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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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4678, 26. Januar.

(Staatsarchiv Zürich.)

Wir Sigmund von Gots gnaden Ertzhertzog ze Oesterreich, ze Stehr, ze Kcrnden vnd ze Krain,Graue ze Throl :c. an einem, Vnd wir die Landamman, Räte vnd Gantze gcmainde der Lenndcr Swhtz,Vndcrwalden, ob vnd nid dem kcrnwald, Zug vnd das vsser Ampt So zu Zug gehört, vnd ouch Glarus,am andern tahle: Bekennen vnd verjechen offenlich vnd tun kundt allermeniglichen mit diesem brief, dazwir zu bahder schtten wolbcdachtlich vnd samentlich haben betracht, vnd zu Hertzen genommen was ausder loblichen bericht so der allmechtig Got zwischen vns gefügt, vnd vns bahden tahlen darnach widervnser tödlich veinde zu nutz ere vnd gut, gnedigklich verhengt hat, darumb wir pillich seinen gütlichengnaden lob vnd Dankh sagen stillen. Vnd die Selb obberürt bericht zwischen vns bahden tahlen zubckrefftigen, zu bestcttcn, zu pessern, vnd In getrewcm gclawbn hinstir ze beharrn, So haben wir vor-gcnantcr Ertzhertzog Sigmund zu Oesterreich, in dem namen des allmcchtigcn Götz vns, für vns, vndvnser erben, einer ewigen verainigung vnd verstentnuse veraint vnd mit vnfern ynnhabenden Landen,Lewten, Stetten, Schlozzen, Vndertanen, vnd Landsezzn, in getreuer verainigung vnd verstentnuse wehse,mit den obgcnanten ahdgcnossen der vorbcrürtten Lender, gcmainigklich vnd sunderlich vnd zu Iren nach-kumen, Also das wir vorgcnanter Ertzhertzog Sigmund vnd ünser erben, vnd die ünscrn vorgcmclt, wedermit Landen, Lewten, Stetten noch Schlozzen, Wider die obgeschrhbcn Ahdgnozzcn, die Iren, noch Jr nach-kumen, gcmainigklich noch sunderlich in kriegewehse nhmmer tun, noch args, dauon krieg auferstan möcht,fürncmen, Noch von den vnscrn vnd vnsern Landtsezzn noch hcmand andcrm aus ünscrn, vnd der ünsernLanden, Stetten, Schlozzn, zetun gestatten süllen. Desgleichen widervmb vnd In gleicher form, So habenwir die vorgeschrhbn ahdgnossen von Lendern, für vns vnd vnser nachkamen, vnd all die vnsern, vns ouchIn dem namen gotz, einer ewigen Vereinigung vnd verstentnuse vereint, mit ünsern Jnhabenden Landen,Lewten vnd Schlozzn, auch in getrewer verainigung vnd verstentnusö wehse, mit dem genanten ünsermgnedigen Herrn Ertzhertzog Sigmunden zu Oesterreich, seiner gnaden erben, Stetten, Landen, Lewtten,Schloffen, vndertanen vnd Landsezzn, gcmeinigklich vnd Sunderlich, Also das wir vnd vnser nachkomcnvnd all die vnsern, wider den obgenanten vnscrn gnedign Herrn von Oesterreich, seiner gnaden erbn, Land,Lewt, Stett noch Schlozz, gemcinigklich noch insunders, in kriegswehse nhmmer tun, Noch auch args,dauon krieg aufersteen möchten, fürncmen, Noch von den vnfern noch hemandt anderm aus vnsern Landen,noch Schlozzen, zetun gcstattn sülln noch wclln. Vnd ob sich fügen wurde, daz die vorgcnantcn ahdgnossn,oder die Jrn bekriegt, belegrrt, oder benotiget wurden, von wem das bescheche, nhemandt Hindan gesetzt,So sülln vnd welln wir vorgenannter Ertzhertzog Sigmund, vnd vnser erben, die ünsern, vnd vnser Land-sezzn, wo wir das vnser stünden halben getun mugcn, Inen zuziehn, vnd Sh hclffcn rettn vnd ent-schritten lasfn, vmb Iren sold den ^vnsern zugebend wie das von vns beschäl), ob die geschafft vnser, odervnser erbn wern vnd mit sölher macht als dann üns vnd vnser erbn nach gestalt der sachn he zhmlichvnd gut bedunkht sein, wann wir, oder vnser erben des von Inen ermandt werdn mit Iren briefen vndJnsiglen oder Iren gewissen potschafften. Vnd was Hilff vird behstands wir vnd vnser erben Inen tun,das Sh damit Benügen haben sollen. Desgleichen ob sich fügen wurde, daz der obgenant vnser gnedigerHerr Ertzhertzog Sigmund von Oesterreich vnd sein Erben, in Iren hnnhabenden Landen, an leib, gutt,

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