Mai 1499.
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eine Schätzungssumme auferlegen, p. „Vnser Eidgenossen von luzcrn sollen jedem Ort glich ze stunddie ordnung, wie die hicuor vergangner tag zu luzcrn abgcrcdt ist, wie man sich im Veldzug halten sol,schriftlich zuschicken, vnd jedes Ort die sincn sölich ordnung, so man In dz vcld zncht, lassen swcrcn."«K. Jeder Bote weiß die Verantwortung und daö Rcchtbieten des Fähnrichs von Basel. ». Man weiß,wie der Konig von Frankreich uns geschrieben, man solle ihn bezüglich dcö waltenden Krieges berichten;wenn er zur Beilegung desselben ctwaö thnn könne, so sei er dazu bereit, und wie man darauf demKönig gedankt und ihn an die Zusage seiner Gesandten erinnert hat, seine Büchsen unS zu Hülfe zu senden,waö bisher noch nicht geschehen sei, daher man nochmals darum bitte. 8. Heimbringen das Begehrenderer von Bern, daß man den gefangenen Herrn Ludwig von Brandis in ihre Stadt kommen lasse, vonwo sie ihn wieder stellen wollen, wohin die Eidgenossen begehren. 1. Die Knechte auf Küsscnbcrg melden,sie haben keine Speise mehr, und seien auch mit Kriegsbedarf nicht versehen. Auf nächsten Tag sollman antworten, was man diesfalls für Vorkehren treffen wolle.
Zu Der Freiburgcrabschied von diesem Tag (Staatsarchiv Freiburg, Abschiedband Nr. 84) macht hier den Zusah:„Als vnS in discr stund aber Munde, dz der künig mit sincn Büchse» vnd Züg vffem weg stg, ist dem Boten von Friburgbesolhen, mit flue» Herren vnd Obern in vnser aller Namen red zu haben vnd zu verschaffen, dz st? Zr botschast abermals hin2» fertigen, der tag vnd nacht rite» sol, damit wir grundtS der warhcit bericht wcrdint."
<»'17.
Blois.
44!)!), 8. Mai.
Zcllwcgers Urkunden zur Geschichte des apvcnzellischen Volks. Nr. «lt.
Ludwig xii. erneuert für die nächsten zehn Jahre den Kanflcntcn von St. Gallen, Appenzell undWhl die von seinem Vorfahren Carl Vlll. ihnen erthciltc Freiheit, noch zehn Tage lang nach dem Schlußder Messe von Lyon die Meßfrcihcit daselbst mit Ein- und Ausfuhr ihrer und dort erhandelter Waarcn,auch des Geldes und der Juwelen zu genießen, doch so, daß sie damit keine Gefährde verbinden undnicht die Messe von Genf zum Schaden derjenigen von Lyon begünstigen.
Z ii r i ch.
13. Mai (Sonntag nach der Auffahrt).
DtaatSarcliiv Liiccr» : Allgemeine Abschiede. 0.368.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Hartmann Nordorf, Ritter; Felix Keller; Cunraddon Knoscn. Bern. Jacob von Wattcnwhl, Vcnner. Lucern. HanS Sunnenberg, Schultheiß. Uri.Aiiiincmn in der Gasse. Schwhz. Hans Wagner, Venncr. Unterwaldcn. Ammann Frnonz. Zug.^'»mann Steiner. GlaruS. AmmannKuchli. Freiburg. Franz Arsent. Solothurn (nicht angegeben).
Wie vorher auf dem Tag zu Zürich beschlossen worden, daß Zürich, Lnccrn, Uri, Schwhz, Nnter-ü'alden, Zug und Glarns mit ihren Panncrn über den Rhein ins Hegau und jenseits des SccS heraufWichen sollen, damit die Feinde anS der Anw (Reichenau) und auö Göttlichen vertrieben, auch die Ucbcr-