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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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606
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Mai lck99.

«» t«.

Zürich.

2. !«ff dl« h-iligcn lliüzt« Abcnt zi M-yen).

Staatsarchiv Zürich Allgcmcine Abschiede. III. >7.

Jedes der VII Orte, denen Sarganö gehört, soll ll) Mann dahin in Zusatz schicken; diese sollenvon heute, des heiligen Krcnzcötag, über acht Tage zu Wesen eintreffen. Zu ihnen soll ans dem Ober-land selbst die nöthigc Mannschaft geordnet werden. I». GlarnS soll an alle Orte, wo wir unsere Znsatzehaben, die seinigcn auch schicken, sei in«? Rhcinthal, in«? Schwadcrloch, nach Schaffhausen, Dießcnhofc»,Znrzach n. s. w., wie sich daö nach Billigkeit gebührt, e. Lncern soll Wcrdenbcrg versehen, damit vondaher keine Untreue geübt werde. «I. lim die 8l)l) Gulden Brandschah, welche die von Dornbirn schulde»,ist Jacob von Griinmcnstcin, der im Rhcinthal sitzt und seine Schlösser und Guter da hat, zu einemTröster genommen; er soll jetzt ^tl)l> Gulden baar bezahlen, den Rest ans Ostern nachsthin; es solle»auch die von Dornbirn gesichert sein, wie daö ihnen zugesagt ist. v. Da von Rhcincck Meldung kommt,die Zusätze von Uri, Schwhz und Zug seien nie vollzählig da gewesen, so ist beschlossen, diese Ortesollen die Zahl erfüllen, ll'. Ebenso soll jcdcö Ort seinen Zusatz inö Schwadcrloch senden, wie daöTagen angesehen und nothwcndig ist. Auch soll kein Hauptmann einen Mann heimziehen lassen, erhabe denn seinen Ablöscr; die Hanptlcntc selbst sollen auch bleiben, biö sie durch andere abgelöst werde»I». Jeder Bote wcisi zu sagen, wie daö Feldlager im Hegau abgebrochen und wie verordnet worden ist, dasdie Walliscr ins Schwadcrloch ziehen und da bleiben sollen, biö wir unö weiter zu einem Heerzug c»tschließen, t. Randcck, daö Dorf im Hegau, welches uiiscrn Feinden gehört und von den Unfern gcbraissschätzt ist, und Dörflingcn, daö denen von Zürich gehört, und von den Feinden verbrannt wordenhaben sich unter beidseitiger Zustimmung vereint, daß sie gegenseitig sicher wohnen und ihre Felder beba»e»mögen, waö nach Schaffhanscn, Dießenhofcn und Stein den Unfern zum Berhalt mitgethcilt worden >>t. Frciburg wird abermals schriftlich aufgefordert, eine Rathöbotschaft zum König von Frankreich Z"schicken, um zu erfahren, ob er nnö seine Büchsen schicken wolle oder nicht. Die Botschaft soll das Mög-lichstc thnn, damit er die Büchsen schicke. I. Jeder Bote weiß, wie beschlossen ist, daß Zürich, Lueer»'Uri, Schwhz, Unterwaldcn, Zug und GlarnS einen mächtigen Heerzug über den Rhein thnn sollen gech"Engen, Aach und durch daö Hegau gegen die An, Göttlichen und Eonstanz, um den Feind aufzust»^"und zu schlagen. Auf Montag nach St. Pancratinötag, d. i. den l.T Mai, sollen sie zu Schaffhaule»sein. Schaffhausen soll seine Mannschaft auch zu dem Zug stoßen lassen. «». Rothwcil meldet, ^sei vom römischen König zur Hülfe gegen nnö Eidgenossen aufgefordert, waö nicht gern thne »>^deshalb wissen möchte, wessen es sich zu nnö zu versehen hätte. Hierauf wird Tag nach Zürich lssseistauf Samstag St. Pancratien Abend, um denen von Rothwcil Antwort zu geben, i». Unsere B»»^genossen von Basel haben durch ihre Botschaft uns mit vielen Worten antworten lasse», sie seien Z»''"von königlicher Majestät als eine Reichsstadt aufgefordert, ihm und dem Reiche gegen nnö Hülfe »>^Zuzug zu leisten; allein sie werden dessenungeachtet still sitzen, weder wider daö Reich noch wider »»^sein und die Vereinigung mit unö halten, wogegen sie auch von unserer Seite sich aller FrcundschaÜversehen. «». Heimbringen die Bitte dcö Walter von Hallwhl im Rainen seines Brudcrö und B»be»bcrgS, man möchte ihrem Freund Hanö von Baldegg seine Gefangenschaft zu Baden mildern, oder