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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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December 1496.

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zu ewigen Zeiten 500 Ducaten Provision werden soll. Zu endlicher Entscheidung über die Sache wirdein Tag angesetzt nach Lucern auf Montag vor St. Thomastag (19. December).

552.

Luc er n.

20. December tDi-nstag »°r

Staatsarchiv Luccr»^ Lucernerabschiedcsammlung. 0. KS.

Boten: Zürich. Rudolf Escher, des Raths. Lucern. Werner von Meggen, Schultheiß; LudwigSeiler, Hans Nuß, Altschultheißc. Uri. Werner in der Gasse, Altammann. Schwhz. Vogt Flcckli.Unterwaldcn. Amiuanu Enentachers. Zug. Werner Steiner, Ammann. Glarns. Vogt Tschudi.Fr ei bürg. Der Seckeliueister. Solothurn. Urs Biß, Venner.

Bezüglich des Geschäfts den Zoll zu Klotcn berührend, worüber auf letztem Tag zu Luccrn einBeschluß gefaßt ist, soll der Bote von Zürich heimbringen, ob seine Herren auch für die Ersetzung desObmannS an dem Uebereinkommen festhalten wollen, welches man bei der ersten Obmannswahl den Bündenunschädlich getroffen, daß nämlich der Obmann außerhalb der streitenden Orte genommen werden soll.Sind sie damit einverstanden, so sollen sie cs beförderlich nach Zug berichten. ?». Uri, Unterwaldcnund Zug sollen die Bitte der fünf Orte heimbringen, daß der Span mit Konstanz auf einige Zeit ruhengelassen werde, indem man versuchen wolle, selben gütlich beizulegen. Auch sollen die drei Orte mit denIhrigen reden,dz sh solich zusammen tagenö sich müssigen, als die Boten witer wißent zu sagen",v. Der König von Frankreich schreibt, die Eidgenossen sollen ihm 1200 Mann nach Asti senden undihnen drei Hauptleute vorsetzen, nämlich den Hans Wcutz, Christen Pfister und Ulrich Schad, welcheherausgekommen sind, um die Leute hineinzuführen. Da aber das ganz gegen die Vereinigung geht,so soll Jedermann seine Knechte zu Haus behalten und rathschlagen, was zu Lob und Ehre der Eid-genossenschaft weiter in der Sache gcthan werden soll. «I. Uri, Schwhz und Nidwalden sollen den JacobZebuet von Uri, den Venrich Wagner von Schwhz und den Ammann Ambül von Unterwaldcn, welchevoriges Jahr zu Sitten im Handel des Bischofs von Wallis gewesen sind, anweisen, auf Sonntag nachSt. Antonii nächsthin auf Kosten derer von Silinen zu Burgdorf bei der Rechtfertigung Letzterer gegenunsere Bürger und Laudlcute von Wallis zu erscheinen, v. Rothweil hat an Zürich geschrieben, dieFreiherren Werner und Gottfried von Zimmern, ihre Bürger, haben mit etlichen ihrer Knechte die Herr-schaft Obcrberg erobert, welche dem Grafen von Wcrdenbcrg gehört. Da nun hieraus uns leicht Kriegerwachsen möchte, so soll jeder Bote au seine Herren bringen, was man mit denen von Rothweil dies-falls handeln wolle. 1'. Es wird abermals angezogen, wie sich des Handels wegen zwischen Uri,lluterwalden und Zug und der Stadt Konstanz die Knechtezusammen tagen", woraus leicht Unruheentstehen möchte. Daher soll jeder Bote heimbringen, ob man sofort eine Botschaft nach Konstanz sendenvwlle, um sie ernstlich zu bitten, den Handel zu beseitigen, oder ob man an die drei Orte eine förm-liche Mahnung erlassen wolle, die Sache einstweilen ruhen zu lassen. K. Eine Botschaft des Bischofsvon Konstanz begehrt, daß die Vereinigung, wie sie zwischen den frühcrn Bischöfen und den Eidgenossenbestanden, auch mit dem gegenwärtigen wieder aufgerichtet werde, doch verlangt der Bischof, daß einArtikel, welcher in der letzten Vereinigung mit Bischof Thomas steht, wieder daraus gethau werden soll,

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