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Juni 1499.
soll man heimbringen. Zürich soll denen von St. Gallen und Appenzell, auch dem Vogt im Sar-ganscrland, Uri denen von Wallis schreiben, daß sie nach Laut dieses Abschieds ihre Mannschaften rüstenund inS Feld schicken; Zug soll an Frciburg schreiben, das! sie mit ihrem Vcnlin sofort unS nachziehen.L. Dem Jacob Zwicker, der mit dem Herrn von Brandis herumzieht, soll man den Eid abnehmen, daser sofort sich heim nach Bischofzcll verfügen wolle, Da im Feld Niemand mehr den Hauptlentcngehorchen will, so ist auf diesem Tag beschlossen worden, daß Alle, die sich ungehorsam oder unehrlichhielten, im Feld nach Verdienen von den Hauptlentcn gestraft werden sollen.
«5».
Lu cer n.
?Z. JtlNl (Samstag vor Johann Vaptifl).
Staatsarchiv Lucer» ^ Liittrncrabschitdcsaminlung. <!. WS.
Boten: Zürich. DominicuS Frowenfcld. Bern. Der Vcnner. Lnccrn. HanS Sunnenbcrg, Schult-heiß; Ludwig Seiler, Altschnlthciß. Uri. Ammann Beroldingcr. Schwvz. Vogt Schribcr. U ntcrwaldcn.Ammann Zclger. Zug und Glaruö (nicht angegeben). Frciburg. Bürgermeister Tcchtcrman».Solothurn. Daniel Babenberg, Scckclmcistcr.
»». Der Vorschlag wird erneuert, daß in jedem Ort verordnet werde, die Krenzdcgen und „Tschaffel'»ganz abznthun und zu Büchse, Spieß und Armbrust ein ziemlich Schwert oder Mordaxt zu tragen, »achWeise der Altvordern. I». Der Konig von Frankreich läßt durch seine Botschaft eröffnen, er höre, bcrHerzog von Mailand unterhandle einen Frieden zwischen dem römischen König und den Eidgenosse»'nun wisse er aber, daß der Herzog im Grund seines VornehmcnS falsch sei und selbst keinen Glaube»habe, einen ehrlichen Frieden zu Stande zu bringen; ferner sende derselbe dem römischen König widerteEidgenossen Geld, Speise, Harnisch und Wehren zu, daher bitte der König von Frankreich die ssib-genossen, dem Herzog nicht zu trauen und selben in der Sache in keiner Weise handeln zu lasse».der König, stehe im Begriff, einen großen Zug gegen Asti zu schicken, um durch einen Angriff auf b>est>Seite den Herzog von Mailand zu verhindern, dem römischen König wider uns Beistand z» tb»»'Auch läßt der König von Frankreich die Eidgenosse«', als seine liebsten Bundesgenossen, bitten, wenn »einen Frieden schließen, ihn auch darein zu begreifen, was auch er seinerseits beobachten werde; dageiss»möchten sie den Herzog von Mailand in keinen Frieden einschließen, sondern gcgenthcils 4—5999 K»eä'le,welche Frankreich besolden wolle, an die mailändischc Gränze legen, um den Herzog zu bekriegen-Alles sollen die Boten heimbringen nnd auf Montag nach Pcler- und PaulStag (1. Juli) mit der ^»wort wieder zu Lnccrn sein. v. Die Hauptleute im Schwaderloch klagen, daß die Zusätze noch vonOrt vervollständigt seien, während sie doch täglich große Anfechtung zu leiden haben. Diewcil conun darum handelt, Schmach, Schande und Schaden von uns abzuwenden, so werden alle Orte dri'bss'aufgefordert, unverzüglich ihre Zusätze im Schwadcrloch zu verstärken, wie cö ans dem Tag z» 6»"^beschlossen worden. «I. Solothurn meldet, wie sehr und hart es von den Feinden beschädigt werde, »'»bittet, man wolle ihm helfen, den Schaden zu rächen. Zudem handle Basel verrätherisch, cS scie» ^Feinde in merklicher Anzahl; man möchte Basel auffordern, Ja oder Nein zu sagen n. s. w.Der Schaden, der ihnen begegne, sei unS leid; wir würden ihnen gern helfen, denselben z» räche».