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März 1497.
Schwhz und Glaruö anhcim zu stellen, so daß jeder Thcil seiuc vier Schicdrichter aus deu kleine» Räthe»dieser vier Orte nehmen soll. Könnten die acht Männer sich keines Spruchs nach Laut des AnlaßbricfSvereinen, so sott der Obmann vom Schultheißen und kleinen Rath von Bern dazu gegeben werden.
Lucern.
4^117, 5. April (Mittwoch nach Ounsim»»« gvn!l!>,
Tt«at»<»'<I>iv Lneer»: Luccrncratschicdcsammlimg, Ii. 7t.
Boten: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter. Bern. Hans Rudolf von Scharnachthal, Ritter. Lnecr».Ludwig Seiler, Schultheiß; Werner von Meggen, Altschnlthciß. Uri. Ammann Beroldingcr. Schwvz-Bogt Kctzi. Obwaldcn. Bogt Ambül. Nidwaldcn. Ammann Zclgcr. Zug. Werner Steiner, Am-man». Glaruö. Bogt Landolt. Freibürg. Dietrich von Endlispcrg, Ritter. Solothurn. NiclanSCnnrad, Altschnlthciß.
»». Auf dicscin Tag sind wiederum die Räthe deö Bischofs von Consta»; erschienen, mit Begehre»,die Bereinigung mit ihm, wie mit seinen Vorfahren aufzurichten und zu beschließen. Da nun aber dicBoten dieses Tagcö dazu keine Bollmacht haben, so wird beschlossen, die Sache nochmals heimzubrin-gen, und ans nächstem Tag Antwort zu geben, doch so, daß dic Ocffnung von Kaiserstnhl nicht darei»gesetzt werde, da den Eidgenossen daselbst ohnehin die Obrigkeit zusteht; ferner daß die Vereinigungallen Punkten gestellt werde, wie die letzte mit Bischof Thomas scl., so daß unsere Pricstcrschaft und wirWeltlichen bleiben sollen wie von Alters her; der Bischof behält sich den Papst und das heiligt römisässReich vor. I». Weiter bringen die Räthe des Bischofs von Constanz an, da dic Stadt St. Gallen durchden römischen König in die Acht dcclarirt sei, so erbiete sich der Bischof, keine Mühe noch Kosten z"sparen, wenn er in der Sache zu Ruhe und Frieden etwas handeln könne, worauf ihm gedankt »>'dihm empfohlen wird, sein Möglichstes zu thun. <>. Der Wirth von Dictikon klagt, er habe die Tavcriwdaselbst erkauft, wie sie früher auch besessen worden. Nun gehen darab 2l> Gulden einem Priester z"Brugg, wofür Einige von Zürich Bürgen seien, dic nun gelöst sein wollen. Der Bote von Zürich st'^bei seinen Herren bewirken, daß diese Bürgen vor der Hand dic Sache ruhen lassen, und dann soll a"fder Iahrrechnung zu Baden weiter darüber verhandelt werden. «I. Dic ausländischen Kauflcntc, die dclEidgenossen Straßen mit ihrem Kanfmannögut brauchen, werben um freies Geleit. Man soll rathschlag^'ob man.selbes in diesen seltsamen Zeiten, wo doch die von St. Gallen niedergeworfen werden, bewilligtwolle. Die Antwort soll jedes Ort auf Sonntag vor Gcorgii (23. April) zu Uri, zu Untcrwaldc»zu Zug geben, wohin die Voten der constanzischcn Sache wegen kommen, v. Anö mancherlei Ursaäw"will es sich nicht fügen, jetzt die Knechte, welche über Verbot in fremde Kriege gelaufen sind, ss'beschicken; sie mögen die Strafe erwarten, die sie treffen wird. f. Der Pensionen besonderer Pcrso»^wegen haben nicht alle Orte ihren Voten gleiche Vollmacht gegeben; die Einen möchten dic besonder"'andere gemeine und besondere Pensionen abstellen, wenn eö mit Fug und Ehre sein könnte. Dic gc»w>^Pension von Frankreich zu verachten wäre zur Zeit höchst nnrathsam, weil dic Eidgenossen sorgen m»sfe"'daß, wenn sie wegen St. Gallen und Rothweil mit dem (schwäbischen) Bund in Krieg kommen, sie ^auf einer Seite „ Luft vnd vszug vnd gemeinen kons zum minstcn mit dem Salz" und nicht auf