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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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Juli 1521,

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Summe von 13 Kronen, p. Die Einnahmen von Lauis, Lnggaris und Mainthal werden gleichmäßig vcrtheilt,und zwar folgendermaßen: Jedes Ort erhält: 120 Kronen, an guten Dncatcn 56, an rheinischen Gulden 54,un Mittlern (meseren") Dickpfennigcn 13 Kronen, an guten Dickpfcnnigen 5 Kr., an Batzen 8 Kr., an Rößlern(18 für i Kr.) 2 Kr., an allerlei Münze 2 Kr., endlich an Münze 2^2 dicke Pfennige.

In der Berner Sammlung Abscheide sins dato findet sich ein Original, das nur bis Ii geht; das Ucbrigeist versetzt in die Acten Mailänder Kriege.

TS.

Z5ern. 1521, 1. und 2. Juli (Vigilia Vifitationis Mariä f.).

Staatsarchiv Bern ! Teutsch Spruchbuch 2. b22.

Tag der zu dem König von Frankreich abgeordneten Botschaften. Ein Abschied ist nicht vorhanden; andessen Stelle nehmen wir folgende Actcnstücke auf:

k».Wir von stell und landen gemeiner Eidgnoschaft rät und sandbotten, setz in der statt Bern versamlet,thuond kund mit diserin brief, als dann die frommen fürnemen wysen, unser sunders guoten und getxüwen liebenEidgnossen von den drpen Pünden ir gemein sigel an den pundbrief, so wir mit künklicher Majestät von Frankenrichangenommen, gehenkt, und aber sölichen pund nit uier dann der ober Pund zuogesagt, und die andern zwen Pündtsich harin von inen gesündert haben; harumb, künftig irrtung zuo versehen, und damit durch sölich besigleu niemanddeHein verwysen noch beschwerd zuostande, so erlütern wir uns hiemit, daß uf dißmal die genampten unser liebenEidgnossen von den zweyen Pünden in dem bemeldten pundbrief zwüschen dem Küng und uns angenommen, nitbegriffen noch verpflicht, sonder allein den einen Pund berüercn und binden solle, ungehindert daß derselben drycrPündt sigel an vilgesagten brief ist Tomen. Ob sich aber hicnach begeben, daß die übrigen Pund mit demdritten in söliche pündnuß komcn und gan wurden, alldanu soll dise bekanntniß abgcthan und Harns zuo unserEidgnoschaft Händen geantwnrt; zuo glycher wys soll den genampten unfern lieben Eidgnossen von den Pündenvon dem Küng von Frankenrich glpchförmige bekanntnuß geben werden," ?c.

(Lateinisches Concept einer Antwort an die Gesandten ans der Grafschaft Burgund, d. d. 2. Juli):Den Botschaften der Frau Philiberta, Princessiu von Orange, und der Stände der Grafschaft Burgundwird auf ihren Vortrag einhellig mit folgender Erklärung geantwortet: 1. Man wolle den ewigen Vertrag, dendie Eidgenossenschaft mit Kaiser Maximilian geschlossen, aufrecht erhalten, in der Zuversicht, daß derselbe vonSeiten Kaiser Karls in gleicher Weise beobachtet werde. 2. Da in dem mit dem König von Frankreich aufgerichtetenPündniß ausdrücklich gesagt worden, daß alle Verbündeten und Verwandten beider Theile eingcschlostcn und vor-behalten seien, so betrachte man die Grafschaft Burgund als darin mitbcgriffcn, obwohl sie nicht speciell genanntworden, und da das Hans Oesterreich in dem Bündniß vorbehalten sei, so wolle man die Grafschaft Burgund,als in der Erbcinung eingeschlossen, desgleichen vorbehalten wissen. Darum sei den Gesandten, die jetzt zumKönig gehen, befohlen, nicht nur diese Meinung demselben kundzugeben, sondern auch ernstlich darauf zu dringen,daß eine bezügliche Erklärung veröffentlicht werde, und falls eine solche Publication nicht bewilligt würde, denKönig zu ermahnen, gegen die Grafschaft nichts Feindliches vorzunehmen, sondern sie als Buudesverwandte derEidgenossen zu behandeln, :c.