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Ottober 1497.
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Bascl.
I/!s)7, 3. tOttobeo lNinstag des drillen tags Oetobris>,
<?taat»ar«I>l» Viiccr», Allgemeine Abschiede. C.ZM.
Boten: Zürich. Marcus Röist. Bern. Thüring Frickcr, Doktor der Rechte. Luccrn. Jacob Bram-bcrg. U r i. Heinrich Trogcr. S ch w l> z. Haus Schiffli. U iitcrwaldcn. Andreas Znnhöfcn. Z n g. HanSKoli, Henrich. GlarnS. Marqnard Tschndi. Solothnrn. NiclanS ssunrad, Schnlthcist.
Auf jetzt vergangenen St. Michclötag (29. September) sind des Pfalzgrafcn bei Rhein und derChurfürstcn Anwälte cinthcilö, als Junker Jacob von Flcckcnstcin, Unterlandvogt im Elsaß, Zcissolf vonAdelSheim, Amtmann zu Ortenberg, und Balthasar Jmhof, Znnftmcistcr zu Hagenau, anderthcilS einerlöblichen Stadt Straßbnrg Bevollmächtigte, als Herr Friedrich Bock, Ritter, Georg Bärer, Doctor, JacobWclscr und Berchtold Offcnburg, vor genannten eidgenössischen Boten und einer Rathsbotschaft von Baselhier in der Stadt Basel erschienen, um nach Maßgabe eines früher» Abschieds ihre Streitigkeiten wegenGefangennahme des Martin Jegcr durch die von Straßbnrg zu freundlicher Vermittlung zn bringen. Undes ist am Ende der Handel Martin Jcgcrs, als eines BeschädigcrS der Stadt Straßbnrg, durch denPfalzgrafcn den Anwälten der eidgenössischen Orte nach ihrem Begehren zum Entscheid übergeben worden.Und da in der vorigen Abrede enthalten, daß wenn ein freundschaftlicher Vergleich nicht erhältlich seinsollte, alsdann von einem ziemlichen Recht geredet werden sollte, so hat man die Anwälte des Chur-fürsten und Pfalzgrafcn angefragt, waö deshalb ihrem Herrn gefällig sein möchte, worauf sie antworteten,sie haben diesfalls keinen besonder» Befehl; doch glauben sie, ihr Herr werde das Recht nicht ausschlage»-Die von Straßburg erklären, sie bleiben bei den früher gethancn Ncchtboten. Darauf haben der Eid"genossen Räthe mit beiden Theilcu geredet, daß sie in ihrem Streite gegen einander nicht anders dennmit Recht handeln, und die stattgehabte Verhandlung ihren Herren berichten möchten zu Erlangungweiterer Vollmachten. Ferner wurde beschlossen, eine Botschaft gemeiner Eidgenossen zum Pfalzgrafcn undzur Stadt Straßburg zu schicken, um ihren Willen zu fernerer Behandlung der Sache zu erlangen.
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Zürich.
"I Zill 7, l 7. OX'tobtr (Dienstag nach Galii).
Lttccr» Allgemeine Abschiede. A3. StnntSareliiv Zürich Allgemeine Abschiede. II. 3»I>.
Staatsarchiv Bern Allgemeine eidgenössische Abschiede. <!. 53.
Boten: Zürich. Eunrad Schwend, Ritter, Bürgermeister; Heinrich Röist, Altburgcrmcister; Haltmann Rordorf, Ritter; Felix Keller; Heinrich Röichli. Bern. Caspar Hezcl von Liudnach, Vcnncl'Lucern. Ludwig Küng. Uri. Jost Püntiucr. Schwhz. Rudolf Neding, Altammann. Unterwaldc»< niemand anwesend). Zug. Ammauu Schmid. GlarnS. Vcnncr Stiicki. Freibürg. Hanö TcclMmann. Solothurn (nicht angegeben).
». Auf Bitte Graf Gcorgö von Sargans, die seine Botschaft auf gegenwärtigem Tag vorgebracht,sollen der Eidgenossen Boten, welche zum römischen König nach Frciburg im BrciSgau kommen, sichbestens für ihn verwenden, damit er der Acht absolvirt und nach der zu Luccrn getroffenen Verabredung