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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
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516
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October 1496,

SU».

Lu cern.

!>!!)<», 14. October (Fr-uag vor Gam,.

Staatsarchiv L'iiccr» Luccrncrabschicdcsammlung. N. K2K,

Boten: Zürich. Bürgermeister Nöist; Hans Keller. Luccrn. Schultheiß Nuß; Niclaus Rizzi.Uri. Walter in der Gasse, Altammann. Untcrwaldcn. Marquard Zclgcr, Altammaun. Zug. Scckclmcister Stocker. Glarnö. Bcnrich Stucki.

». Die Anzeige des Gcleiters zu Baden, daß die Karrculeute und Wagenleute zu Stein durch denGrcdmcister gezwungen werden und Briefe an den Zollcr zu Klotcn erhalten, wodurch der Zoll zuBaden merklichen Abbruch erleide, soll jeder Bote heimbringen. I». In dem Streit zwischen Zürich undden Eidgenossen in Betreff dcö Zolls zn Klotcn haben die Zugesetzten zwei verschiedene Urthcilc gesprochen,der Obmann aber, Thalmann, des Abts von St. Gallen Kanzler, ist vor dem Entscheid gestorben. Dahersoll man auf nächstem Tag Antwort geben, waö in der Sache weiter geschehen soll. e. Jeder Botesoll heimbringen, wie man das Treiben der Aufwiegler und das Laufen der Knechte abstellen und dabeiauch den Eigennutz, die Pensionen, Dicnstgeldcr, Micth und Gaben beseitigen mochte, waö alles derEidgenossenschaft noch viel Uebels bringen könnte. «I. Heimbringen, waö man mit Herrn Ulrich von Sax,Melchior von Landcnberg, dem Abt von St. Gallen und dcö Lanzen Sohn handeln wolle, die zumKönig gezogen und eine merkliche Zahl der Unfern mit sich hinwcggcführt haben, v. Der Behausungdes Bogts im Nheinthal wegen soll auf nächstem Tag ein Entscheid gefaßt werden. I. Die Botschaftdes Herrn von Castclwart begehrt, daß man die Eigcnlcutc, die von Wcrdcnbcrg nach Sargans undunigckchrt von einer Grafschaft in die andere ziehen, theilcn soll. Darüber soll den Boten, die nächstensnach Wallcnstadt gehen, Vollmacht gegeben werden. K. Die Botschaft dcö Herrn von Castclwart bringtferner an, der Eidgenossen Vogt zu Sarganö verbiete in der Herrschaft Wartau den Leuten, in Kriegezu laufen. Er meine nun, bei solchem Verbieten sollte er auch dabei sein müssen. Uebcr diesen Gegen-stand sollen ebenfalls die Boten, die nach Wallcnstadt kommen, verhandeln. I». Ferner läßt der Herrvon Eastelwart anbringen, der Vogt zu Sarganö meine, Einen aus der Herrschaft Wartau, der miteinem kleinen Mägdlein zn schaffen gehabt habe, von der Obrigkeit wegen zu strafen, wogegen er, Castcl-wart, behauptet, der Fall berühre das Blut nicht, sondern gehöre nach dem Vertrag zwischen beiden Herr-schaften ihm zn strafen zu. Auch hierüber soll den Boten nach Wallcnstadt Gewalt gegeben werden-I. Frciburg und Solothurn begehren, daß man sie auch in die Vereinigung mit den drei Bünden >uChurwaldcn eintreten lasse. Darüber will man auf nächstem Tag Antwort geben. Ii,. Der Vcnrich vonFreiburg anerbietet sich, die Pension vom König von Frankreich, die jetzt auf Allcrheiligcnmcssc zn Lhvnfällig wird, gemeinen Eidgenossen ohne ihre Kosten zu holen und darum Tröstung zu geben, sofernman ihm von je 19l) Franken einen halben Franken geben wolle. Darüber will man auf nächstem Tagantworten. I. Um die Vereinigung mit den drei Bünden in Churwaldcn zu beschließen, soll jedes Ortseine Botschaft auf Sonntag nach St. Gallcntag nächsthin (23. Oktober) zu Wallcnstadt haben.