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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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März 1521

Dem Lucerncr Abschied liegt abschriftlich bei: Missive des Cardinals von Sitten an Johann FranciscusStampa in Mailand, d. d. Worms, 22. Februar 1521: Baldiger Fcldzng des Kaisers nach Mailand in Aussicht;darum alle Gegner. der Franzosen vor einer Befreundung mit denselben zu warnen und auf die kommende Be-freiung zu vertrösten. Ueber die Schweiz folgende Stellen:Dt advsrtits super cmmia Lollviteusss st lim-nisnses, ut eavsant omnino inirs ooveordiam oum Dalle. Uos autem kaoimus dsllitum oküoium versusLasilisnses st Kollalkusisnsss .. . (juoad oratorsm gui est in l moeeia. laoiat Iiis praotioam oum Lollvitsnsillusst alüs arllitrio suo inocmtinenti sua praotioa ... (?) arllitratu nostro iuoundum nollis est, guod ille Aiandsmpsonniam impendat lrustra st oiroa praotioas vollis iniunotas traotari praessrtim in 'lurrega apud lsAatumapostolioum st ^nsllslmum, nollis Aratissimum tuit a vollis intollsxisso... De limtllolomoo Kovo, liesttorts kortuna rspositus tusrit in pristinum looum oonsularis llsrnsnsis ssu ssnatoriuni, spsramus tamsn adkuosibi sulltralli taoere non solum «li^nitatem lluiusmodi, sscl etiam aliud maioris iaoturss, dieat de nollis kio(pueguld vslit, osrto soimus ipsum ssss inimiaum. Iii ita oum llostsm tensmus in nos st rsputamus stut amioum non volumus" . . .

Diesem Stücke reihen mir zur Ergänzung noch folgendes an:

1521, 22. Februar, Worms. Matthäus Cardinnlis seduncnsis an Joh. Franeisens Stainpa (Nsdiolaui vslullioungus sit. Dito/')... ..Del Daudsnss eosa non ns porssti kars piu Aiata, oomo st in Ii lilvetis et inDranxa dirs al pegio posssti di lui, et piu ns piaos olle essenclo andato voi di oontinuo a oasa sua, glilialliati stopati Ali ooollij oon polvsrs: ma piu ns saria stato Aratissimo ss duoendolo in oasa vsstra amaugiare, ne Imvesti lillsrati sto. Lapsts guanto ssso assai vals st po, st guanto e nostro inimioo"...

St. A. Zürich: A. Mailand (Besiegeltes, von Cardinal Schinner siqnirtes Original nebst Uebersetznng).

7.

Masel'. 1521, 10. März f. (Auf Lätare).

Dtaatsarctnv Ziiricti: Abschiede, Bd. 8. fol. 16.

Boten: Zürich. Felix Grcbel, Ritter, des Reiths. Lnccrn. Hans Zukäs, Schultheiß. Ilri. Ulrich Türler,Seckelmeister. Schwyz. Gilg Rychmuth, des Raths. Unterwalden. Hans Kretz, Ammann. Schaffhansen.Eberhard (Aeberli) von Fulach, des Raths.

L». 1. Der Bischof, der Coadfutor und die Stift zu Basel klagen, wie das Schloß und die HerrschaftPfeffingen von jeher als ein rechtes Widnm ihnen zugehört, wie die Stadt Basel ihnen dazu geholfen und mitBrief und Siegel sie dabei zu schützen verheißen, aber nichts desto weiliger das Schloß mit Gewalt eingenommenhabe; sie verlangen, daß es ihnen, als ein Schlüssel des ganzen Thales, wieder überantwortet werde; wenndann ein Burgermeister und Rath der Stadt Basel etwas glauben fordern zu können, so werde ihnen vorgemeinen Eidgenossen Recht angeboten. 2. Die Basler erwiedern, sie haben allerdings, auf eine ihnen gegebeneZusage hin, dem Stift auf ihre Kosten zu dem Schlosse verholfen; später sei ihnen aber so begegnet worden,daß sie dasselbe zu Händen genommen haben und es heute noch thäten, wenn es nicht bereits geschehen wäre,und so wollen sie auch Alles daran setzen, das Schloß zu behalten. 3. Auf solche mehrmals vorgebrachteBeschwerden haben die verordneten Boten mit vieler Mühe Mittel zu einer gütlichen Vereinnng gesucht. DenBaslern wurde zugemuthet, für das Schloß etwas Geld herauszugeben; weil aber der Bischof dasselbe ausmancherlei Gründen nicht ohne Recht von Händen lassen will, so ist ihm vorgeschlagen worden, daß er dasSchloß mit einem Eidgenossen bevogtc, der einen deßhalb festzusetzenden Eid zu schwören hätte, damit man sehenkönnte, daß es nicht im Willen des Herrn liege, von dort aus die Eidgenossen oder die Stadt Basel zu