Januar 1497.
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Bote antworten, ob diese Vorschläge seinen Herren gefällig seien oder nicht. «I. Bezüglich des Spanszwischen Uri, Unterwalden und Zug auf der einen und der Stadt Konstanz auf der andern Seite, zudessen Beilegung dieser Tag vorzüglich ist angesetzt worden, haben die Boten der drei Orte weder Gewalt,um eine Summe Geldes zu reden, noch den vier übrigen Orten die Sache anzuvertrauen. Daher sollman weiter rathschlagen, was zu thun sei und die drei Orte nochmals ersuchen, den andern vier Orteneinen billigen Austrug des Handels anzuvertrauen. Q. Uri soll den Zöllner zu Göschcncn vermögen,sich auf nächsten Dienstag (24. Januar) zu Luccrn einzufinden und den vier Waldstättcn den vonAlters her üblichen Eid zu schwören, Jeder Bote soll heimbringen, wie die Münze zu Luccrn gcwcrthctist und auf nächsten Dienstag mit voller Gewalt Antwort geben. K. Nächsten Dienstag soll man auchzu Lueern der mailändischen Sache wegen endliche Antwort geben. I». Auf ebendenselben Tag wird dieBehandlung der Vereinigung mit dem Bischof von Konstanz verschoben.
SS8.
Lucern.
44i4)7, 27. Jnnnnr cFreitag vor INirilic-Nioni»).
TtaatSavchiv Liiccvn: Luccrncrabschicdcsammlung. 0, 70.
Boten: Zürich. Rudolf Escher. Lucern. Werner von Meggen, Hans Nuß, beide Altschulthcißc;Peter von Alikon, des Raths. Uri. Vogt Muheim. Schwhz. Vogt Bcrner. Obwaldcn. SchreiberSutter. Nidwalden. Ammann Zelger. Zug. Seckelmeister Stocker. Glarus. Heini Jenni, des Raths.Solothurn. Urs Biß, Venner.
». Die Zugesetzten der sieben Orte werden angewiesen, in Sachen des Zolls zu Kloten denen vonZürich unter den letzthin benannten Personen einen Obmann vorzuschlagen. I». Dem Bischof von Konstanzwird geschrieben, daß er sein Mandat in Betreff der aufgelegten königlichen Steuer abstellen und unserePriesterschaft damit unersucht lassen möchte. «. Bezüglich der Vereinigung mit dem Bischof von Konstanzverlangt Zürich, daß der Artikel, welcher die hohen Gerichte zu Kaiscrstuhl den Eidgenossen zuschreibe,aus dem Entwurf gestrichen werde, da sie ohnehin dieselben haben. Das soll noch heimgebracht werden.«K. Dem Boten von Glarus wird aufgetragen, des Schreibens wegen, worauf sich die Appenzeller hin-sichtlich des Laufens ihrer Knechte nach Frankreich berufen haben, noch fernere Untersuchungen anzustellen.«. Auf diesem Tag hat man in Betreff des Streits zwischen den drei Orten Uri, Unterwalden undZug und der Stadt Konstanz eine Vermittlung versucht und folgende drei Vorschläge den Boten derdrei Orte an ihre Obern mitgegeben. Entweder sollen die drei Orte den Handel den vier andern Ortenzum Entscheid anvertrauen, oder sie sollen aus den kleinen Räthen der vier Orte vier oder acht Männerzur Entscheidung des Streites auswählen, oder endlich die Sache denen von Schwhz allein übergeben.Auf Montag nach Mittcfasten (6. März) wird dann ein anderer Tag angesetzt, auf welchem sich die dreiOrte erklären sollen. Unterdessen werden die vier Orte nach Konstanz senden und bitten, daß auch dort-scits ihnen die Sache gütlich zur Schlichtung anvertraut werden möchte. Die vier Orte Zürich, Lueern,Schwhz und Glaruö berathen sich dann noch insbesondere über die Angelegenheit. Die drei Orte hattenals Bedingung der Ausgleichung gefordert, daß entweder Konstanz den Knechten, die zu Fraucnfeld im8cld gelegen, viertausend Gulden zahlen oder dann dem Anlaß nachleben solle, der im Feld gemacht