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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juli 1499.

«57.

Züri ch.

2Z. Zull «Dienstag nach Maria Magdalena).

HtaatSarci»«» Lucer» Allgemeine Abschiede. 0.Z8ft.

». Auf den Schaden, der uns leider zu Nhcincck an unfern Zusätzen begegnet ist, wird erkennt,diese Zusätze wieder auf die anfänglich geordnete Zahl zu bringen und mit 29 Mann zu verstärken, alsodaß jedcö Ort sofort 59 Mann daselbst habe. Dazu sollen St. Gallen und Appenzell eilig ersucht werden,die Ihrigen dahin zu senden und da bleiben zu lassen, bis die Zusätze einnicken. Da auch die Hauptlentcim Schwadcrloch sich beklagen, daß einige Orte ihre Mannschaft nicht vollzählig, auch einige Orte zu alte,andere zu junge Leute da haben, so werden die sieben Orte ernstlich aufgefordert, sowohl nach Rheincck alsins Schwaderloch ohne Verzug die nöthigc Mannschaft abgehen zu lassen. I». Ferner bringen die Haupt'lcutc im Schwaderloch an, wenn dieser Krieg noch länger danrc, so sei eS nothwcndig, das Schloß Gott-lieben zu unfern Händen zu nehmen, dazu Kastel und den Gcißbühel mit Vcrschanznngen zu versehe»,damit man Wachen daselbst haben könne, auch den ganzen Wald zu verhauen. Ansonst wolle Niemandmehr wachen, denn die Lcutc werden auf der Wache erstochen. Wofern man sie nicht besser versehe, sowerden sie heimziehen. Es wird beschlossen, auf nächstem Tag hierüber Antwort zu geben, e. Frciburgzeigt an, daß die Büchsen von Frankreich herauskommen und gegenwärtig bereits in Frciburg angelangtsein werden. Es wird beschlossen, ihnen entgegen zu schreiben, daß sie nach Solothnrn geführt werdensollen. Auf nächstem Tag wird man beschließen, wo man dieselben zunächst brauchen wolle. «I. St. Gallenund Appenzell bitten, ihren Zusatz aus dem Schwadcrloch heimzulassen, da sie im Nheintbal stets auf derHut und Gegenwehr sein müssen. Hierauf wurden sie gebeten, ihre Zusätze dieser Zeit noch im Schwadcr-loch stehen zu lassen; bald werde sich entscheiden, ob der Krieg fortdauern oder zu Frieden gebrachtwerde; man werde auf einen andern Tag dann über ihr Begehren rathschlagen, Da Rudolf Möttcl«,jetzt zu Rhcincck, von nnscrn Feinden gefangen worden, so wird seiner Verwandtschaft zugesagt, man werdedas Beste thnn, damit er ausgewechselt oder auf andcrm Wege frei werde, t". Der Vogt von Küsscnbcrgsoll den Leuten, die ans Schloß gehören, gebieten, den Zehnten einzuführen. Findet sich dann, daßzur Fuhr nicht pflichtig sind, so soll ihnen billige Vergütung geleistet werden. Jedes Ort soll dieSeinen anhalten, dasjenige zu erstatten, was sie dem Wilhelm Heggenzcr, Vogt zu Ncunkirch, genommenhaben. I». Jeder Bote weiß, waö der Eidgenossen Boten, nämlich Schultheiß Sunncnbcrg von Lueei»und' Vogt Fleckli von Schwhz, mit derer von Basel Rathsbotschaft zu Ölten geredet und daß letzteszugesagt haben, unsere Anfrage, wessen man sich in diesem Krieg von ihnen zu versehen habe, bcfördnlich an ihre Herren zu bringen, damit uns endliche und bestimmte Antwort werde, i. llri soll der Aedenachfragen, die ergangen sein soll der Sache zu Stockach wegen, und besonders den Heini Steffan vonSecdorf einvernehmen, wer die von Zürich seien, die er angezogen hat. k Vor den Boten diesesTagcS erscheint der Erzbischof zu ScnS, Botschafter deö allcrchristlichsten Königs von Frankreich,meldet mit vielen schönen Worten abermals die gnädige Gesinnung, die der König zu den Eidgenossenhege, und seinen Willen, wie bisher so auch fortan Alles zu thnn, was zum Besten der Eidgenosse"schaft gedeihen möge. Daher habe derselbe jetzt seine Botschaft zum römischen König geschickt, m" de"zwischen diesem und den Eidgenossen waltenden Krieg zu vermitteln. Er warne aber die Eidgenossen, wie