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November 1499.
walden bringt an, nach der Schlacht im Schwadcrloch, wo man viel Geschütz erobert, haben die Hanpt-lente ihrem Landmann, Oswald von Rotz, den „Scckcl" oder die andere Büchse „sin rcll" zugesagt;zudem sei er immer im Schwaderloch gewesen nnd habe da sein Bestes gethan; sie bitten deshalb, manwolle cS bei der Zusage der Hauptlcutc bleiben lassen. DaS soll man heimbringen nnd ans dem Tag inFrancnfcld Antwort geben, x. Ans St. NiclauStag t li. December) soll jedes Ort seine Botschaft zuFrancnfcld haben, um die Büchsen zu theilcn und vom Vogt Rechnung zu empfangen um die Kosten, sojedes Ort mit den Büchseil gehabt hat. 5. Dem Hauptmann von St. Gallen ist befohlen, den Storchcn-cggcr gefangen zu nehmen nnd in Thurm zu legen. 5. Die Boten, so nach Francnfcld kommen, sollenden Landfrieden nach Inhalt des Rodels und nach ihrem nnd der Landschaft Nutz nnd Frommen auf-richten. n». Da zu Werdenberg vier gefangene Männer durch HanS Muri von Lucern beschützt undledig gelassen worden sein sollen, so erhält Lnccrn den Auftrag, sich über den Sachverhalt zu erkundigennnd auf dem Tag zu Francnfcld zu berichten.
St. Galleu.
1^99, 18. November »->ch Oth»mr>>.
Staat»ar<I>iv Lucer» . Allgemeine Abschiede. <!. jZ«.
Heimbringen die Bitte derer von Saz um eine Beisteuer für den Wiederaufbau ihrer von denFeinden verbrannten Kirche. I». Jeder Bote weiß, wie man abermals denen von EinbS und den Hund-bissen auf Ncnbnrg um Antwort geschrieben hat auf das Schreiben, das vom Tag zu Frauenfeld wegendes seit dem Friedensschluß erfolgten Raubzuges und Brandes zu Gricscr» erfolgte, r. Die vom Brc-genzcrwald glauben durch den Frieden ihres Brandschatzes erledigt zu sein, und fordern ihre Vcrschrci-builgcn heraus: Man könne ihnen jetzt noch keine Antwort geben, lind wolle den Bericht dcS Botenerwarten, den man vom Tag zu Lucern an den König geschickt habe. «I. Appenzell verlangt abermalsTheil am Landgericht, an den Brandschätzcn nnd an den Büchsen. Bezüglich der beiden letzten Pniiklewird ihnen freundliche Antwort gegeben; dcS Landgerichts wegen werden sie abgewiesen, da die Mann-schaft (Lchnschaft) schon zuvor den vil Orten gehört habe nnd daS Landgericht nur einen kleinen Nutze»bringe. «?. Der Bote von Lucern soll eingedenk sein, daß HanS Mntcrschi, jetzt im Rhcinthal wob»'Haft, der einen Todtschlag zu Surfte begangen, landstüchtig geworden, aber im Anfang des Kriegeswieder in das Land gekommen und sich redlich gehalten, von den Eidgenossen Geleit hat, und sorge»,daß selbes von seiner Gegenpartei gehalten werde, t. Der Vogt zu Rheincck soll einem Mann, dc>während des Krieges daselbst Wachtmeister gewesen nnd sich über seinen Sold beklagt, 5 Gulden gebe»!ist er damit nicht zufrieden, so mag er auf die Jahrrcchnung nach Baden kommen, ßx. Der Bischof vs»Eonstanz wird gebeten, die zu Alterschwyl bei dem daselbst aufgestellten SacramcntShänSchcn nnd LigrM»bleiben zu lassen. I». Dem Bürgermeister von Eonstanz, welcher die Rückgabe einiger Güter im Thurg»»an dortige Bürger verlangt, ist geantwortet: Denen, welche aus dem Thnrgau im Krieg nach Eo»sta»^entwichen und sich auf die feindliche Seite geschlagen haben, gebe man nichts; eingesessene Bürger aberdie schon vor dem Krieg bei ihnen gewesen, wolle man nach Laut des Friedensvertrags wieder zu b""Ihrigen kommen lassen, nämlich zu ihren Zinsen, liegenden und fahrenden Gütern, verbrieften »»^