April 1521,
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beschweren, und für diesmal empfohlen, einen solchen Vogt ans Basel zu nehmen. Zum Ueberslnß haben dievon Tachbach vorgeschlagen, das Schloß zu schleifen , sodass an dessen Stelle nur eine einfache Behausungbliebe, wofür die Basler ihrerseits etwas zn thnn hätten. 4. Da aber diese und ähnliche Vorschläge von Räthcnund „Gemeinde" zu Basel verworsen worden sind, mit der Erklärung, daß sie das Schloß behaupten wollen, wiesie es jetzt haben, Bischof und Capitel hingegen für und für die Eidgenossen um rechtlichen Entscheid anrufen,so wird mit den Baslern geredet, daß sie sich in ein gebührliches Recht schicken sollten, worauf sie ihre Antwortzu Händen der Eidgenossen jedem Boten schriftlich übergeben haben. 5. Ein jeder Bote weiß zn sagen, wieLudwig von Meßbach, Vater des Coadjutors, sammt andern Söhnen und Verwandten, wie auch die StadtBern durch ihre Botschaft an dieser Unterhandlung Theil genommen und für einen freundlichen Ausgleich gewirkthaben. I». Die Botschaft von Solothurn verliest einen Brief von 1502, laut dessen die Grafen Heinrich undOsivald von Thierstcin, Gebrüder, für sich »nd ihre Nachkommen, mit ihren Herrschaften Thierstcin, Pfeffingen,Angenstcin und Lützel, daselbst ewige Burger geworden, wobei die Stadt beschirmt zn werde» begehrt. Füreine Verhandlung hierüber nicht bevollmächtigt, rathen die sechs Boten, daß Solothurn sein Recht weiter suchenmöge, wie sich gebühre.
lieber die auf diesen Tag verwiesenen Geschäfte sind zu vergleichen Nbsch. 23. Febr. ^ »nd 6. März n.
Zu Die am Schluß erwähnte Antwort Basels, eine summarische Wiederholung der bisher geltendgemachten Motive, liegt bei dem Zürcher Abschied k. 19.
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gittern. 1521, 5. April f. (Freitag vor Qnasimodo ff.).
Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschiede, 6. 1. toi. 134. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Vd. 8. toi. 26. Ebenda: TschubischeAbs chiede-Sammlung, Bd. 5. Xr. 27. Staatsarchiv Bern: Allg. cidg. Abschiede, 8. p. 317. 1'. p. 253. Kantonsarchiv Basel: Abschiede 5. 11.Kantonsarchiv Freiburg: Abschiede, Vd. 56. Kantonsarchiv Solothurn: Abschiede, Bd. X. Kantonsarchiv Schaffhausen: Abschiede.
Stiftöarchiv St. Gallen: Abschiede.
Gesandte: Zürich. Meister (Johannes) Berger. Bern. (Anton) Spillmann; (Hans Jsenschmid, Venner).Lnccrn. (Peter) Tammann, Schultheiß; (Jacob von) Hertcnstein, Schultheiß; (Anton) Bily; (Hans) Gössi,Rathsrichtcr; Johannes (Jacob?) am Ort. Uri. (Hans) Dietli, Ammaün; Vogt (IT) Mnhcim. Schwyz.Ulrich Jacob (I. Ulrich?). Obwatden. VogtsX.) Heinzli. Nidwalden. Marquard Zelgcr. Zug. (Hieronymus?)Stocker, Amman»; (Kaspar) Schell, Seckelmeister. Glarus. Vogt (Fridolin?) Gallati. Basel. (Ulrich)Falkner; (Hans) Gallician. Freibnrg. (Dietrich) von Endlisperg, Schultheiß; (Jacob Grnyere), Spital-mcister. Solothurn. (Hans) Stölli, Schultheiß; Vcnner (Niklaus) Ochsenbein. Schaffhansen. Ludwigvon Fulach. Appenzell. (Ulrich Eisenhut?), Ammann. Wallis. Simon in Albon; Theodor (Joder) Kalbcr-malter. Stadt St. Gallen. Der Bürgermeister. Abt St. Gallen. Ludwig von Hclmstorf. Mühlhausen.Der Burgermeister; der Stadtschreiber.
tt. Eine Botschaft des Königs von Frankreich übergibt ihr Creditiv und hält einen Vortrag über die mitden Eidgenossen abzuschließende Vercinnng. Da nun die Mehrheit der Orte wünscht, die Antrüge des Königszu hören, so hat man, um die Sache zu verkürzen, ans Grundlage der früher abgeredeten Artikel zu denifranzösischen Gesandten einige (Boten) von Städten und Ländern verordnet, um zu vernehmen, ob der Königauf jenen Artikeln bestehe oder etwas Neues bringe. Demnach hat man wieder eine Verabredung getroffen,
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