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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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603
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März 1499.

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angewiesen, diese Kaufleute mit ihrem Gute gänzlich ohne alle Entgcltniß frei wegziehen zu lassen.I. Die Solothurncr hatten im Plan, auf Dienstag in den Ostcrfciertagcn mit ihrem Panner und ZeugVor das Schloß Pfcfsikon (Pfeffingen) zu ziehen. Da aber des Pfalzgrafen Botschaft auf Montag nachder Ostcrwoche (8. April) ein gütlicher Tag nach Basel bewilligt ist, so wird beschlossen, Solothurn solldiesen Tag erwarten und indessen nichts unternehmen, es wäre denn, daß es von den Feinden angegriffenwürde, da mag es sich zur Wehr setzen. K. Da Knechte aus einigen Orten unserer EidgenossenschaftGefangene beschützt haben, so ist auf diesem Tag beschlossen, daß sie allen solchergestalt Beschützten dasGeld wieder auöhingeben sollen. I». Bern begehrt, daß man Herrn Ludwig von Brandis zu Verhörund Recht kommen lasse und wider Recht nichts mit ihm vornehme; denn er sei ihr ewiger Bürger,und da geben unsere Bünde zu, wie man in solchen Sachen handeln soll. Sei er ein Bösewicht, so sollman ihm thun als einem Bösewicht. Hierüber soll man auf dem nächsten Tag antworten, I. Die vonSalins und aus der Frcigrafschaft wollen eine Botschaft nach Bern schicken, um des Salzes wegcu eineVerabredung zu treffen. Alan empfiehlt denen von Bern, sie anzuhören und auf nächstem Tag den Eid-genossen zu berichten. Ii.. Da Hans Grcpper von Luccru im Auftrag der jungen Herren von Höwcngemeinen Eidgenossen die Grafschaft Wcrdenberg zum Kauf anträgt, so soll jeder Bote dieses Anerbietenheimbringen und auf nächsten Tag Antwort geben. I. Jeder Bote weiß zu sagen, wie man die 1 ltttt GuldenBrandschatz von denen aus dem Brcgcnzerwald den Orten nach gethcilt und dabei angesehen hat, daßMan hinfür solche Brandschätzc nicht den Orten, sondern den Leuten nach thcilen soll. Denen ausGranbünden soll geschrieben werden, daß man sie auch dazu einladen wolle, wenn wieder ein Auszugbeschlossen werde, i». Jeder Bote kennt das Schreiben des Hauptmanns von St. Gallen, wovon jedemOrt eine Abschrift geworden. «».Jcklichcr Bot weiß zu sagen, wie die Verehnuug mit dem kling vonfrankrich beslossen ist."

n. «. fehlen im Lucernercz'emplai'.

«»/II.

Z l 'i r > ch.

1^00, 1. bis 6. April <2« der Osimimchm).

Staatsarchiv Liicer»: Allgemeine Abschiede. 0. 358. Staatsarchiv Zürich: Allgenicmc Abschiede. III. Iii.

Staatsarchiv Freiburg. Abschicdband Nr. z.

Boten: Z ü r i ch. Heinrich Nöist, Bürgermeister; Heinrich Göldli, Ritter; Gerold Mcher von Knonau;mudolfEschcr; Nielaus Blnntschli. Bern. HanS Rudolf von Scharnachthal, Ritter; Hans Linder Vcnncr'^uccrn. Ludwig Seiler, Altschulthciß; Ludwig Kling. Uri. Vogt Berncr. Unt/rwaldcn 'Andreas3unhöfcn, Ammann. S ch w h z. Vogt Flcckli; Jost Bcrner. Zug. Werner Steiner, Ammann; VogtOchmann. Glarus. Heini Jenni. Freibürg. Wilhelm Reiff. Solothurn. Daniel Babenberg,^chaffhanscn. Hans Trüllerch, Bürgermeister; Conrad Barter. Abt St. Gallen. Ulrich Schenk.^ tadt St. Gallen. Johannes Schenkst, Stadtschreibcr. R heinthal. Ammann Vogler. Appenzell<»>cht angegeben).

». Dem Herrn von Rheinau ist geschrieben, daß er die, welche in den vier freien Rittcrhäuscrn fitzen,wachen und hüten lasse, doch seinen Freiheiten unschädlich. I». Es wird der Anschlag gemacht, einenwächtigen Hccrzug über den Rhein in den Schwarzwald, in die Bar und das Hegau zu thun, den

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