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März 1521.
K. 1521, 11. März. Zürich. Die VIII Orte schreiben dem „Guilermo, Nmwstsrii distsroisnsis ^.bbati",der Abt und Convent von Wettingen haben durch Gesandte vorbringen lassen, wie sie bisher nur 10 Gld. rh.jährlich haben entrichten müssen, jetzt aber 25 Gld. gefordert werdeil. Da nun das Kloster kürzlich durch Feuerzerstört und noch nicht aufgebaut, und zudem täglich init großen Ausgaben belastet sei, so begehre man hiemit,daß die neue Beschwerde abgestellt werde, u. s. w. St. A. Zürich: Missi»-» <M. Cm«?,,.
Das Zürcher, Berner und Solothurner Exemplar datirt gleichbedeutend auf St. Fridolins Tag.
l' aus dem Zürcher Exemplar. Bern hat zwei Exemplare, von denen das eine, unzweifelhaftes Original,nur <1, das andere auch hat. Das Nidwaldner, Zuger, Freiburger, Solothurner und Schasfhauser Exemplargehen nur bis «1; tl fehlt im Zürcher, auch im Berner, v, t im Vasler Exemplar.
Zu Vergleiche Absch. 1520, 2. Oct. l; 22. Oct. v; 0. Nov. a; 1. Dez. b.
Zu I». Vgl.' Absch. 1520, 5. Sept. I.
Zu <?. Hiehcr gehören folgende Acten:
1) 1521, 5. März, Mailand. Lautrec an die Eidgenossen. Antwort auf ihr Schreiben vom 24. Februar(Necapitulation desselben), „(juars WM vestris rssponäsntss äisimus gusmnämoclum superioribus äiebusprastntus summus pontiksx nobis siAnillonvit guoü praeknto clomino opisoopo Distoriensi soripsorat, ut«liotos pellites n vobis reguirsrst, petens n nobis Zta» ut eosZem per bune statum Necllolanonsemlibsrum transitum Imberg psrmitteremus per I'nilum, soilioet inoipisnäo Dapias st knvsnnam usgus, etguoä guingue oentum, sexoentum et usgus in ooto oentum per unam vivem in imvibus aseencloreut, tumut msliorsm »avium st viotualium provisionem babsrsnt, tum et mm ut esloriorss st kortiorss in servitüs8^1» sus sssent. Iis guo guicism ob tellus st amieitiam intsr praskatum summum pontillesm st obristiams-simum roASm initam sontsnti kuimus. Dt ita ict omns öDiis vestris siAmkoars voluimus, ut guotisusoungusvolueritis, llivtos pellitss mittatis. Verum vos roAumus, ut per aliguot ilios ante soruuclom aelventum steis sorunüsm clisoessum nobis si^nilloetis, guia oommissarios prsmittemus et eis navibus et viotualiis nsoss-sariis provisionem opportunem kisri kaoismus. Dt preterguam äisti peciitss vsstri liberum transitum per bunostatum babebunt, in omnibus bone traotabuntur, et libentissime ab ommbus viclebuntur, eum prssortimsbristianissimus rsx vos in numsro meliorum eiusäsm amioorum babsat" ... Nachschrift: „Dt xellites venisntper iter «pioit sisclsm ooorctinabit prekatus <1. spisoopus Distoriensis, et ubi invenisnt oommissarios, guia talis estvoluntas prenominati summi pontiiivis". Domes Duxi, eto. ete. St. A. Zürich: A. Papst (C°pi-, n-bst n -b-rs-hung).
2) Schreiben an den Papst, d. d. 8. März: Er habe die Absicht kund gethan, die Pensionen durch dasHaus Welser zu bezahlen, womit man zufrieden sei; da nun die genannten Kauflcute melden, daß sie bishernoch keine Zahlung empfangen, so bitte man, ans ihr Gesuch, Seine Heiligkeit, denselben die betreffende Summeerlegen zu wollen. Latein, voncept in den Zürcher Missiven.
3) Die für diesen Feldzug („Lcinlnkenkrieg") aufgesetzte Ordonnanz:
Ordinanz so die gmcincn knecht sollcnt schweren.
Das ganz gemein volk soll schweren dem obristen und allen andren houptlüten, deßglich denen so inenzuogeordnet sind, gehorsam und gewärtig ze sind, uf die fennli zc warten und usserm feld davon nit ze kamennoch keiner heim ze ziehen on müssen, willen und erlauben sins houptmans, under dem er zücht, oder underden er ist verordnet.
Und ob es zuo einem strit oder gefecht wupde kamen, bi den fcnnlinen und in der ordnung zuo bliben undsich davon nit lassen ze trängcn bis in den tod, die fpent ze schedigcn nach vermügen, nit ze blündern, bis dasfeld wirt bchept, und die not wirt erobert, es sye an stürmen oder stryten.
Ouch kein gottshus, kilchen oder gewichte statt ufzebrechen, ze berouben, zebrennen noch ützit, das darzuogehört, ze verwüestcn, oder darus ze ncmen, eS wäre dann dz die fpend oder ir guot darin wurdint funden;deßglich kein Priester, kind, alt und krank lüt noch frowen bild an irem lib ze schedigcn noch ze schmähen, undbesonder kein frowen kleider noch kleinoter, wie das uamen mag haben, ze rauben noch zc »einen, das werde