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Februar tä97.
F r e i b u r g.
4/i07, 20. ^ebrUNr (Montag nach NlininiS-irc).
Staatsarchiv ^rcibnral Abschicdband Nr. l.
Bern, Freiburg und Savohen.
». Auf Klage Dietrichs den Hallwhl, daß ihm iu seiner Salzhandlung von der Stadt Genf undauch vom Zöllner zu Neus mit neuen Zöllen merkliche Beschwerde aufgelegt werde, hat man nach Einsichtder alten Zollrödcl, und damit solche Neuerung, die dem Bund mit dem Haus Savohcn zuwider ist,nicht einreiße, beschlossen, von beiden Städten eine Botschaft nach Genf und Neuö zu senden, ikit demBegehren, solche abzustellen, ansonst werde man nach Laut dcö Bundes die Sache auö Recht bringe».Auch der Bote von Savohcn soll solches an seinen Herrn bringen. I». Die savohischen Boten sotten dieKlage der Kauflcutc, daß man deren Güter niederwerfe und sie verhindere, von den Mefiprivilcgic»zu Lhon Gebrauch zu machen, an ihren Herrn bringen. Antwort wird verlangt auf den Tag zu Romontauf Onasimodogeniti. «. Ferner sollen die savohischen Boten die Klage der beiden Städte, von dnt«) Pfund Zinö wegen, die sie auf dem Zoll zu Neuö zu haben meinen, heimbringen. ,1. v. S'I». Verhandlungen über Allsprachen einiger Privaten an Savohcn.
»«»2.
Zürich.
4^07, 27. Februar (Mcntag nachMathil).
Staatsarchiv Hrcibnrg! Zürchcrabschiedcbuck Nr. St.
Die Stadt Nothwcil bringt durch ihre Botschaft all, der römische König habe sie auf Begehre»des Grafen Hugo von Werdenbcrg in die Acht erklären lassen der That wegen, welche die Herren vonZimmern zu Oberndorf verübt, wie wohl sie von gemeiner Stadt wegen daran keine Schuld habe.bitte, man möchte eine Botschaft zum Grasen Hugo schicken, um ihm zu erklären, wenn sie der Acht wegt»von Jemand angefochten würde, so werde sie sich zur Gegenwehr setzen und meine damit, unscrm B»»dgenug gethan zu haben. Da die Boten dieses TageS keine Vollmacht haben, in diese Sache einzutreten,so wird selbe auf den nächsten Tag zu Lueern verschoben und inzwischen mit denen von Nothwcil geredet,daß sie stch aller Feindseligkeiten enthalten. I». Auf nächstem Tag soll man antworten, wie man best'»ders in den gemeinen Vogteien das Geläuf der Knechte abstellen wolle, zumal die einen zum KönigFrankreich, die andern zum Herzog von Mailand laufen, so daß zu besorgen ist, sie werden cinandc»selbst todtschlagen. «» Da gegenwärtig einige Orte mit dem Herzog von Mailand in Unterhandlungüber eine Einigung und Capitcl stehen, solches aber wider die Einigung geht, in welcher andere Ortemit dem König von Frankreich stehen „ vnd wider den bruch Vilser chdgnoschaft vnd eine zcrstöruiig vtts>»'aller ist", so sollen auf nächsten Sonntag zu Mittefastcn Zürich und Zug ihre Botschaft vor der Gc'mciude zu Schwhz haben und selbe bitten, mit dem Herzog von Mailand zur Zeit keine Verbindungeinzugehen. Desgleichen sollen die Boten der Orte, welche nicht in die Capitel mit Mailand gelss"wollen, auf nächstem Tag zu Lucern niit kleinen und großen Näthcn daselbst reden, daß sie solche Capit^