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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1521

3) 1521, 4. Januar (Freitag var hl. drei Königen), 10 Uhr Vorm. Freiburg an die eidg. Boten in Thonon.Antwort auf ihre eben erhaltene Zuschrift: Man verdanke die Mühe, die sie angewendet, zum höchsten, erinneresie aber, wie ihnen auf der Reise erklärt worden, daß man nur ihnen zu Ehren eine Botschaft schicken wolle;denn da man wahrgenommen, daß der Herzog sich immerfortauf seinen Tand lege", den er schon öfter gefordert,den man aber auch jedesmal abgeschlagen, so wüßte man eigentlich wohl, daß man nichts ausrichten werde; weilihn nun die Boten nicht weiter haben bringen können, als zu (Anerbietnng) einer so kleinen Summe, und mitder Bedingung, daß man sich schriftlich verbinde und den Beibricf besiegle, so finde man, er spotte ihrer undFreiburgs; denn Hütte man seiner Zumnthung je entsprechen wollen, so wäre das billig früher geschehen, als dieEidgenossen darum dringend geworben haben, und etwas weit Besseres dabei hätte erreicht werden können. Darummögen es die Boten entschuldigen, daß man sich auf solche Anträge nicht einlassen wolle und die diesseitigenAnwälte zurückberufe; denn sich selbst und den Nachkommen um etwas Geldes willen die Hand zu schließen, seiman nicht gesonnen, da man laut der Bünde hierin gefreit sei^ und andere Orte ihre Hand auch offen behalten, ?c.

K. A. Freibmg: Missiven, Bd. VIII, 108.

4 ) (dgl.), Freiburg. Statthalter, kleine und große Räthe an ihre Boten in Thonon. Antwort auf

ihren Bericht, mit Dank für die gehabte große Mühe.So aber der Herzog nch nit anders ist begegnet undnit wyter gan will, dann die vermächtigung der (siner) Kotten dargibt, uf die v"> krönen, und (daß) wir uns(hinwidcr) mit demselben sollen verbinden für uns und unser nachkommen, das wir nie haben wellen thun, alsir gnot müssen tragen, beduret uns die arbeit, so ir in diser heiligen zist gehebt haben und mit wenig lustcs nochfröuden, als wir es nach louf der zyt wol mögen erkennen; wir sechen aber und aber, daß der Herzog stäts ufsinem fnrncmen belibt, und uns gern fassen wellt, und finden das (deß) wir uns wol versechen hatten. Dicwyldem also, getrüwen lieben mitbrüeder, so ist unser will und Meinung, daß ir den Handel lassen also anstan undüch harheimfüegen, dann wir mit demselben nützit mcr wellen zuo schaffen (hau)." (Mittheilung einer Copie desvorgehenden Schreibens, ?c.). w. ib. vm. iog.

5) 1521, 12. Januar. Bern an den Herzog von Savoyen. Iluniilitsr soso rssonimsudant. Illuotrissiiiiset oxosllsutisoinio prinesps, Iisros siu»u1aritsr Aratioss. ksvsrso nuno oratoro iiostro gut uns. ourn oratorseis Ilndorvaldsii nomins ostsrornm eontsdoratoruni iiostrorum ml illuotrissimam doininatioiisrn vsstramdootinatus tusrat, piano all ois intslloxiinus, guid inksr illustrissimam cl. v. st ooniliurASNsss nostroo urliis^ribur^snois aotuni st traotatum oit, non tamon ita oxpsdits, ut incls oonolusio ssu rssolutio optata a jani-diotis oomburASiisilius nootris sit impotrata, eis guo plurimum dolsinus; oupiniuo snirn ox aniino, ut iiitsrilluotriasimani d. v. st antsdiotos oomdur^oiioeo nostroo bona, vioinitas st amioitia olissrvstur. 11t guia ns-ossoitas oxposoit, ut oontodsrati InAS uostrs sarum amnium, st guod In illustrissirna ei. v. pro obtiiisudaooneordia nibil sit odmissum, «int oortiorati, porsuadonduni toi s osnasmus ut smlsm oratorss suos ad proxiniamjornatam, gus in 1ng"i nostra oslsliraliitur, dsrivars st ilndsni ouru oratoridus sa in jornata ooiiArsAatis vom-mnuioationöm kaue in partsiii lialiors non iiogÜAat, udi stiarn doputati a nobio adsrunt id totum oladoraturiguod paoom st guistsm proniovslzit. tjuantum snim in nobis ost, dsorsvimus importantis todsruin st sisrsuillui? vi^ors sorunäonr vlilizzamur, satistaesro st non psrniittsro, ut inutua liaotsnus obssrvata ainioitia inaliguo inkrin^atur^ ... Si. A. B-m: Lai-in. Missiv-n. », «eo.

Das Berner Nathsbuch hat unter dem Datum Samstag vor Hilarii (12. Jan.) folgenden Eintrag: An Herzogvon Savoy:min Herren haben verstanden irer botschaft anbringen und möchten erliden, daß der Handel hingelegtwurde; diewpl aber solichs nit beschechen sye, erbieten sich min Herren allzit das best ze tuond nnd brief und sigelan im zuo halten."

6) 1521, 2. März. Freiburg an Peter Wirz. Danksagung für die geleisteten Dienste, ?c.

K. A. Freibm-g- Missiven VIII. II« i>.

Vgl. Absch. 1519, 3. Juni t; 5. Juli es; 1520, 0. Nov. p; 1. Dec. t.