514 September 1496,
Anerbieten von Uri, die Knechte, welche jetzt zahlreich durch dortiges Land in fremde Kriege ziehen,heimzuweisen.
gu ». Di- Antworten von Schwvz und Obwaldcn stehen im Freiburgeral'schiedh.rnd »nmittetl'nr nach dem Abschied dnl"Tages, e. «I. fehlen im Lucerncral'schied.
Züri ch.
4. October («ff sant Zran-i»citag>,
Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschiede, <l .2Zt,
tt. Alls das durch Luccrn unterstützte Gesuch stilles Burgers, des Ritters Anton Gcislbcrg, wstddiesem ein freundliches Empfehlungsschreiben an die Stadt Constanz gegeben und ihm zugleich bewilligt'aus den drei Orten Zürich, Luccrn und Zug eine Botschaft auf seine Kosten ebendahin zu nehmt"I». Der Abt von St. Gallen hat in eigener Person Antwort gegeben auf die beiden Schreiben, wo""ihm ab den Tagen zu Lueern und zu Schwvz empfohlen worden war, die Scinigcn zu behalten,sie nicht nach Lamparten dem König nachzögen. Der Abt erklärt, daß er seiner Pflichten gegen denReich und dcö Eides wegen, den er um seine Regalien geschworen, solches nicht habe thun können, """halb er Niemanden gewehrt und Niemanden erlaubt habe, in diesen Krieg zu zieheil, selbst seinem Bu"e>nicht, der auf Vcrschrcibung von 1<>l> Gulden Dicnstgcld mit etlichen Knechten hineingezogen. DaS Än>grecht, so sein Gotteshaus mit den iv Orten habe, behalte daö römische Reich und den heiligen ^l"vor; nichtödcstomindcr sei er bereit, den Eidgenossen, wenn sie Jemand anfechten wollte, mit " ^Kräften beizustehen. Jeder Bote weiß seinen Herren zu erzählen, waö Gefallens die Boten an die!"Eröffnung gehabt und wie sie darauf dem Abt verwiesen, daß er die zwei Schreiben verachtet n»d >"nicht an die gehalten habe, welche sein Gotteshaus beschützten, als Kaiser und König cö verlassen hatte"Solches möge er betrachten und sich fortan als einen guten Eidgenossen bewähren oder „es werde ^ ^zu vnstatten crsclstesscn". e. Die ehrbaren Leute aus der Herrschaft GamS bringen an, daß dc> ^Eastclwart zu Wcrdcnberg sie von ihrem Herrn, dem von Bonstcttcn erkauft habe. Da sie """ihrem bisherigen Herrn zu den Eidgenossen gedient haben, so möchten sie gerne auch in Zukunft bei >)bleiben, und bitten, die Eidgenossen der VII Orte möchten diesen Kauf, der um GM) rheinische l9» ^minder 8tl Gulden geschehen, für sich nehmen und sie zur Grafschaft Sarganö oder zum Rhcinthal ^"!'wozu ihre Herrschaft wohl gelegen sei. «I. Heimbringen, daß der von Silincn, weiland Bischof Z" ^Fürdcrnißbricfe begehrt an den heiligen Batcr, den Papst, und an den Herzog von Mailand. Mcw >auf dieses Begehren auf dem Tag zu Zug antworten. Auf diesem Tag ist mit Ernstwelche seltsame und ungetreue Zeitkäufe, besonders aber wie gefährliche Anschläge vorhanden st"d, .tracht und Partciung in unserer Eidgenossenschaft zu stiften, wie auö dem Schreiben deS römische" K""'!an den Abt von Pfäfcrö deutlich hervorgeht, wovon jeder Bote eine Abschrift besitzt. Daher .
Orte, die ihre Botschaften auf diesem Tag gehabt, auf Donstag vor St. Gallcntag nächsthin (19- Oet"'^jedes zwei Boten zu Luccrn haben. Dahin soll man die AmtSlcnte aus gemeiner Eidgenossen ^
die Nögte zu Baden, zu Sargans, im Rheinthal, im Wagcnthal, den Landvogt im Thurgan ""^ ^Hauptmann zu St. Gallen bescheiden und ermahnen, dem mehrcrn Thcil der Eidgenossen zu warte" 'gehorsam zu sein, wie ihr Eid sie dazu verpflichte, auch zu verschaffen, daß die Unfern bei Ha"sc