Februar 1499.
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Eidgenossen Räthe zu Luccrn versammelt, schreiben an die Eidgenossen von Lucern, Uri, Schwhz, Unter-walden, Zug und Glarus, die im Oberland im Feld liegen, man vernehme, daß Etliche ohne Wissenund Willen der Hauptlcute die Feldzeichen verlassen und nach Hause gehen, was sie bei Leib und Gutverbieten sollen. Ncbcrhaupt sollen sie Gott vor Augen haben und nach dem Beispiel ihrer VorfahrenKricgszucht halten. Gestern habe der Feind im Frickthal ein oder zwei Dörfer verbrannt, man rüste sich,dorthin Hülfe zu bringen n. s. w. (27. Februar).
I» fehlt im Abschied, ist einem Missiv im Staatsarchiv Lucern, a, <>. Lucern Mittwoch nach Reminiscere. entnommen.
«»38.
F r a u e n fe l d.
4499, 27. Fklmmv (Mittwoch vor Oculi),
, Staatsarchiv Luccr»- Missivcn.
Gemeiner Eidgenossen von Städten und Ländern Räthe, unter obigem Datum zu Fraucnfcld ver-sammelt, schreiben an die Hanptlcnte, Fähndrichc und gemeine Knechte von Luccrn jetzt im Feld, siemöchten mit denen von Wallis verschaffen, daß sie sich zum Zusatz vor Konstanz lagern, wohin sie derLandvogt bescheiden werde, bis der Tag, der auf nächsten Sonntag nach Zürich gesetzt ist, ein Endehaben und weitere Verfügung getroffen sein werde.
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Zürich.
4499, 1, März (Freitag vor dem Sonntag Oculi).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede. <'. 350. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. III. 4.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede. <Z. 263.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Heinrich Göldli, Ritter; Gerold Mcher von Knouau;Felix Keller; Riekaus Bluntschli; Conrad von Knosen. Bern. Hans Rudolf von Scharnachthal, Ritter.Luccrn. Ludwig Seiler; Schürpf; Jacob Bramberg. Uri. Ammaun in der Gasse; Ammann im Ober-dorf. Schwhz. Vogt Fleckli; Werner Ulrich. Untcrwaldcn. Ammann Zclger. Zug. Ammann Steiner;Vogt Amptz. Glarus. Vogt Arzcthauser; Rudolf Wichscr. Fr ei bürg. Martin Techtcrmann. Solo-thurn. Benedict Frei.
Zur Sicherung der Kränzen der Eidgenossenschaft und damit man zu anderweitigen Unter-nehmungen desto freiere Hand habe, wird verordnet, die Vill Orte, denen Baden gehört, sollen jedeseinen Zusatz von 5» Mann in die Grafschaft Baden senden, dazu soll auch Frciburg den Eidgenossen zuGefallen 50 Mann fügen, die Grafschaft Baden, Stadt und Acmtcr dazu 100 Mann, Bremgarteil 10,Mellingen 0, die freien Aemter 34 Mann stellen. Einige davon sollen nach Kaiscrstuhl verlegt werden.Zürich soll durch seine Botschaft die Aufstellung und Vcrtheilung anordnen. ?». Da man vormalsbeschlossen hat, aus jedem Ort 20 Mann nach Schaffhausen in Zusatz zu legen, nun aber gemeint wird,es stj daselbst nicht sowohl nothwendig als zu Rheinau und Dicßcnhofen, so wird verfügt, die Vtil Orteund Freiburg sollen jedes 20 Mann an jene drei Orte schicken, Zürich soll durch eine Botschaft dann nachBefund der Sache die Mannschaft auf die genannten Punkte zu vertheilen Gewalt haben, e. In das
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