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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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538 Mai 1497.

sie sich doch still verhalten und keine Unruhe anfangen, man werde ihnen vom Tag zu Baden auö weiter»Bericht zukommen lassen, il. Der Vogt im Sarganscrland hat den Grünauer und Stigcli, die all'Hauptleute beim Herzog zu Mailand gewesen, im Bad Pfäfcrs gefangen genommen und auf Befehl derBoten dieses TagS nach Baden citirt. k. Doctor Winklcr, der Varnbülerö Haus und Neben im Rhc>»thal gekauft und laut Kaufbrief für frei, lcdig und eigen erworben hat, beschwert sich nun, das; daSGut chrschätzig und lchnbar vom Gotteshaus St. Gallen, dazu zinsbar und steuerbar sei, auch fordereVarnbülcrs Schwester etwas Lcibding darab und Andere fordern von ihm Baukosten u. f. w. a»S derZeit, wo die Eidgenossen im Besitz waren; er begehrt daher, das; man ihm Währschaft leiste. Auf demTag zu Baden will man nach Kcnntnißnahmc des Sachverhalts Antwort geben.

»72.

Bade n.

li. Zum «Zinstag nach «5ra«nn).

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. 2K8.

Boten: Zürich. Cunrad Schwend, Ritter, Altburgeriiicistcr. Bern (nicht angegeben).

Hanö Ruf;, Altschulthciß. Uri. Jost Püntincr. Schwhz. Ulrich Kctzi, Ammann. Unterwaldc».ammann EnentachcrS. Zug. Werner Steiner, Ammann. Glarnö. Joö Kuchli, Ammann.

t». Zwischen denen von Sar und denerr von Gambö waltete Streit um Wcidcbcrcchtigung.wurde durch Michael Schmid von Feldkirch als Obmann entschieden, die von GambS lebten aberUrthcil nicht nach, sondern pfändeten fortwährend daö Vieh derer von Sar. Daher wird auf cittgeko'"mcne Beschwerde dem Obmann geschrieben, er solle eine Erläuterung seines Spruchs geben und ^ )und GlaruS sollen die von Gambö vermögen, von dem Pfänden abzustehen. I». Die Blaarer vontcnsce haben zu Buchen im Nhcinthal eine Caplanci gestiftet und begehren nun, daß ihnen und > "Nachkommen von MannSnamen für alle Zukunft die Lchnöhcrrlichkcit über diese Pfründe zuisssta"werde. Daö wird ihnen bewilligt, doch mit eines Obcrvogtö im Nhcinthal Gunst, Wissen undund der rechten Lcutkirchc ohne Schaden. Wenn die Blaarer aussterben, so sollen dann dieLchcnhcrrcn sein. «. Heini Zicglcr von Zürich hatte auf dem Znrzachcrmarkt Unruhen erregt »»^ ' ^christlich geschworen bei Christi Leiden, seinen Gliedern, seiner Ohnmacht. Daher ist erkennt, >»a"ihn allenthalben, wo er sich blicken läßt, ergreifen und ihn strafen,damit ein icder eristglöubigcr >"schöpfer sin lidcn so üppcnklich ze crzcllcn vnd daby zc schweren sich hüte". «I. Herr Sigmund vonbcrg klagt, daß die im Nhcinthal auf seine Güter Steuer legen und in seinen Wäldern Holz .Hieraus wird dem Abt von St. Gallen geschrieben, er möchte versuchen, die Parteien gütlich zumöge daö nicht gelingen, so sollen sie einander vor unfern Gerichten suchen,dann wir diekeine frömdc gcricht laden lassen". Der Vogt im Nhcinthal hat 14 Gnldcn verrechnet für Gar» 'Schiff zu einem kleinen See im Nhcinthal. Da der Vogt diesen See benutzt, ob man ihm die 1^

der Abt von St. Gallen habe zu St. Gallen ein Hochgericht aufgerichtet, und begehren, daß >h'" ^abgestellt werde. Antwort: Sic seien ersucht, den Abt und uns mit dieser Sache ruhig zu lasse»;

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den gebe oder nicht, so soll man diesen Posten heimbringen, t. Uri, Untcrwalden und Zȟ

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sie das nicht, so mögen sie den Abt deshalb mit Recht vornehmen, wo sich «gebühre. »5- Der Aogt >

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