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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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576
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Juli tä98.

nachgelebt werde, I». Der König von Frankreich begehrt durch seine Gesandtschaft, die Vereinigung ZUerneuern, welche die Eidgenossen tnit dem Könige Carl gehabt haben, doch so, daß alle zehn Orte der-selben beiträten und keines sich von ihnen sonderte. In diesem Falle hat die Gesandtschaft Vollmacht,abzuschließen. CS soll dabei nicht» verändert und die Pensionen ohne Abrechnung der Zwischenzeit fort-bezahlt werden, als ob der König nicht gestorben wäre. Zur Behandlung dieses Geschäfts wird ein Taggesetzt nach Lncern auf Dienstag nach St. OSwaldStag nächsthin s7. August). Ammaun Steiner vonZug hat sich vor dem königlichen Boten, dem Baillif von Dijon, beklagt, er und Ammaun Zelgcr vonUntcrwaldcn werden von einigen Knechten verleumdet, als ob sie die Befriedigung der Ansprüche der-jenigen Knechte, die zu Neapel und Novarra gewesen, verhindert oder verzögert hätten. Hierauf hatder Baillif völlig entschuldigt und ihnen bezeugt, daß sie vor ihm alle Mühe angewendet hätten, u>" da»Geschäft zum Ziele zu bringen; allein er habe keine Vollmacht, sondern müsse der Sache ihren Lauflassen nach dem Abschied, der darüber gemacht worden. «I. Man hat der gemeldeten Knechte wegcnauch mit der königlichen Botschaft geredet und die Zusicherung erhalten, daß dieses Geschäft seinen Fort-gang nehmen werde, wenn die Vereinigung zu Stande komme. <?. Des Königs von Frankreichschaft ist am Tage nach Beschluß des Abschieds abermals vor der Eidgenossen Boten erschienen, und hatin aller Freundschaft eröffnet, es sei die Ansicht ausgesprochen worden, die Vereinigung würde allgemein""Anklang finden, wenn der Artikel der Hülfe wegen daraus gethan würde. Da aber sie, die französischeBotschaft, nur Vollmacht habe, die Vereinigung unverändert abzuschließen, nicht aber selbe zu mindern,so wolle sie, zumal der König dcS waltenden Krieges wegen ihre baldige Rückkehr wünsche, nach Hamreiten und des Königs Willen über die vorgeschlagene Abänderung einvernehmen. Dabei stehe sie in d"Hoffnung, den Orten, die in der Vereinigung gewesen, dennoch die Pension diese» Jahre» auswirktzu können, als ob die Vereinigung bereits wieder geschlossen wäre. l. Der König von Frankreich h"den Eidgenossen durch einen eigenen Boten angezeigt, daß er mit dem König von England Fried"'geschlossen und dem römischen König angeboten habe, ihren Streit rechtlich entscheiden zu lassen, i»d""er lieber zum Besten der Christenheit gegen die Türken kriegen wollte. Der König von Frank»"hat den Eidgenossen auch eilends den Frieden und die Richtung gemeldet, so er mit dem Erzh"^Philipp, dem Sohne des römischen König», geschlossen, mit gnädiger Erbictung, den Eidgenossen nichtsdcstomindcr alle Gnade und Freundschaft zu erweisen. I». Auf das Anbringen der Boten von Appcnss 'Ammann Schwendincrö wegen, ist beschlossen, mit der Botschaft des römischen König», die man erwa» c,zu reden, damit die Appenzeller dieser Sache wegen zur Ruhe kommen.

«R2.

Zürich.

2, ?sllgllsi (Donstag vor St. OSwaldSIag).

Ttaatoarriitv -iurirl, Allgcilicinc Abschiede. II. ZK?.

». Jeder Bote weiß zu sagen, wie auf der römischen königlichen Majestät Abschied, der MFrciburg gemacht worden, Tag gesetzt und auch der Stadt Rothweil verkündet ist, auf SonntagSt. Lorenzentag (t2. August) zu Zürich zu erscheinen. I». Der Eidgenossen Boten, welche in FolgeAbschied» von Freiburg zu Rothweil gewesen, saßen da beim Schlaftrunk; da ging ein Pfaff, lss»"'