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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Dcccmber 1496.

des Inhalts, daß der Bischof geistliche und weltliche Personen in der Eidgenossenschaft bleiben lassen soll,wie sie von seinem Vorfahren gehalten worden seien nach altem Herkommen. Ans nächstem Tag sollhierüber Antwort gegeben werden. I». Zur Behandlung der Aucrbictungcn deö Herzogs von Mailandbezüglich der Bcschließung der Capitcl wird in Betracht, daß den Eidgenossen an der Zollfreihcit undder jährlichen Pension von 56l) Ducatcn jedem Ort, ohne alle Gegcnverpflichtung, viel gelegen ist, Tagangesetzt nach Luccrn ans Montag nach heiligen drei Königen nächsthin (9. Januar 1497), zumal derHerzog sich anerbietet, seinen Streit mit Uri um das Thal Bollenz, sofern er nicht gütlich ausgetragenwerden könne, auf gemeine Eidgenossen zu Recht zu setzen. I. Luccrn, Schwhz und Untcrwaldcn sollenauf St. Stephanstag nächsthin (26. Dcccmber) ihre Botschaft zu Bcggcnricd haben, um sich zu bereden,was des Rechtbietcnö wegen, so der Herzog von Mailand gegen Uri gcthan hat, mit denen von Uugehandelt werden soll. Diese Boten sollen dann auch Gewalt haben, von Uri die Besammlnng einervollständigen Gemeinde zu verlangen und mit ihr der Sache wegen zu reden.

»Sit.

Begqenried.

26. December (St. Stcnanswg,

Lncern, Schwhz und Untcrwaldcn.

Die Acten fehle». Siehe .152 i.

SS i.

Ln cern.

10. Januar (Dunst»« vorHNarn).

Staatsarchiv Luccr». Lilccr»crabschiedcsa»»nl»ng. Sc

Boten: Zürich. Rudolf Esther, des Raths. Lucern. Ludwig Seiler, Schultheiß; Haus Nuß, 'III' schultheiß; Haus Sunncnbcrg, deö Raths. Uri. Walter in der Gasse, Altammaun; Heini Gölt>ch>Schwhz. Ulrich Aufdermaur, Altammaun. Un tcrwalden. Schreiber Suttcr. Zug. Vogt MchcnbclllGlarus. Vogt Tschudi. Freiburg. Wilhelm Reiff, Scckclmcister. Solothurn. Urs Biß, Vcnncr-

». Der römische König schreibt, der Eidgenossen Knechte haben ihm wohl gedient und sich einludgehalten; er bitte, dieselben um seinetwillen gnädig zu halten und ungestraft zu lassen. I». Der Eapit^wegen mit dem Herzog von Mailand antworten die Boten wie folgt: Zürich will die Vereinigung rnho"lassen und damit nichts zu schaffen haben. Uri: Die Vereinigung mit dem König von Frankreich widnstreite derjenigen mit dem Herzog; es wolle daher mit letzten» nichts eingehen, noch diejenigen, denen ^solches zu wehren hat, eine Vereinigung mit Mailand eingehen lassen, zumal es noch mit demim Streite stehe des Thals Bollenz wegen. Schwhz: Sofern gemeine Eidgenossen oder die IV Waldstättc die Vereinigung mit dem Herzog eingehen, so wolle es auch eintreten, da wiralle Hantierungin die land bruchcn vnd üben müssen"; wollen aber die Orte, die Schwhz zu wehren haben, nichtin die Vereinigung, so soll der Bote die Sache wieder heimbringen. Untcrwaldcn hat seine Gcnicindcnoch nicht versammeln können; sofern aber gemeine Eidgenossen oder die iv Waldstättc eintreten, N'