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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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April 1521.

Das Glarner Exemplar (Tschad. Sammlung in Zürich) hat folgenden Satz: Es sollen auch alle Boten,die zu ihren Herren und Obern heimgcritten sind, so bald möglich wieder hicher kommen.

Hienach ist anzunehmen, daß ein Theil der Botschaften nach Hause geschickt wurden, um die Genehmigungder vereinbarten Artikel ausznwirkcn. (Eine hicfür dienliche Ausfertigung derselben hat das K. A. Schwyz:A. Frankreich). Zur Bestätigung dient unter Anderm, daß Freiburg laut Rathsbuch am 29. April den JacobGruyere wieder nach Lucern absendet. Aber schon am 28. schreibt Bern an seine Hauptlente in Italien, daßdie Vereinung bereits beschlossen sei. Der angedeutete Umstand dürfte die lange Dauer dieses Tages erklären.

Zu I. 2. Hier reihen wir noch folgende Aktenstücke ein:

1) 1521, 4. Mai. Lucern an (Lud. Borromeo, Graf von Arona). Man habe sich, wie dessen Secretair, beide» Unterhandlungen über das Bündniß (mit Frankreich) alle Mühe gegeben, ihn darin einzuschließen; alleinder französische Gesandte habe, aus unbekannten Gründen, sich schließlich so heftig widersetzt (so opposuit etvooikora.vit in tunt.um, oto.), daß der anfänglich gemachte Vorbehalt widerrufen worden; jedoch bleibe man derzuversichtlichen Hoffnung, daß alle irgendwie den Eidgenossen verwandten Parteien, also auch der Graf, in dieVereinung eingeschlossen werden; zudem sei den Gesandten, die zum König gehen sollen, befohlen, sich in diesemisinn zu bemühen, zc. A. Luccr»! Migwe».

2) 1521, 7. Mai (Dienstag vor Auffahrt). Die zwölf Orte machen Zürich die Anzeige, daß eine Botschaftvon ihnen nächsten Sonntag daselbst eintreffen werde, um über den Beitritt zum französischen Bündniß zu unter-handeln, in der Hoffnung, daß sich Zürich von den andern Eidgenossen nicht söndern werde; demgemäß werdenBürgermeister und Räthe ersucht, auf den folgenden Montag ihrenvollmächtigen Gewalt" zu versammeln undder Meinung der Gesandten freundliches Gehör zu geben. Si. A. Z»nch: Am» Frankreich.

Zu Ii. Der Text des Erlasses an die Knechte ist unbekannt; die Veranlassung liegt wohl in den nächst-folgenden Acten:

1) 1521, 25. April (St. Marx), 11 Uhr Vorm. Zürich au Lueeru (und andere Orte). Mittheiluug eineseben eingegangenen Schreibens von Hanptleuten med Knechten im Dienste des Papstes.

St. A. Lucem: Misslven.

2) 1521, 4. April (Donstag nach Ostern), Pavia. Hauptleute, Lieutenants, Fähndriche und Zugewandte ausder Eidgenossenschaft an die zu Tagen versammelten Boteil ihrer Herren. Sie seien mit allem Volk gesundhier angelangt und mit dem Legaten zusammengckommcn und haben dann alles beschlossen und geordnet, so geschicktwie es im Felde nöthig sei, wozu der Allmächtige ihnen Glück und Heil geben möge. Nun seien sie alle mit demLegaten über das Wasser auf das Gebiet des Papstes gerückt, um zu erwarten, wo er sie weiter brauchen wolle,und was in der Stadt Retz (Reggio) vorgehe; sie haben dcßhalb eine ganz geheime Knudschaft dahin geschickt, umbei den Widerwärtigen all ihr Thun und.Lassen zu erfahren und nach Gebühr zu handeln. Ferner zeigen sie an,wie große Freundschaft der Herr von Lautrec ihnen bewiesen, dein Geringsten (mindstcn") wie dem Größten(meisten"), ebenso seine Unterthanen und alles Volk, indem sie willig Herberge und ziemliche Nahrung gegeben;auch habe er sich zum höchsten erboten, dem Papst und ihnen seinen Bruder mit 500 Kürissern zu Hülfe zuschicken und mitzuziehen, im Fall des Bedürfnisses auch mehr zu thun uud persönlich zu kommen, damit gemeineEidgenossenschaft sehe, wie geneigt ihr die Krone Frankreich sei. Sie bitten ihre Herren, dafür dankbar zu sein,da sie selbst so vieles nicht zu verdienen wissen. Auf ihre Bitte habe Lautrec bewilligt, die freien Knechte, etwa4999, die sich jetzt verlaufen haben, durch Commissarien zu versehen, bis sie cidg. Boden erreichen.

St. A. Ziirlch: U. Papst.

Wörtlich gleichlautend schreiben Caspar Göldli, oberster Hauptmann, und Lieutenants ?c. an BMund Rath in Zürich. . a>. w.

Ebendaselbst finden sich weitere Berichte vom 19., 15. und 23. April.

3) 1521, (c. 4.7. Mai?), Lucern. Die eidgenössischen Boten an Herrn von Lautrec.IllustriMime, eto. sie.bit guiu nostri gu! in »orvitio sunt sanotissimi ciomini nostri ?upo, non »ati» noin» lanciaro st »iAnitiog.ropotuorunt, gnantg. gratia ot sinooro animo per äuoatum Uockiolani kuorint oonäuoii, roevpti noo (non) odla-tionilm» Nittum annoissiwis oontörtati gl, oxeollont!» vostrn, gua clo ro uodis ox oküoio Aratituäini» lioot otium