August 1ä98.
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Meister Anberhart, Pfarrer oder Kirchherr zu Trossiugeu, aus der Herberge, uud sagte zu Andern, „ersei da bei den „Kühghhcrn" gewesen, uud habe nicht bei ihnen bleiben mögen". Diese Rede soll manheimbringen. Zeugen, die sie gehört, sind Hans Knrsncr, Bürgermeister zu Möhringen, und ConradMärklin, Bürger zu Rothwcil. v. Man soll daran denken, mit der Botschaft des römischen Königs,die auhcr kommt, Rede zu halten in Betreff der Sache Appenzelle» gegen den Ammann Schwcndiner.«I. Der Bogt im Nheinthal soll bis zum nächsten Tag ermitteln, in welchem Gericht Stürishof liege,und ob es an den Stein zu Rheineck gehöre. Die von Appenzell sollen auf nächstem Tag hierüber Aus-kunft geben, v. Auf dem Tag soll angebracht werden, ob es den Boten vielleicht gefallen möchte, daßder auf der Jahrrechnung angesetzte Schwörtag für die Grafschaft Baden wieder abgeändert werde, dadoch gegenwärtig viele Mannspersonen „verlosten" sind. I'. Vom römischen König ist angebracht, wiedie Bauern von Coblenz in der Grafschaft Baden über den Rhein hinüber auö vermeinter GerechtigkeitWunn und Wcid, genannt im Schlatt, denen von Waldöhut zugehörig, gebrauchen, mit Bitte, diesenunrechtmäßigen Wcidgaug abzustellen. Ebenso bittet er die Eidgenossen, die von Waldshut bei ihrer durchden Kaiser Friedrich erlangten, verbrieften Zollbcrcchtigung auf den drei Wassern Reuß, Aare uud Limmatzu schützen. Alles das soll an gemeiner Eidgenossen Boten gelangen; dem Landvogt im Elsaß soll darüberbeförderlich Antwort werden.
Zürich.
1Z. AttIllst lMontag noch Laurcntii).
Staatsarchiv Lnccr»: Allgemeine Abschiede. 0. ZA.
»». Dem Vogt im Nheinthal wird ans seine Eiufragc geantwortet, wenn er den Wein sammcthaftmit Nutzen verkaufen könne, so möge er mit Ammann Voglers Rath den Verkauf so vorthcilhaft alsmöglich zu bewerkstelligen suchen, in keinem Fall aber den neigen und guten Wein abgesondert verkaufen,sondern den sauren oder schwachen damit. ?». Auf der Jahrrechuung zu Baden hatte mau verabredet,die Eide in der Grafschaft Baden auf Samstag nach Bartholomäi (25. August) einzunehmen. Weilnun aber viele Leute gegenwärtig in Folge des eingetretenen Gcläufs nicht im Lande sind, so wirdbeschlossen, damit zu warten bis nach ihrer Rückkehr. «. Rothwcil hat eine Botschaft auf diesen Taggeschickt mit allerlei Beschwerde in Betreff des Artikels wegen des Gotteshauses Nottenmüuster, über Ver-letzung seiner vom Reich erlangten und hergebrachten Freiheiten und Rechte u. s. w. Hierauf wird, danicht alle Boten mit dicsfälligcn Vollmachten versehen waren, beschlossen, Dienstags nach Bartholomäil28. August) zu Lueern zu sein und zu bcrathcn, ob man wieder eine Botschaft an den König schickenoder was man thun wolle, um der Irrung los zu werden. Die von Rothwcil sollen den Tag auchbeschicken und inzwischen bcrathcn, ob sie nicht, was man für das Beste hielte, den fraglichen Artikelannehmen wollen, damit der zu Freibnrg verabredete Vergleich in Kraft erwachse, dessen wichtigste Artikel,dem König zu schwören und ihm den gemeinen Pfenning zu geben, sie doch freiwillig angenommen hätten.«I. Heimbringen für den Tag zu Lueern die Processc, welche über die von Appenzell gegangen sind,Hermann Schwcndinerö wegen, in Folge deren sie ihm für sein Gut uud Kosten (331^ Gulden gebensollten, zuwider dem Vergleich, der zu Innsbruck abgeredet uud von den Eidgenossen uud den Appen-zeller« angenommen worden ist. v. Ebenso soll zu Lueern verhandelt werden über die Angelegenheit
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