Mai 1499.
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Hans Schürpf. Uri. Vogt Berner. Schwhz. Vogt Sigrist. Unterwalden. Ammann Fruonz. Zug(nicht angegeben). Glarus. Vogt Tschudi. Freiburg. Der Stadtschreiber. Solothurn. DerStadtschreiber.
t». Dem Herzog von Mailand wird nach seinem schriftlichen Ansuchen vergönnt, in die Sache (desKrieges wegen) zu reden; seiner Botschaft wird freies Geleit zugesichert. I». Die Gefangenen zu Welchen-berg sollen nach einhelliger Erkenntnis; der dort befindlichen Hauptlcutc gerichtet werden, wie daö ange-sehen ist. e. Der Stadtschreibcr von Frciburg berichtet, wie gnädig der König von Frankreich daöGesuch, den Eidgenossen sein Geschütz zu leihen, aufgenommeil und eröffnet habe, er werde das gleicheGeschütz, so König Caroluö seliger Gedächtnis; auf seinem Zug nach Neapel gebraucht, mit Pulver, Steinenund Büchscnmeistern wohl versorgt nach Asona (Auxonne) in Burgund fertigen; da sollen es dann dieEidgenossen mit ihrem Volk abholen. Es wird daher ein Tag nach Zürich gesetzt auf nächsten Sonntag(2. Juni); da sollen die drei Orte Bern, Frciburg und Solothurn sich erklären, ob sie mit ihrem Volkdieses Geschütz hcrauöbeglcitcn wollen. «I. Der Stadtschreiber von Frciburg hat auch die Confirmatiou derVereinigung mit dem König von Frankreich beschlossen und von den Ständen und vom Parlament bestätigtmit herausgebracht, v. Ferner hat der Köllig von Frankreich uns Eidgenossen und unfern ZugewandtenZollfrciheit bewilligt. L. Auf das vormals an die Botschaft des Königs von Frankreich gerichtete Be-gehren, das; die schwäbischen Kanflcutc aus Frankreich Vertrieben werdeil möchten, hat der König demStadtschreibcr von Frciburg geantwortet, er könne aus gewichtigen Gründen zur Zeit hierauf noch nichteintreten, er wolle aber in seinem Königreich erkunden, ob etwa dadurch an KaufmanuSgut Mangelentstehen könnte. Sei das nicht der Fall, so werde er dem Begehren entsprechen. Hierauf wird denenvon Freiburg der Auftrag gegeben, dem König und auch dem Bischof von Sens zu schreiben und sie anihre Zusage, daß sie unsere Feinde nicht im Königreich wohnen lassen wollen, zu erinnern. K. DerStadtschreibcr von Frciburg bringt weiter an, der König habe sich anerboten, „ in die fach diser kricglichenvffrürcn zu reden", sofern die Eidgenossen ihm das gestatten wollen, wie sie es vormals auch dem Pfalz-grafcn und dem Herzog von Savohen bewilligt haben. Er wolle bewirken, das; uns eine Richtung nachnnserm Willen und Gefallen und in allen Ehren werde. Wofern solches nicht erhältlich wäre, wolle eruns nicht verlassen, sondern uns treulich beistehen. Beschluß: Jeder Bote soll heimbringen und auf dennächsten Tag antworten, wie man dem König auf sein gnädiges Anerbieten Antwort geben und Danksagen wolle. I». Auch hat der König laut der Vereinigung zugesagt, wie er die Schüler auf der hohenSchule zu Paris halten wolle, I. Auf das Begehren, St. Gallen mit einer Pension zu bedenken, hatder König dem Stadtschreiber von Frciburg noch keinen endlichen Bescheid crthcilt. Dies wird unfernEidgenossen von St. Gallen berichtet. Ii. Auf diesem Tag ist Berns Begehren, den Herrn Ludwig vonBrandis in ihre Stadt kommen zu lassen, unter der Bedingung, daß er sich zum Recht zu stellen habe,wenn er dazu aufgefordert werde, gemeinen Eidgenossen ins Feld geschrieben worden. Deren Antwort willman erwarten. I. Bern und Frciburg beklagen sich sehr, es sei den Ihrigen, als sie bei den Eidgenossen imHegau im Feld gewesen, viel Schmach und Verachtung begegnet; man habe sie Kistcnfcgcr genannt undAnderes mehr. Sic bitten, die Eidgenossen wollen bei den Ihrigen bewirken, das; solches nicht mehrvorkomme, sonst würden sie für sich selbst sorgen und zu Hanse bleiben. Das soll jeder Bote heim-bringen und Vorsorgen, „das wir Eidgenossen nn hinfür in discn swercn löuffcn ein andern lieb habenvnd solichcr smachlicher Worten vertragen vnd man von ein andern vor gut haben söllc". »». Die
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