März 1499.
loch geschickt und erbietet sich in allen Fällen zu getreuer Hülfe, l. DcS Bischofs von Consta»; Stadtund Schloß Arbon am Bodcnscc ist während dieses Kriegs der Eidgenossen offenes Hanö und wird mitZusatz versehen. HanS von Laudenberg, Ritter, Vogt zu Arbon, und derer von Arbon Botschaft habensich zn jedem Beistand erboten, k. Hanö von Laudenberg zu Klingen nnd Burkhard Schenk haben sichzu der Eidgenossen Befriedigung wegen Gottlicbcn verantwortet. Den Hauptleutcn im Schwadcrloch istdarauf befohlen worden, sie und die Ihrigen vor jeder Gcwaltthat und Unfug zu beschirmen. I. An Bernist geschrieben, uns zu Salz zu verhelfen. Dasselbe soll auch auf den Tag zu Luecrn au die Berncrbotcngebracht worden, i». An Solothurn wird geschrieben, sie sollen sorgen, daß die zu Sissach im Basler-gcbict niedergeworfenen Angehörigen des Pfalzgrafcn zn dem Ihrigen wieder kommcm nnd fürderhin inihren Gebieten sicher seien, i». Schaffhauscn verlangt abermals, in die Einigung mit Frankreich, wennsie zn Stande komme, aufgenommen und mit einer Pension bedacht zu werden. Lucern soll diesfalls s>uSchaffhauscn das Beste thun.
L ucer n.
2li. Ätfürz (Dicnstag nach I'-Nmai-nin)
Ttaat»a>cl>iv Luccr»: Lulcrncrabschicdesammluiig. t!. IM. 2taal«ar<l»iv ^sürirl, Allgemeine Al'schiedc. III. II.
Boten: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter. Bern. Johann Rudolf von Scharnachthal. Lnccr». Ha»sS unncnberg, Schultheiß; Ludwig Seiler, Altschulthciß; Peter Kündig. Uri. Vogt Trogcr. Schwvz. A>»mann Rcding. ll nterwaldcn. Ammann Ambücl. Zug. Seckclmcistcr Stockcr. Glarus. Amman»Kuchli. Frciburg. Tcchtcrmann. Solothurn. Der Seckelmcistcr.
Gemeiner Eidgenossen Boten haben dem Peter Wir; und dem Matthias Steli von Unterwaldc«,die im Oberland gewesen, sich in der Schlacht ehrlich gehalten und um zwei Rosse gekommen sind, das'"2ck Gulden ans der Beute gegeben. I». Eine Gesandtschaft der Stadt Nürnberg eröffnet vorerst, w»leid ihren Herren, uuscrn guten Freunden, der Krieg sei, in den wir verwickelt sind nnd wie cö ihnenzur größten Freude gereichen würde, wenn Mittel gefunden werden könnten, denselben zum Vergleich ?»bringen. Dann klagt der Bote, daß Solothurn nnd andere Eidgenossen nürnbcrgischc Kanfmannsgnto'niedergeworfen (mit Beschlag belegt) haben, da sie doch mit uns im Frieden und nicht unsere Feindeseien. Wenn gesagt werde, sie haben hundert Büchscnschützen beim Heer des schwäbischen Bundes, stsei dieses nicht wahr. Sollten sie jemals vom Reich wider uns aufgeboten werden, so würden sie rechtzeitig ihre Ehre verwahren und uns absagen. Hierauf hat man freundlich mit ihnen geredet und ib»^zugesagt, was Guts ihnen niedergelegt sei, daö soll ihnen ohne Entgcltniß zukommen, sofern sie cidliä'bezeugen, daß es ihnen nnd nicht unfern Feinden angehöre. Es wird sodann den betreffenden Ka»slcutcn nnd ihren Dienern ein freies sicheres Geleit gegeben, um das Gut abzuholen, daö sie so mit ihre»Eiden als das ihrige behalten werden, v. Dem Vogt Landolt von Glarus, der mit den Gefangenen am'dem Brcgenzerwald nach Rorschach reisen, den Brandschatz in Empfang nehmen und die Gefangenenlassen mußte, ist für seine Arbeit und Zchrung 20 Gulden von dem Brandschatzgcld gegeben. «I- LueN»soll einen freundlichen Tag ansetzen zwischen Solothurn und dem Altschulthciß Cunrad Vogt von dort-Bern, Lnccrn und Frciburg sollen die Parteien anhören, Solothurn, daö zu Ölten und Liesi^einigen Kauflentcn, welche freies sicheres Geleit von den Eidgenossen hatten, ihr Gut niedergelegt, w>>