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Juli 1499.
Schlössern Güttingen und Mooöburg gehört, zu dcö Bischofs von Constanz Händen, sollen die beidenHanS von Laudenberg bis zu jenem Tag unterlassen, wie das schon zu Baden angesehen ist. I». Dievon Uri klagen, der Herzog von Mailand schlage ihnen feilen Kauf ab, und habe den Ihrige» wiedergenommen, was sie gekauft haben. Sic begehren Rath, ob sie dem Herzog auch die Straße versperrensollen. DaS soll jeder Bote heimbringen; doch wird mit llri geredet, das; sie, da eine Botschaft vonMailand hcranökommt, nichts Unfreundliches gegen den Herzog vornehmen, sondern die Sache in Ruheanstehen lassen, zumal wir sonst Feinde genug auf dem Hals haben. I. Die Boten, welche zur Abholungdes französischen Geschützes abgeordnet sind, schreiben aus Frankreich, sie bringen dasselbe, 8 große Stücke,die da schießen jedcö k eiserne Klötze, dann Steine, 200 Ccntncr Pulver, 12 Büchsenmacher, 2 Gießer,etwa 50 Knechte und über andcrthalbhnndcrt Pferde. Desgleichen habe der König den Bischof von Scnsabgefertigt, um uns daö Geld zu bringen, das in der Fronfastcn verfallen ist. Darauf hat man Bernund Frciburg besohlen, eilends dem Herzog von Savohcn in unser Aller Namen zu schreiben, daß erdas Geschütz durch sein Land herauöfcrtigcn lasse. Auf nächstem Tag zu Luecrn soll entschieden werden,wohin man daö Geschütz brauchen wolle. It.. Boten von nnsern Vcnlincn im Oberland, die bei Maycn-fcld liegen, haben sichere Kundschaft gebracht, daß der römische König, Herzog Georg von Sachsen, derMarkgraf von Brandenburg, Württemberg und andere große Herren letzten Samstag mit großer Machtvon Fcldkirch ausgezogen nnd bis Triefen vorgerückt seien, in der Absicht,'die Unsrigcn anzugreifen. Siebegehren, daß wir ihnen mit unserer Macht zuziehen. Daö soll jeder Bote heimbringen und auf nächste'"Tag zu Lnccrn antworten; doch soll für den Fall, daß eilende Hülfe nothwcndig würde, sich jedes Ortgerüstet halten. I. Auf Mittwoch nach Ulrichstag (10. Juli) sollen alle Orte ihre Boten zu Luecrn -haben, nm die mailändischc Votschaft anzuhören, »i. Der königlichen Botschaft von Frankreich hat manauf ihr Anbringen und Begehren freundlich gedankt, i». Ammann im Oberdorf begehrt in seinem undOswalds von Rotz Namen, daß man ihnen die diesjährige Nutzung eines Zehntens zu Horn, welcheihnen von den Hauptleutcn im Schwaderloch bewilligt sei, lasse. Darüber will man auf nächstem TagAntwort geben; mittlerweile soll Zürich sich erkundigen, wo jener Zehnten liege, wie viel er ertrage undwem er gehöre.
I« bis i> schien im Lucerncrcjemplnr.
Lu cor n.
14!««, i). Jtlll (Dienstag nach Ulrili).
S»ane»arcl>iv V„cei-i, «ueernerabschicdesaminlung. 0. HZ. Stan»»are«>ii> Znrie«, Allgemeine Abschiede. III. «i»
Boten: Zürich. Dominikus Franenfcld, des Raths. Bern. Adrian von Bubcnbcrg, HanS R»dolf von Scharnachthal, Ritter; Bartholomäus May, dcö Raths. Luecrn. Hanö Sunncnberg, Schult'hxiß; Ludwig Seiler, Altschulthciß; Rudolf Haaö; Jacob Brambcrg, des Raths. Uri. Ammann Bcrol-dingcr. Schwhz. Ulrich Aufdermanr, Altammann. Untcrwaldcn. Amman»Zunhöfcn. Zug. Am»'"""Steiner. Glarus. HanS Heer. Frciburg. Hanö Tcchtcrmann, Bürgermeister; der Stadtschrcibcr-Solothurn. Daniel Babenberg, Scckclmeistcr.
». Der Vogt im Thurgan schreibt, er habe den Zehnten zu Felwcn dem Haus Hübncr von. da