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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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October l498.

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«2».

Napperschwyl.

9. October («ff Di°nys,i).

Staatsarchiv Lueern: Allgemeine Abschiede. (^.333. Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede.

Da der Abt von PfäferS bittet, man möchte ihn wieder in sein Gotteshaus kommen lassen, sohaben der sechs Orte Boten ihm das bewilligt, in Hoffnung, es werde solches dem Kloster und auchgemeinen Eidgenossen zum Nutzen gereichen. H». Die Kosten betreffend, welche in dem Handel mit demAbt von PfäferS aufgelaufen, soll jeder Bote heimbringen, wer die tragen soll. r. Daö Schloß Wartcn-stcin soll mit Büchsen, Pulver und andcrm Kriegsbedarf versehen werden, da es daselbst noch daranmangelt. «I. Man soll zu Wartcnstcin sich einfinden, um von dem Abt von PfäferS Rechnung abzu-nehmen. v. Das Schloß Wartenstein soll man mit einem Amtmann aus der Eidgenossenschaft besetzen,lt. Die Boten, welche zur Rechnungöablagc nach Wartcnstcin kommen, solleil dafür sorgen, daß Alles,waö der Abt mit ihm hinwcggcführt hatte, wieder zu des Gotteshauses Händen komme und die Frciheitö-briefe und Privilegien versorgt werden. Jeder Bote weiß, wie Ulrich Brunner Absagung gethan undHülfe und Rath begehrt.

«24.

E i >l si e d e l n.

4^93, 23. October <M°nwg i>a»l o-nui.

Staatsarchiv Lucer»: Allgemeine Abschiede, o. 337. Staatsarchiv Zürich - Allgemeine Abschiede. 11.365.

Da allerlei Gerüchte ausgehen, als haben einige besondere Personen vor, Knechte in unsererEidgenossenschaft zu einem Kriegszug gegen das Land Schwaben zu sammeln, der groben Schmachrcdenhalben, welche dort gegen die Eidgenossen ausgegangen, ebenso des Grafen Georg und derer von Roth-weil, St. Gallen und Appenzell wegen, da es ferner heißt, es sei bereits eine solche Sammlung vonZügern zu Zug bei einander, so sind von diesem Tage aus Logt Haölcr und ein Bote von Schwhz nachZug gesendet worden mit dem Auftrag, diese Knechte bei den Pflichten, die sie ihren Herren schuldigsind, aufzufordern, daß jeder in seine Hcimath gehe und in keinen Krieg laufe, noch uns Eidgenossenin Krieg verwickle, da mau jener Angelegenheit wegen schon einen Tag zur Verhandlung angesetzt habenach Zug, auf nächsten Sonntag zu Nacht (27. October) da einzutreffen. ?». Die Stadt Schaffhausenmeldet, es seien ihr und dem Abt daselbst vom römischen König Mandate zugekommen, daß sie dengemeinen Pfenning bezahlen sollen; sie begehrt diesfalls der Eidgenossen Rath. Auf dem Tag zu Zugwill man über diesen Gegenstand sich bcrathcn. «. In dem Streit bezüglich des Zolls zu Sarganshaben die Zugesetzten sich mit ihren Urthcilcn gleich gcthcilt und zu einem Obmann genommen den HanSvon Scengcn. Darauf ist verordnet, daß dieser gebeten und gewiesen werde, sich der Sache anzunehmenund unverzüglich dieselbe zu richten.

v fehlt im Lucerncrexemplar. Siehe dazu Wegelin, Pfäferscncgesten Nr. 8t t: t4Sö, Mittwoch vor Simon und Judas (24. Octobcr).

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