April 1499.
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Finden belagert, ouch die Vnscrn also von einandern geteilt sigen, das wir siner küniglichcn Majestätwenig hilf cntgcgcnschikeu künden, aber nüz dcst minder wellen wir zn siner länglichen Majestät getrüwcövffschcn haben, wie jeder pot witer ze sagen weist". I». Den Hauptleutcn nnd Gemeinden der Feld-lager ist geschrieben worden, dast sie daö Unwesen dcö Zutrinkcns abstellen und verbieten nnd Jedenheimschicken und ablösen lassen sollen, der sich dessen schnldig mache, v. Unsere Bundesgenossen vonBasel haben auf unsere vorige Anfrage, wessen wir nnS von ihnen in diesem Kriege zn versehen haben,noch nicht endliche Antwort gegeben. Daher hat man ans diesem Tag ihre Botschaft aufgefordert, inden nächsten acht Tagen sich darüber an Zürich deutlich zu erklären. «I. Zürich soll in unserm Nameneine Botschaft ins Schwaderloch senden, um die dortigen Hauptlcute zu bitten, sofern sich unter deneroberten Büchsen eine „Kartanc oder murbrecherin" finde, dieselbe in daö obere Lager vor Gutcnbnrgzu schicken, damit man von dort nicht unverrichteter Sache abziehen müsse. Vom Schwaderloch soll dannder Bote nach St. Gallen reiten, um selbes zu bitten, dast es die Unfern im obern Lager mit Pulver,Steinen nnd anderm Bedarf nach Nothdurft versehe. «. „Jeder Pott wcistd zu sagen, das der Grafvon Sulz vud Her Dietrich von Blumcucgk vst Tüngcu gewichen sind, vor vnd cc Tüngcn von den Vnscrnbelagert sig, vnd daö demnach vff icz vergangnen Donstag Tüngen von den Vnscrn vfgcnomcn ist vndmit fürwortcn, das die vnscrn mit Tüngcn handeln mügcn nach Jrem gefallen vnd sh In willen sind,das ze brennen vnd das sh die lüt darin Jrs lcbens gcsichcrct haben, also das sh mit cim stallt in eimhembd hingelassen werden vnd sich aller Hab verziehen sollen, vfigcnomen xx man, uemlich vom Adel Hansvon Baldegg, Polci von Rischach, Rudolf von Gricstcn, einer von Roggcnbach vnd Hans Heinrichs vonBaden Snn, Vogt Hcfcli vnd ander, die sind gefangen vnd will man sh richten. So Hand die Vnscrnan die vff dein Schwarzwald erfordert, das sh vns Eidgenossen hulden vnd swercn vnd vns zu Herrenannämind, darumb sotten sh in drh tagen antwurt geben." L. Da die Unfern im Schwadcrloch mancherleiAnfechtungen von Konstanz her vom Feind erleiden, so wird beschlossen, es soll zu der bereits daselbstbefindlichen Mannschaft Zürich noch 409, Bern nnd Luccrn jedes 309, Frciburg 199, Uri, Schwhz,Unterwalden jedes 59 Mann ohne Verzug schicken. Die von Zug sollen mit ihrem Panncr dort bleibenund zn den Knechten von Uri und Schwhz nach Altcrschweilen ziehen. Solothurn und Glarns, die ihrLand vor dein Feind zu schirmen haben, sollen Niemanden ins Schwadcrloch schicken. K-. Den Haupt-leutcn im Feld vor Thiengcn ist geschrieben, warum man die von Zug mit ihrem Panner im Schwadcrlochzurückhalte. Sic sollen die Zuger ebenfalls bitten, im Schwadcrloch zu bleiben, ebenso die von Brcin-gartcn. !». Vom Pfalzgrafcn wird bezüglich dieser Kriegshändcl Antwort verlangt, i. Denen im obernLager wird geschrieben, wenn sie Gutcnbnrg erobern, so sollen sie selbes verbrennen, dann, nachdem siedas Land mit einem Zusatz versehen, herabziehen. Man halte eine fernere Theilung unserer Macht nichtfür rathsam, und wolle über eine gemeinsame Unternehmung gegen den Feind rathschlagen, ik.. GemeinerEidgenossen Näthc schreiben den Hauptleutcn, Vcnncrn und Räthcn von Zürich nnd Lucern, die inSchwaben im Feld liegen, um ihnen zu empfehlen, dast sie den Rudolf Suter von Zofingcn nnd den JacobSchmid von Luccrn anhalten, dem Wilhelm Heggcnzcr, der kein Feind der Eidgenossen sei, daö wiederzn geben, waö sie ihm zu Ncukirch cntwert haben. I Samstag vor St. Jörg (29. April)s.
k nach einem Missiv im Staatsarchiv Lucern.