November !496.
Lindau gebracht und an derselben erfnndcn, daß sie, wenn auch zu Handhabung der KammergcrichtSorduung und anderer Beschlüsse des Reichstags zu Worms entschlossen, doch in Betracht der königlichenZusagen bei dem Kammcrgcricht um Einstellung der Exemtion bis znm Eintreffen dcö königlichen Befehlssich verwenden wolle, «. Jeder Bote weiß, was die königlichen Räthc des GeißbcrgerS wegen geant-wortet haben. «I. Die königlichen Räthc haben dem König ernstlich geschrieben der Acht wegen, worinGraf Georg steht. «?. Der Vogt von Rhcineck soll berechnen, wie viel Wein er habe nnd wie viel der-selbe nach jetzigem Preis gelten wolle. Darüber soll er au seine Herren von Schwhz berichten, daniüman auf nächstem Tag davon reden kann. f. Jeder Bote weiß zu berichten, welche Ehre unS von HerzogAlbrccht von Sachsen angethan worden ist.
, Zu t Zürcherubschicd ». 234. fügt bei - „vns geladct vnd mit Im gesscn".
SSI.
Lucern.
7. Aecelnöer Mittwoch »ach Nicolai).'
Staatsarchiv Lucern! Luceriicrabschiedcsammliiiig. 0.. Iii.
Boten: Zürich. Felix Keller, des Raths. Luccrn. HailS Ruß, Ludwig Seiler, beide Altschulthcssellri. Landschreiber Schnlcr. Schwhz. Vogt Flcckli. Obwalden. Scckclmeistcr Kiscr. Nidwalde»Ammann Encntachcrö. Zug. Vogt HaSlcr. Glaruo. Vogt Tschudi. Freibürg. Der SeckelnieistnSolothurn. UrS Biß, Vcnrich.
». Die Zugesetzten Zürichs und der sieben Orte wegen dcö Zolls zu Klotcn sollen auf St. Hilarientag nächsthin st.'j. Janilar tck97) zu Einsiedeln erscheinen, um sich da über einen Obmann zu vereinigt-I». Des Gotteshauses Wcttingen wegen soll die Sache anstehen bis zur nächsten Jahrrcchnung zu Bade»,da sollen dann der Eidgenossen Boten von dem Gotteshaus Rechnung abnehmen und darnach Handel",wie cö dessen Ehre und Nutzen erheischt. «. Bezüglich der Streitigkeiten zwischen der Stadt Consta»'und den drei Orten Uri, Untcrwaldcn und Zug wird beschlossen, Zürich soll in der fünf Orte Raine»ciilc Botschaft nach Eonstanz schicken und bitten, daß cö den fünf Orten die Schlichtung dcS Anstand^überlasse. ,1. Das Anbringen Lucernö, daß man den Vorschlag dcö Herrn von Eastclwart, die cige»^Leute, die von der Grafschaft Sarganö in die von Wcrdcnberg und umgekehrt ziehen, zu theile»,annehmen sollte, will man bis zum nächsten Tag überlegen. «. Die Botschaft des Herzogs von R?a>land bringt an, der Herzog verlange, daß die Eidgenossen die Eapitel, welche sie mit seinem Vorsahtim Hcrzogthum gehabt, mit ihm erneuern, denn er begehre mit den Eidgenossen nachbarliche Fre»»d ,schaft zu halten und wolle darin aufnehmen, daß sie für Alles, waS in der Eidgenossenschaft erka»werde, wachse oder erzogen werde, durch das ganze Hcrzogthum bis an den Stadtgraben vonZollfrcihcit genießen sollen, und daß auch Alles, was für die Eidgenossen im Hcrzogthum Mail»"wächst, erzogen oder erkauft wird, zollfrei sein soll; ferner daß Pferde, welche Eidgenossen außer ilfle"'Lande kaufen und nach Italien führen, die gleiche Zollfrcihcit genießen sollen, wie das AllcS vor»'»^in einem Missiv an Luccrn dcö Weitem erläutert worden sei. Jeder Bote soll das zu ernstlichem Rathschlag heimbringen, in Betrachtung, daß die Eidgenossen sich zu nichts verpflichten nnd zudem jedem ^