iusundersvon unser Provinz und landen von alter har iren conventen geschickt lüt hiniu gesandt gen Paris, damit dieselbenouch gelert wurden; so aber der convent daselbs zuo Paris gereformiert, understand st) die, so nit reformiert sind,m irem convent nit zuo tolen, sy wöllent sich dann ouch reformieren; da ist iro begcr, daß sy gehalten werdenwie von alter har, so wöllent sy nütdcstmiuder, diewyl sy by inen wonent, sich rcformatlich halten; doch wannsy usgestudierent (sie), daß si dam: widerum in ire convent kommen mögent; dadurch mögent wir Eidgnossengiert lüt erzüchen und (müessent) nit allwegen frömder geleben." St, A, Luc-rn: A, Frankreich,

Ueberhaupt scheint jedes Ort bei dieser Gelegenheit besondere Anliegen an den König gebracht zu haben.

ZI.

Lucern. 1521, 18. Juli f. (Doustag vor Maria Magdalena f.).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, c>. t, kol, lS9, 'Staatsarchiv Bern: Mg, -idg. Abschiebe, I, !>, »es, M4, KantonSarchiv Basel:Abschiede, kol. so. Kaiitoiisarchiv Freiburg: Abschiebe, Bd, Sit. Kautonsarchiv Solothnr»: Abschiede, Bd, X.

KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede,

Gesandte: Basel, (Kaspar Koch, Salzherr), Freiburg, (Ulrich Schnewli). (Die andcrn unbekannt),

1. Der Landvogt im Thurgan zeigt an, er besorge, daß in der Landgrafschast ein Aufbruch beabsichtigtwerde; jedoch habe er noch nicht in Erfahrung bringen tonnen, wohin und zu wem; er habe dies aber anzeigenwollen, damit man ihm später keine Schuld beimesse. 2. Es wird ihm befohlen, eilends hinaus zu reiten und