October 1497,
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komm oder doch sich still enthalten vnd nit sich tilgen an end, So es vnder vns zwitracht gebercn möge."K». Da der römische König von den Boten, die zn Innsbruck waren, der ewigen Richtung wegen Ant-wort begehrt hat, so soll dieses für den nächsten Tag in Zürich einen Vcrhandlungsgegcnstand abgeben,«K. Dem Grafen Georg von Sarganö wird geschrieben, daß er dem jetzt zn Innsbruck sich aufhaltendenKönig seincthalbcn Antwort gebe, >. Heimbringen, wie man das Städtchen Rhcincck, das an der Gränzegelegen und nicht in wehrfähigem Zustand ist, versorgen wolle. Auf dem nächsten Tag zn Zürichsoll man sich erklären, aus welchem Ort man dem Bischof von Straßburg auf sein Begehren einen Botenzum König seiner Sache wegen geben wolle, t, Ludwig von Erlach von Bern und Schattenhalb habensich ans diesem Tag gestellt und sollen bei dem Gclübd und der Tröstung, die man zu Luccrn frühervon ihnen deshalb gefordert, sich vor der Hand nicht aus der Eidgenossenschaft entfernen. 11. Der Botevon Bern soll bewirken, daß seine Herren die von gemeinen Eidgenossen mit dem Bischof von Constanzgeschlossene Einigung auch besiegeln, in Betrachtung der vielen Arbeit, welche der Bischof beim römischenKönig zn Gunsten der Eidgenossen angewendet hat. v. Schwhz und Glarus sollen dafür sorgen, daßihre Angehörigen, welche zuletzt die Hauptmannschaft zu St. Gallen versehen haben, den vier Orten denSaldo ihrer Rechnungen bezahlen.
Zu I». Der hier angerufene Bericht steht abschristlich im Verner A. E. A. 0. 31. jj u. v. fehlen im Lucernerexemplar. >jZu u. Der Bernerabschied enthält eine am Schluß des Abschieds von gleicher Hand geschriebene Verhandlung mit dem Bischofvon Constanz, die da als ein Thcil des Abschieds erscheint, in den Exemplaren von Zürich und Lucern aber fehlt. Es mag die-selbe zur Erklärung des verzögerten Veitritts Berns zur Vereinigung dienen. Sic lautet folgendermaßen: „Als sich die von Bernerclagen vmb dz mein gnädiger Herr von Eostenz vermeint, dz all Ecsachen vor siner Gnade» geistlichem Gericht vnd vor keinem Techaunoch Prelaten im Bistumb Kostenz sollen entscheiden werden, gibt sin Gnad antwurt, wie Erkantnuß der Ec halben nach ordnungvnd Sazung der heiligen Väter, cristlicher Ordnung vnd gemeinem Recht niemands dann dem Bischof vnd sinem Vicari oder Ofsicialals geordneten Richtern bevolchcn sye vnd darumb sinen gnaden nit gepür, söllichs Zcmands andern zu beuelhen; damit aber inGepieten der von Bern, vcrre halb des Wegs dcst fürdcrlichcr Cost vnd Arbeit mög verhüt werden, ist sin gnad willig Inen zugeuallen an sölich end ein oder mcr, wie viel notturstig sind, Commissari zu sezcn, die jez zu ziten parthycn in Sachen, die dz Sacra-mcnt der Ee bcrürend, mög verhören vnd Jr Sach durch Remiß vns vnd vnser» amptlüten zusenden. Als sich die von Bern ouchbcswern, dz nit allein an dem End da der Priester erschlagen wirdet, sunder an andern Enden ouch Jnterdict gehalten Wirt,gibt sin gnad antwurt, diß berür die Statuten vnd Sazungcn prouincialia, darin sin gnaden nit zustand cinich ändrung zetun,sin gnad sye aber willens sich vff dz Nichs Tag gen Fryburg zc fügen vnd deßhalb mit einem Herr» von Menz zu reden. Alsouch deßglich für ein beschwert» anzogen werde, dz ein entlybte Person nit begraben werden svl an sondrc bewilligung siner gnaden:Gibt sin gnad antwurt, sin gnad »eine hierin keine nüwerung für, Hab ouch des artikcls halb die Statuta Synodalia änderst nitlassen begriffen, dann von Altcrsher von eim bischof zu dem andern bis an sin gnad, lenger dann Jemand verdenken mag, komenist, die ouch gemeinen Rechten gemäß sycn, darin siner gnaden cndrung ze tun nit gepür. Als ouch die von Bern für einbeschwert» anziechen, dz sin gnad zulasse vmb schulden vnd weltlich fachen mit dem bau zu handle»: Antwurtet sine gnaden,wie vff Siner Gnaden geistlichem Hofgericht zu Kostenz mit löblicher Gcwonhcit von alter herbracht sye, dz siner gnaden amptlüt,vicari vnd ofsicial als geordnet Richter mcnglichcm Rechten vnd ladung bcgercnden erkennen vnd vsgan lassen söllen vnd st bisharnit gebrucht, alsdann zu erfarcn, ob die Sach geistlich oder läyisch sye. Erfundc sich aber vff dem Rechttag, dz die Sach läyischvnd nit geistlich oder sunst dcrmaß sye, dz einer verschribungen, darin sich der Schuldner verzigcn hette dcrmäß dz man In mitgeistlichem oder weltlichem Rechten sürnämcn möchte, vnd werde hierin ze glichcr wisc gehandlet, als desihalben nit allein vffandern geistlichen Hofgerichten, sundcr ouch vff weltlichen hofgcrichten vnd landgerichten procedirt vnd vollfaren. An der endenjedem nieman ladung versagt werde» sötten, wie von Alter har komen ist vnd die heiligen Recht ouch wollen. Dadurch vernomenwerd, dz sin gnad keine nüwerung, sunder das so vf sin gnad komen ist, geprucht, als sin gnad schuldig sye u. s. w."