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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Januar (497.

worden ist. Indessen hatten sie merken lassen, daß sofern die vier Orte sie in die (St. Gallische) Haupt-Mannschaft mit eintreten ließen, der Handel leicht ausgeglichen werden würde. Da nun den Eidgenossenan der Sache viel gelegen ist und sie allem Krieg zuvorkommen möchten, so wird deswegen ein Tagnach Zürich angesetzt auf Donstag nach der Pfaffcnfastnacht (t<). Februar), welchen Zürich auch auBern, Frciburg und Solothurn verkünden soll. Von diesem Tag soll man nach Constanz reiten und womöglich bewirken, daß dieses unser« Eidgenossen von Schwhz die Sache zu gütlichem oder rechtlichemEntscheid anvertraue oder ihnen Vollmacht gebe, um eine Summe Geldes den Streit zu vergleichen-Sollte man das von Eonstanz nicht erlangen, so soll man ferner rathschlagcn, ob mau au die drei Orteeine Mahnung erlassen wolle, sich alles feindseligen Vorgehens gegen Eonstanz zu enthalten, t. SchwhZsoll, sobald seine Gemeinde gehalten, nach Lucern melden, ob es den Eapitcln mit dem Herzog vonMailand beitreten wolle oder nicht, Da Anzeichen vorhanden sind, Uri würde sich doch noch ver-stehen, den Eapiteln beizutreten, wenn es von den übrigen drei Waldstättcn darum gebeten würde, Esollen die Boten dieser Orte heimbringen, ob sie nochmals ihre Botschaft dorthin senden wollen odernicht. Jedes Ort soll seinen Entschluß nach Luccrn berichten und sind sie einhellig, so soll Luccrn denenvon Uri schreiben, daß sie auf einen bestimmten Tag ihre Gewalt versammeln, und soll dann den beidenübrigen Orten den Tag verkünden.

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Zttri ch.

i^s>7, 10. Februar (Freitag nach d-r Pfaffcnfasnachi).

Staatsarchiv L'ucer» - Allgemeine Abschiede. N.M.

t». Ucber das Begehren des Jost von Silinen, Bischofs im Wallis, daß man ihm einen Empfehlung^brief an den Papst geben möchte, soll auf nächstem Tag geantwortet werden. I». Zürich und Zug svlltin aller Eidgenossen Namen versuchen, den Span zwischen Rothwcil und dem Gotteshaus Nottenmünstevgütlich zu vergleichen. «. Die von Fraucnfcld haben angefangen, einen Wochcumarkt im Städtchen zuhalten. Man ist aber der Ansicht, solches sei ihnen zum Nachthcil und ohnehin eine Neuerung, ^abgestellt werden sollte. ES soll darüber auf nächstem Tag weiter verhandelt werden. «I. Auf einemfrüher» Tag zu Baden ist durch der Eidgenossen Boten angesehen worden, daß Ulrich Müller, genanntMeher, im Kelnhof zu Basendingcn im VetrctnngSfalle ergriffen und als Mörder vor Gericht gestehwerden soll, deö schändlichen Mordes wegen, den er an Hanö Koch scl. begangen hat. Da nun dieserMörder jetzt zu Basendingcn sich aufhält und mit deö Ermordeten Verwandtschaft sich abgefunden h^'so sott Schwhz, das jetzt den Landvogt im Thnrgau hat, dem lctztcrn befehlen, den Mörder gehängt^nach Baden abzuliefern, damit kraft der frühcrn Erkenntnis! über ihn Gericht gehalten werde. «?-vergangenem Tag zu Lueern ist unfern Eidgenossen von GlaruS empfohlen worden, ihre Botschaft u^)Appenzell zu senden, um den Brief herauszufordern, den Jemand in gemeiner Eidgenossen Namen do>thin geschrieben haben soll, deS Inhalts, daß die Appenzeller und alle die Unscrn wohl zum König vv»Frankreich laufen mögen. Glarns berichtet nun, es habe seine Botschaft da gehabt, aber nichts vergleichtgefunden. Da aber nicht alle Orte auf diesem Tag vertreten sind, so wird beschlossen, daß auf nächste'"Tag der Bote von GlaruS seinen Bericht wiederholen soll, damit alle Orte davon Kenntniß erhalte"-f. Auf diesem Tag ist eine Botschaft deS ober» oder großen Bundes in Ehurwaldcn erschienen, ""