Octobcr 1496.
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und nicht denen zulaufen, die uns widerwärtig sind. Die gleichen Boten sollen sodann von Luccrn nachObwaldcn fahren und am Sonntag nach St. Gallentag daselbst vor die Landögemcinde treten, um sie zubitten, daß sie bei uns Eidgenossen bleiben und nicht der Gegenpartei anhangen möchte. L. Jedes Ortsoll seinen Boten Bollmacht geben, auf dem Tag zu Luccrn Beschlüsse zu fassen, wie man sich mit denAufwieglern halten wolle, welche unter erdichteten Vorgaben die Unfern nach Lampartcn zum römischenKönig geführt haben, da zu besorgen ist, daß dessen Anschlag am Ende gegen uns gerichtet sein möchte.
Zu «. Das Schreiben des römischen Königs nn den Abt von Pfäfers, n, N, Glurns tk. August t49ö, siehe im gleichenBand lA. A. 0. 25»).
Z u g.
10. Oktober cMontag vor St. Galt,.
Staatsarchiv Zürich- Allgemeine Abschiede, N.lZW.
Auf das Anbringen derer von Schaffhausen, der kaiserlichen Mandate wegen, ist geantwortet:„Was Inen vor zu luccrn gescht, des sollen sh sich trösten, vnd wie es vnö ergänz, als ergänz ouchInen, vnd was wir Inen schuldig, wellen wir an Inen früntlich halten." ?». Auf das Anbringendes Ammann Vogler im Rhcinthal, die Bestcurnng der Güter des Sigmund von Freibcrg und Andererwegen, wird erkennt, sie mögen selbe besteuern nach Billigkeit; wollen die Besitzer dagegen Einsprachethun, so sollen sie es vor den Gerichten im Nheinthal thun und vor den Landvogt oder die VII Orte,nicht aber an fremde Gerichte appclliren. v. Zürich und Luccrn haben ihre Botschaft zu Constanz gehabt,Anton Geißbcrgs wegen. Ihnen hat eine Rathsbotschaft von Constanz geantwortet, man werde demGcißbcrg nicht weiter gestatten, ferner Jemanden gesangen zu nehmen oder ohne Recht zu kränken,»t. Hans von Hertenstein und Herr Peter von Hertenstein, Domdecan zu Sitten, begehren, man möchtedem Bischof von Sitten Empfehlungsschreiben an den Papst, den Herzog von Mailand und einige Car-dinälc geben. Darauf soll man ans nächstem Tag zu Lncern antworten, v. Die Antwort, welche Roth-weil hinsichtlich seines Streits mit dem Kloster Rottcnmünstcr geschrieben, soll jeder Bote seinen Herrenwitthcilcn und auf nächsten Tag ihre dicöfällige Erklärung bringen, damit fernere Unruhe verhindertund denen von Nothweil geschrieben werde, daß sie sich mit Billigem begnügen möchten. K. Jeder Boteweiß den Rathschlag, den die Eidgenossen zu Zug gethan in Betreff des Bündnisses mit den drei Bünden>u Chnrwaldcn, und wie man sich nicht ganz geeint hat, indem Zürich und Schwhz den Artikel nichtannehmen wollten, daß jeder Bund für ein Ort in der Eidgenossenschaft geachtet werden solle, und auchandere Artikel, wie die Boten zu sagen wissen. Zürich und Schwhz sollen ihre endliche Antwort bisnächsten Samstag nach Lucern geben, damit nicht weitere unnütze Kosten über die Sache gehen. Zürichsoll seinen Stadtschreiber mit seinen Boten ans den nächsten Tag im Oberland schicken. I». Auf Sonntagvor Martini (6. November) sollen die von Untcrwaldcn nid dem Wald ihre Gemeinde versammeln undSchwhz seine Boten dahin senden, der französischen Vereinigung wegen. Einzelne wünschen, daß sämmt-llche Orte, die in der Vereinigung sind, ihre Boten da haben möchten.
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