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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juni 1498.

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2» Pfund, Virincnstorf 1 Pfund, zu den Bädern L^/z Pfund, Baden 51 Pfund 15 Schilling. Ausletzterer sind dieses Jahr für gemeinsamen Gebrauch 71 Pfund vorher genommen worden; dem Voten, dervon Luccrn nach Innsbruck in gemeiner Eidgenossen Namen gegangen, ist daraus 4'/z Gulden in Goldgegeben worden. Der Wortzeichen von Klotcn, deren eines für 1 Pfund 5 Schilling geachtet wird, sinddreihundert gewesen. Nil!». Bezüglich der bösen Wege zu Menningen und in der Grafschaft Baden wirdbeschlossen, der Vogt soll selbe machen lassen, soweit sie in der Grafschaft liegen. Die Späne

wegen dcö Zolls zn Kloten und dem Geleit zu Baden sollen die Voten heimbringen.

Zu >». Dazu Urkundcucouccpt im Staatsarchiv Luccrn, dem auch die Betcu enthol'cn sind.

Zofingen.

44l33, 9. Zull (Montag nach Ulrici).

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede, ll. 346. Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede. L. 457.

Auf diesem von den Rathen der vill alten Orte gehaltenen Tage sind die zwischen Bern und Solo-thurn waltenden Streitigkeiten folgendermaßen verglichen worden: t) Bei der Freiheit um den Zoll zu Bürenzu Wasser und zu Land, die Graf Rudolf von Neuenbürg der Stadt Solothurn gegeben, durch die StadtBern bestätigt und bis zur Stunde gehalten worden, soll es nach Inhalt der Briefe, wie es hergekommen,gehalten werden und Solothurn vom Zoll befreit bleiben. L) Bezüglich der Niedern Gerichte in den Herr-schaften Kricgstettcn und Buchcggbcrg, welche Solothurn, und der hohen Gerichte daselbst, die Bern gehören,soll es gehalten werden nach Vorschrift des Vertrags, den Conrad von Cham, Stadtschrcibcr zu Zürich,und Jtcl Ncding scl., Ammann zn Schwhz, mit Ermächtigung beider Städte aufgerichtet haben, und derfortwährend in Kraft bestehen soll. 3) Da HanS Mehcr, Lcutpricstcr zn Burgdorf, von etwas Schuldenwegen in den Bann gekommen ist, so wollen gemeiner Eidgenossen Näthe den Bischof von Basel bitten,ihm die Schuld zu schenken und ihn aus dem Bann zu lassen; die Herren, seine Widersacher, sollen dareinwilligen und der Streit sodann von den vier Zugesetzten und dem Obmann, die bereits dafür erwählt sind,in Monatsfrist entschieden werden, -t) Der Straße wegen hat man sich derer von Solothurn gcmächtigt,daß sie den Graben innert 14 Tagen zuziehen sotten. Darauf sollen Bern und Solothurn unsere Eidgenossenvon Frciburg bitten, innert Monatsfrist ihnen Tag zu setzen und den Streit zu entscheiden. Endlich 5) istberedet,das vnscr Ehdtgnosscn von Soloturn in vnscr Ehdtgnosscn von Bern Höchen gerächten dhcindachen vnd in Jr Statt füren sond zu straffen".

Nr. 5 fehlt im Lucerncr- und Freil'urgercrcmplar.

Bern.

4-493, 23. Zltll (Freitag vor Maria Magdalena).

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. 347.

i». Bern wird mit freundlichen Worten ersucht, dem Baillif von Dijon durch sein Gebiet hin undzurück sicheres Geleit zu geben, wogegen es sich unter Anbringen von allerlei Beschwerden über denselben