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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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610
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Mai tstW.

Hailptlcute, welche zu SarganS im Zusatz liege«, melden, sei ihnen die Warnung zugegangen, bcsrömische König liege mit einem grossen Zug in Bregcnz und sei Willens, Granbündcn zu überziehen,Sic begehren deshalb, daß man einen Znsatz nach Mahcnfcld legen wolle. Auch der Zusatz im Schwadesloch soll verstärkt werden. Diese Begehren soll man auf dem Tag zu Zürich behandeln. Inzwischen wirddem Vogt von SarganS geschrieben, er soll mit denen von SarganS reden, das! sie einen gcnüglicbenZusatz nach Maicnfeld und an die Steig legen und daselbst gute Wache halten sollen bis unser Zusstzhinauf kommt, i». Bern klagt, die Knechte haben die Güter ans Küsscnberg verkauft, ihnen aber st>nicht nach Billigkeit ihr Anthcil an der Beute geworden. Da sie mit den übrigen Eidgenossen Lieb undLeid tragen, so begehren sie auch, wie ein anderes Ort gehalten zu werden. «». Solothurn verlangt,daß man ihm erlaube, Dillsperg und Zwingen, welche dem Bischof von Basel zngchören, bis zum Gidedes Krieges in EidcSpflicht zu nehmen, da dieses wichtige Passe seien; nach Beendigung deö Kriegsseien sie nicht der Meinung, dem würdigen Stift irgend einen Abbruch thnn zu ivollcn, sondern windenjene Orte der Eide wieder entlassen. Darauf soll man zn Zürich Antwort geben. Z». Auf diesemwird abermals, wie vordem auf dem Tag zu Luecrn, erkennt, daß man von nun an die Brandschatz"nicht den Orten, sondern den Leuten nach thcilcn soll. «I. Hinsichtlich der Büchsen, die bisher erobeUsind, begehrt Bern, daß man die den Orten nach theile^ ES wird beschlossen, daß cS so damit gehaltenwerden soll, sobald der Krieg beendigt sein werde. >. Bern klagt, da die Luecrner den Seinigcn M""Basel haben nachziehen wollen, seien sie gemahnt worden, ihnen nicht nachzuziehen. Es wird dcnageantwortet, das sei nicht so geschehen, man habe die Lueerncr nicht von ihnen abgemahnt, sondern b c >ihnen den ans dem Tag zn Zürich gemachten Anschlag eines ZugS inö Hegau verkündet, worauf sie "'l"^alle arge Absicht heimgezogen seien. Da unsere Bundesgenossen von Basel begehrt haben, daß tw'"HanS von Baldegg und dem von Roggenbach ihr Gefängnis! zu Baden gemildert werde, so ist >l"'^geantwortet, man zweifle nicht, daß unsere Herren und Obern diesem Gesuch entsprechen werden, sich"'sie oder ihre Freundschaft um 10,000 Gulden für diese Gefangenen vertrösten. Sofern daö gesä'^'wolle man auf den Tag zn Zürich Antwort geben.

Z ü ri ch.

Z, Alllll (Montag nach », H, Tronlcichnamoiag),

T»aat»ar«i>iv Lucern - Allgemeinc Abschicbc, 0.. .

tt. ES ist Anzeige gekommen, daß die Feinde in großer Zabl zu Roß und zu Fuß ohne ^nach Eonstanz ziehen, in der Absicht, das Thurgau und die Eidgenossen, welche im Schwaderloch l>"S^zu überfallen. Da die letzter« zur Zeit wenig zahlreich sind, so wird beschlossen, daß ohne Verzugs'Zürich 400, von Bern 000, von Luecrn 300, von Freibnrg 200, von Uri, Schwvz, Nnterwalde», o"'und GlaruS je 150 gute und tapfere Männer hingeschickt werden. Dabei ist abermals festgesetzt'kein Hauptmann von einem Zusatz Jemanden abziehen lassen soll, er habe denn seinen Ablöscr. I»' ^der Abt von St. Gallen 200 Mann, die Stadt St. Gallen 50 Mann im Schwaderloch haben, sobeschlossen, Zürich soll in gemeiner Eidgenossen Namen beide ersuchen, ihre Leute dort stehen zu lach'und nichtSdcstominder, wenn der Fall eintrete, daß selbe Verstürknng bedürften, ihnen solche znkom"'