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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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631
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August 1-199.

berichten die Lucerncrboten, auf heute Donstag seien neben Kleinbasel KV» Fußkncchtc von Nürnberg mit 50 Reisigen und (4 großenBüchsen aufwärts gezogen; es sammle sich in den Vier Städten eine bedeutende Macht. Uebrigens sei der König auch anderweitigbeschäftigt, und im Reich sei Viel Widerwille gegen Fortsetzung des Krieges. (Staatsarchiv Lucern: Acten Schwabenkricg.)

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Zürich.

4^99, 19. Allstllst lMontag vor St. Bartholome).

Staatsarchiv Lucern. Allgemeine Abschiede. Cr. 399.

t». Auf den Bericht, daß die Feinde sich im Sundgau verstärken, ist abermals zu besserer Verhütungvon Schaden ein Hccreözug auf dieselben beschlossen, wobei man das vom König von Frankreich erhal-tene Geschütz mitnehmen will. Donstag nach Bartholomäi (29. August) sollen die Orte mit ihren Pan-nen: und ihrer Macht zu Brugg eintreffen und von da mit einander weiter ziehen. I». Da Glarus aufdiesem Tag nicht vertreten ist, so wird ihm von dem Anschlag schriftlich Kenntnis gegeben mit Begehren,daß eS mit seinem Panner oder einem Venlcin den Eidgenossen zuziehe und nichtödcstomindcr die rück-liegcndcn Pässe vor jedem Ueberfatt schütze. Ebenso werden die Bünde in Churwaldcn, Abt und StadtSt. Gallen, auch Appenzell aufgefordert, die Pässe in unserm Rücken zu beobachten und sich mit ihrerMacht unfern Zusätzen daselbst zu uäheru. v. Die Zusätze sollen allenthalben, wie die angesehen sind,belassen und wenn sie nicht vollzählig wären, ergänzt werden. «R. Heimbringen, wie man es mit denBüchsen halten wolle, die jetzt in der Schlacht bei Basel den Feinden abgenommen worden, ob manselbe thcilen wolle oder nicht, v. Da etliche Knechte aus der Eidgenossenschaft dieser Tage sich unter-standen haben, zum französischen König ii: Krieg zu laufen, Bern aber selbe ergriffen hat, so wirddiesem empfohlen, sie zu richten nach Laut der vorigen Erkenntnis!, t. Den Hauptlentcn im Nhein-thal wird geschrieben, daß sie gut Sorge halten möchten vnd dz mer vnder Inen werde, dz sh demStatt tügcn". K. Grafschaft und Stadt Baden sollen zu dem angesetzten Heerzng 2l)l) Mann, Brcm-garten 3l), Mellingen 10 Mann stellen. I». Auf Ansuchen von Uri wird der Herzog von Mailandersucht, zu bewirken, daß einigen Urncrn, welchen zu Bcllcnz das Ihrige in Beschlag genommen worden,selbes wieder erstattet werde, j. Der Bürgermeister von St. Gallen verlangt Bezahlung für das Pulver,das er unfern Zusätzen allenthalben hin ans der Hanptlcutc Begehren geschickt hat. Seine Forderung, diesich bis jetzt auf 53ti Gulden 33 Kreuzer bcläuft, soll man heimbringen.

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Zürich.

4^99, 5. September (Donstag vor Nstiviwlis Dlario,.

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede. 0.401.

». Der französische Bischof hat uns sagen lassen, es gehe dem König von Frankreich wider seineFeinde im Herzogthum Mailand glücklich. ?». Die Hauptlcute von Zurzach haben uns geschrieben, daßwährend dieses Waffenstillstands der Feind die Unfern im Klettgatt und zu Thicngen angegriffen undberaubt habe, worauf das Gleiche von unserer Seite auch geschehen sei. Hierauf ha: man den Botennach Basel geschrieben, sie möchten von der Gegenpartei verlangen, daß unfern Angehörigen das Ihrige