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Februar 1521.
walden. Ammann (Peter) Wirz (Obwalden); Haus Lnssi, Seckclincister (Nidwalden). Zug. Vogt (Heinrich)Zigerl!. Glarns. (Jost) Tschndi, Seckelmcister. Basel. Jacob Meyer, Bürgermeister; Jaeob Roth. Freiburg.Jacob Helbling; (Jacob) Grnycre, Spitaluieistcr. Solothuru. (Hans) Stötli, Schultheiß. Schaffhauscu.(Haus) Zicgler, Burgcruicistcr. Appenzell. Aunuauu (Ulrich) Eisenhut.
i». Die von Rothiveil berichten, sie seien ans Sonntag Judica (17. März) vor die kaiserlichen Connnissarienzu Rottenbnrg geladen worden, um sich über mehrere ihnen vorgehaltene Artikel bestimmt zu erklären und denBundesbrief mit den Eidgenossen vorzuweisen; sie bitten deshalb um Rath. Da kein Bote instruirt ist, so wirdihr Begehren heimgebracht, um auf dem nächsten Tag Autwort zu geben. I». 1. Abermals erscheinen die Bot-schaften des Bischofs und der hohen Stift zu Basel einerseits und der Stadt Basel anderseits, ihres Spans umSchloß und Herrschaft Pfeffingen wegen. Ersterc begehrt, daß die Eidgenossen, dem auf dem letzten („nächsten")Tag z» Zürich gefaßten Beschlüsse und ihrem Bunde mit den Baslern gemäß, diese anhalten, dem vor den Ortengebotenen Rechten statt zu thun, und damit Bischof und Stift „nicht verpfändet zu Recht stehen müßten", könntedie Herrschaft bis zum Anstrag des Rechten etlichen Orten der Eidgenossenschaft überantwortet werden. Laut desgenannten Abschieds soll nun die Stadt sich ohne Verzug mit Ja oder Nein hierüber erklären, und da sie mittler-weile Boten in alle Orte geschickt, um die Gründe für ihre Ansprüche darzuthnn, so wird ihren Gesandten zu-gemuthct, dieselben vor Aller Augen vorzutragen, damit der Bischof sie sogleich erwiedern könnte. 2. Die vonBasel beklagen sich über den angezogenen Abschied, da er nach ihrer Meinung ohne Anhörung ihrer Antwortgemacht worden, verneinen die an sie gestellte Frage und bitten die Eidgenossen, sie mit einem solchen Beschlüssenicht zu beschweren. 3. Da beide Theile auf ihrer Meinung beharren, so wird erkannt, daß Zürich, Lucern,Uri, Schwyz, Unterwalden und Schaffhausen auf Sonntag Lätare Nachts (10. März) ihre Boten nach Baselschicken sollen, um mit allem Fleiß einen freundlichen Vergleich zu versuchen, mit dem Befehl, was ihnen dabeibegegnet, wieder heimzubringen. Die Parteien werden noch besonders ermahnt, zu einem gütlichen AbkommenHand zu bieten und nichts Ungutes''gegen einander vorzunehmen, sondern den gütlichen Austrag ruhig zu ge-wärtigen. «?. Weil Solothurn neuerdings eröffnet hat, daß es ans seine Gerechtigkeiten Pfeffingens halb nochnicht verzichte, so wird gut befunden, daß dasselbe auf abgemeldeten Tag ebenfalls eine Botschaft nach Baselsende, damit seinethalben nach Nothdnrft und Gebühr gehandelt werden kann. «I. Des Coadjutors Verwandtehaben abermals die Bitte gestellt, denselben „als einen Eidgenossen in bestich zehaben", und wenn seine Sachenicht gütlich erledigt werden könnte, ihm zu Recht und Billigkeit zu verhelfen. Da der König von Frankreichin dem Streit um Mendris und Balerna den Bürgermeister von Ehur als Obmann ausschlägt, so ist dem-selben nochmals geschrieben worden, daß er die Vogteien entweder gütlich nachlasse oder den Obmann von Ehurannehme und hierüber kurze Antwort gebe. Will er das nicht, so soll ans nächstem Tag weiter berathen werden,wie man in dieser Sache zur Ruhe kommen kann. Ans den Anzug von Uri, Schwyz und Unterwalden, wiedie Ihrigen, besonders der Tücher halb, in Mailand mit neuen Zöllen beschwert werden, ist heimzubringen, daßdie Eapitel betreffend den Zoll genau besichtigt werden sollen, um auf dem nächsten Tage zu rathschlagen, wieman bei dem Inhalt derselben bleiben könne. In dem Span zwischen der Frau von Thierstein, Bürgerinzu Basel, und der Regierung zu Ensishcim ist den Boten, die ans Lätare (1V. März) nach Basel reiten werden,befohlen, wo möglich einen Vergleich zu erzielen; wenn aber kein gütliches Mittel verfangen mag, so sollen sieder Erbeinung gemäß das Recht suchen und annehmen, damit nichts Unfreundliches begegne. I«. Da der Herzogvon Savoyen den zwischen ihm und Freibnrg durch die Boten von Bern und Unterwalden, in aller Orte Namen,gemachten Abschied (Ans. Januar) vorlegt und'um dessen Bestätigung einkonunt, und der Bote von Freiburg gegen