August 1497.
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shen Im aber noch lieber": er wolle auf Verlangen zu beiden Thcileu eine Botschaft senden und ver-suchen, ihre Streitigkeiten zu vermitteln. Darauf haben der Eidgenossen Boten geantwortet, sie seien nichtabgesandt, um eine solche Votschaft zu bewilligen oder abzuschlagen, sondern des Königs Absichten aufden Fall eiucö ausbrechenden Krieges in Erfahrung zu bringen, sie können sich also mit dieser Antwortnicht begnügen. Darauf hat der König die Erklärung gegeben, daß, wofern es zum Kriege käme, erdie Eidgenossen gleichwie sein eigenes Reich bedenken und die Vereinigung gewissenhaft halten wolle.Zu 9. Bezüglich der halben Pension ist geantwortet, dieselbe sei noch nicht verfallen, denn sie verfallesammcthaft auf die Allcrheiligenmessc, doch wolle der König uns darin gern willfahren und das Geldinnert vierzehn Tagen zu Lyon in Bereitschaft halten. I». Jeder Bote weiß auch zu berichten, wie dieBoten von Schwhz anerboten haben, der Vereinigung mit dem König von Frankreich beizutreten unterder Bedingung, daß der König ihnen die Penston des letztvergangenen Jahres ausrichte und für diekünftige sie halte wie die andern Orte, ferner daß sie nicht verbunden sein sollen, ihm eine bestimmte ZahlKnechte auf Erfordern zu stellen, dagegen wollen sie ihm zulaufen lassen, wer Lust habe, endlich daß erihnen um die in seinem Dienst zu Neapel, Novarra und in der Picardie Gefallenen Abtrag thne. Ueberdiese Forderungen hat der König sich etwas verwundert, „so lieb sie ihm seien, so gebühre ihm dochnicht, etwas an der Vereinigung zu verändern"; auch möge jeder ermessen, wie begründet ihr Anspruchauf die verfallene Pension sei, nachdem sie die Vereinigung nicht besiegelt hätten; auch sei es in Frank-reich nicht gebräuchlich, für todte Knechte Pension zu zahlen. Die Eidgenossen, welche Schwhz gern inder Vereinigung sähen und die unnützen Kosten, die es mit der Sendung gehabt, bedauern, haben hieraufbei dem König so viel erwirkt, daß er bezüglich des ersten Punkts ihrer Forderung sich zur Entsprechungbereitwillig zeigte, die beiden andern aber wollte er nicht eingehen, daher die Voten von Schwhz dieBereinigung nicht zusagen wollten. Man hofft aber, nach der Rückkehr durch eine Botschaft gemeinerEidgenossen an die dortige Gemeinde den Beitritt nachträglich dennoch zu erhalten, v. Ebenso soll cömit Obwalden gehalten werden, dem der König die verfallene Pension nicht zugestehen wollte, weil erdie von Nidwalden bezahlt habe. «I. Bezüglich der Forderung, welche die Anwälte der Angehörigen derm französischem Dienst zu Neapel, Novarra u. s.w. gefallenen Knechte stellen, antwortet der König, diefranzösische Krone sei bisher nicht gewohnt gewesen, todtcn Knechten Sold zu zahlen; doch wolle er denborlicgendcu Fall noch zu bedenken nehmen. «?. Bezüglich des zu Genua gefangenen Rudolf Schwenddon Zürich hat der König geantwortet, er habe für die Seinigcn und andere, die dort gefangen liegen,dermaßen Schritte gethan, daß er günstigen Erfolg hoffe.
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L ucer ii.
2. August (Mittwoch vor Oswalbi,.
Staatsarchiv Lu--r>i «uccrncrabschledcsammlung. 0.7». Staatsarchiv Zürichs Allgemeine Abschiede. II.ZM.
Boten: Zürich. Cunrad Schwend, Ritter, Bürgermeister. Bern. Wilhelm von Dicßbach, Ritter,^sschultheiß. Luccrn. Ludwig Seiler, Schultheiß; Werner von Meggen, Altschulthciß; Jacob Bram-Scckelmcistcr. Uri. Walter in der Gasse, Altammann; Venrich Jmhof. Schwhz. Ulrich Aufdcr-"Mur, Altammann. Unterwaldcn. Peter Wirz. Zug. Hasler. Glarus. Vcurich Stucki. Frciburg'"icht angegeben). Solothurn. Urs Biß, Venner.
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