Januar 1498.
und besiegelten Eapiteln abstehe, da man dafür hält, sie seien mit den Bunden unvereinbar. Eine Mah-nung will man noch nicht stellen, sondern gewärtigen, welchen Erfolg die Bitte habe. «. Da HerrMartinus Mchcr, Lcntpricstcr von Schwcrtstadt, an vielen Orten die Eidgenossen Küghher gescholten,die Priester zu Zofingen Esel genannt und gesagt hat, es seien kaum fünf fromme Frauen zu Jesingen»so hat ihn auf der Eidgenossen Verlangen der Bischof von Eonstanz gefänglich eingezogen und schreibtnun, er sei der Reden nicht geständig. Hierauf wird geantwortet, er soll den Priester gefangenbehalten; wenn man Kundschaft erlangen möge, so wolle man ihn berechtigen. Bern soll Kundschaftsuchen und dann dem Bischof melden, auf welchen Tag der Eidgenossen Boten zu Eonstanz sein wollen,um den Priester zu berechtigen, t. Dem Vogt im Nhcinthal wird befohlen, den Stegcr, welcher übergeschworncn Eid Einen verwundet hat, gefangen zn nehmen; sofern er für Bit) Gulden Tröstung findet,daß er sich auf der Jahrrcchnung zn Baden vor gemeiner Eidgenossen Boten stellen werde, so mag erihn dann wieder frei lassen, x» Den Hanö Buttel, welcher Todtschlagö wegen im Nhcinthal gefangenist, mag der Vogt in Freiheit setzen, wenn er für >99 Gulden vertröstet, sich nach Baden vor der Eidgenossen Boten zu stellen. I». Der.Vogt im Rhcinthal meldet, die kleinen Gerichte zn Rüti, welche99 Pfund ertragen, seien dem Abt von PfäfcrS um 399 Gulden verpfändet und den Eidgenossen siebedie Losung zn. Darauf wird ihm befohlen, die Sache näher zu erkunden und die Losung, sofern t>ewirklich den Eidgenossen zustehe, zu thun. i. Heimbringen, ob man das Schloß zu Rheincck baue»wolle, k. „Als Vilser citgenoßcn von Swiz anbracht Hand, wie Vilser gnädiger Her von Costenz 3""'Pfarrer vcrkünt, ctlich bett den frowen zofingen zu Costenz vffzcnemcn, dcöglich Im geboten, wo zwePersonen zu einander vermcchlet wcrdcnt, drh Sonntag (nach)einandcrn offcnlich ze verkünden, Sol iedcrdott heimbringen vnd vff ncchstcn Tage darum antwurt geben, ob man siner gnaden daö gestatten wolle.I. Heimbringen die Beschwerde LuccrnS der Münze wegen und seine Erklärung, daß cö Willens st',„die Münz, wie Vilser citgnoßcn von Bern die bestimpt, anzuncmcn". >»». Dem römischen König,welcher vom Abt zu St. Gallen die Einziehung der königlichen Steuer und eine weitere Hülfe von909 Gulden begehrt hat, wird ab diesem Tag geschrieben, er möchte den Abt mit solcher Beschwortnicht behelligen. ». Den Knechten von Neapel wird nach Laut dcö letzten Abschieds Verwendung bc»"König voit Frankreich zugesagt; aber das Geld, das dieser gibt, soll unverändert nach Luecrn ko>n»>c"und dann daselbst gethcilt werden.
Im Lucerncrcrcmplar ist das Datum falsch k l ll)7, Mittwoch nach Pauli Bekehrung ), Im sucerner und Berncrercm)'^fehlen t bis I.
Lucerll.
11). Aebrnnr <Samstag nach Dorolhtt).
Staatsarchiv t>„ccr» eulcrncrabschiedesammlung. 0. d3.
Boten: Lncern. Hans Nuß, Schultheiß; Ludwig Küng, Hanö Sunncnberg, des Raths,Ammanil in der Gasse; Vcnrich Imhof. Untcrwalden. Vcnrich vndcr der Flu.
Unsere lieben Mitbürger und Landlcute von Wallis bringeil durch eine Botschaft an: Psr einig^Zeit haben die drei Orte ihre Botschaft im Wallis gehabt, um das Burg- und Landrccht mit den st"Zehnten zu erneuern. Warum das nicht völlig habe geschehen können, werden die Boten wohl bor>)