584 Octobcr <498.
Meyer von Knonan; Meister Johannes Wctlich; Jaeob Aabcrli. Lnccrn. Rudolf Haas, Venner. ^Walter Jmhof, Venner. Schwyz. Ammann Ketzi. llntcrwaldcn. Hanö Kretz, Vogt. Zug.
Koli, Vcnner. GlaruS. Fridolin Arzcthauser.
Ruf das Anbringen des Hauptmanns und des Hofmeisters des Abts von St. Gallen in Betustdcö TagcS, der dem Abt vom römischen König derer von Consta»; wegen angesetzt worden, ist erkennt, dc>Abt soll diesen Tag nicht besuchen, und wenn ihm etwas weiter begegnet, berichten. I». Da Einigt vonGlarus dem Herzog Albrccht von Bayern des Göggings wegen Fehde und Feindschaft angesagtund nun zu RomanShorn und in dem Gebiet des AbtS von St. Gallen seinen Angehörigen und Kamteilten auflauern, solches aber in gegenwärtiger Zeit gemeinen Eidgenossen nngclcgcn ist, so wird anGlaruö und die Personen, die abgesagt haben, geschrieben, sie sollen diese Fehde abstellen nnd in dnEidgenossenschaft Niemanden gefangen nehmen. «. Der Vogt im Nhcinthal erhält den Befehl,diesjährigen Wein bestmöglich zu verkaufen. «I. Auf den nächsten Tag soll man berathcn, wie mauvon allem Kriegsbedarf entblößte Schloß zu Sarganö versehen wolle. Zürich und Schwyz solst"gemeiner Eidgenossen Namen ihre Boten auf dem Tag haben, welchen der römische König denenRothweil in ihrem Streit mit dem Gotteshaus Nottcnmünstcr vor einigen Vermittlern gesetzt hat. <römischen König wird abermals geschrieben, daß er den Grafen Georg von Sargans von der Acht a MViren und ihm den deshalb erlittenen Schaden vergüten möchte. Zudem sollen eine Botschaft vonund der Vogt im Oberland zu dem Bund in Ehurwaldcn gehen, der mit unö in Vereinigung stctst-diesem den Grafen zum Schutz gegen jede Gcwaltthat zu empfehlen. zx. Jeder Bote kennt dieantwortung des Abtö von Pfäfcrö, der begehrt, wieder sicher in sein Gotteshaus kommen zu kön'wuDarüber und über die Frage, wie man das Gotteshaus versehen wolle, wird ein Tag gesetss ^Rapperöwyl auf nächsten Montag (8. Octobcr). I». Jeder Bote kennt ferner die Verantwortung ^Bischofs von Chur des Grafen Georg wegen und sein Anerbieten dcö Kaufs wegen um die Grast >Wcrdenbcrg, die er für seines Bruders Kinder gekauft hat. I. Auf die Meldung des VicarS vonstanz, daß der Priester von Schwerstatt anö dem Gcfängniß entronnen sei, wird der Bischof ">> 'denselben wieder einzusaugen und ihn bis zur Vollendung des angefangenen gerichtlichen Vcvstr,festzuhalten.
<»22.
Lucern.j. Octobcr.
Staatsarchiv viiecr» Urkunde.
Bündniß nnd Capitel zwischen Ludwig Maria Sforza, Herzog von Mailand, und den OrtenLnccrn, Schwyz und Untcrwaldcn. (Beilage 32.)
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Herzog Ludwig verspricht i» einem Vcibries aus Papier mit eigenhändiger Unterschrist und ausgedrucktem Siegel den
außer de» im Bunddries verheißenen SN» Ducatc» noch eine jährliche Pension von 2(»() rheinischen «dulden „ 5l>i»o>">>"" ^ ^
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Abkaus einzelner Ansprachen, die von Lucern an ihn gemacht werde» wollten oder kannten, n-num i'->vie 3.l Staatsarchiv Luecrn.)