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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Februar 1499.

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den Eidgenossen setzt, aufs beste zu schirmen. L. Des Bischofs von Konstanz Botschaft begehrt, manmöchte einen Boten gemeiner Eidgenossen nach Bischofzell, einen zweiten nach Arbon senden, auch mitdem Giel und dem Gächuff reden, daß sie Güttingen und Moosburg wieder zu seinen Händen stellen.Ferner bittet er zu berücksichtigen, daß die Gegenpartei ihn aus dem schwäbischen Bund entlassen undzugegeben habe, daß er unparteiisch bleibe, sofern auch die Eidgenossen seine Schlösser nicht besetzen.

Den Bischöfen und Städten des Niedern Bunds wird Kenntnis; von dem Ausbruch des Kriegs gegebenmit Anfrage, wessen man sich von ihnen zu versehen habe. I». Des Königs von Frankreich Botschaft,ein Erzbischof und ein weltlicher Herr, ist bis Freiburg gekommen und bittet, sie zu Frciburg zu hörenund ihr ein Geleit im Namen aller Orte zu geben. Hierauf ist Tag gesetzt nach Luccrn auf den Sonn-tag Reminiscerc (24. Februar), um da die französische Botschaft anzuhören, da bereits auf letztem Tag ihrGeleit zugesagt ist.

«»»5.

M eyenfeld.

1^99, 17. Aebt'lllld (Sonntog der alten Vasnachy.

Staatsarchiv Lucer»! Acten Schwabenkrieg.

Die Rathsboten von Zürich, Luccrn, Nri, Schwhz, Zug, Glarus und der Landvogt im Sarganser-land, zu Meyenfeld versammelt, schreiben au die Hauptleute und Näthe von Städten und Ländern imFeld: Da sie zu unseru Bundcsgciiossen, die jetzt zu Mayenfcld im Feld liegen, gesendet worden, um dieHerrschaft und das gewonnene Gut mit ihnen zu thcilen, so wollen sie hierüber den Bericht mündlichmachen. Die gefangenen Leute dagegen haben die Bünde vertheilt und zu sich genommen, bis auf 70 Mann,die sie den Eidgenossen gelassen, die habe man ins Sarganscrland geschickt, und sich dabei geeint, daßkein Theil seine Gefangenen loslassen soll, ohne des Andern Rath und Wissen. Einfrage, was mit diesen70 Gefangenen zu machen sei, da es nicht klug scheine, sie im Sarganserland zu lassen. Geben vff Suntagder alten Basnacht am Morgen, als die glogk viij schlug Anno u. s. w.

Sarga nS.

1/i99, 22. Februar tZr-nag »or St. Mangos).

Staatsarchiv Luccril! Alten Schwabcnkrieg.

Der VII Orte Boten zu Sarganö, bei den Gefangenen versammelt, schreiben den Hauptlcutcn,Fähndrichen u. s. w. im Feld: i) Sie haben vernommen, letztere haben einen Sieg errungen, sie hättengeglaubt, von ihnen darüber Bericht zu erhalten; 2) sie, die Boten, kämen gern ins Feld, und möchtenwissen, wie lange sie noch zu Sargaus bleiben sollen; 3) der Gefangenen sei keiner aus dem Walgaugebürtig, sie seien alle aus Bregenz und dem Bregcnzcrwald, Es scheine nicht zweckmäßig, sei auch derLandschaft nicht lieb, sie länger im Sarganscrland zu lassen; man wünsche daher, der Hauptlcutc u. s. w.Willen und Meinung zu vernehmen.

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