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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mai 1496.

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geschrieben, sie möchten auf die Jahrrechnung zu Baden ihre Botschaft senden auf Sonntag vor St. Jo-hanneötag (19. Juni); man werde trachten, den Streit gütlich zu schlichten und gegenseitig in eine Ver-bindung zu kommen, wie sie zwischen den Eidgenossen und Schaffhausen, Rothweil oder Appenzell bestehe,v. Der König von Frankreich hat auf diesen Tag ein Schreiben gesendet, worin er für den Abschlußder Vereinigung mit ihm hohen Dank sagt und versichert, die Eidgenossen werden jederzeit an ihm einentreuen Freund haben, auch meldet, daß es ihren Angehörigen in Neapel wohl gehe und daß sie vor demFeinde sich Ehre erwerben, t. Des römischen Königs Näthe, um Autwort in Betreff derer von St. Gallenund Appenzell angegangen, erklären, wenn die von ihnen, auch des Papstes, des Königs von Spanien,der Mailänder und Vcncdiger wegen, auf letztem Tag zu Zürich begehrte Vereinigung angenommen würde,so würde vielleicht der römische König die Varnbüler und Schwcndincr zufrieden zu stellen auf sich nehmenund dadurch denen von St. Gallen und Appenzell Ruhe verschaffen. Sonst habe der König über dasKammcrgcricht keine Macht und müsse dessen Urtheilc anerkennen. Auf das hat mau weiter iu siegedrungen, die königliche Majestät zu Schritten zu vermögen, wodurch weitere Beschwerung derer vonSt. Gallen und Appenzell vermieden würde. K. Dem päpstlichen Legaten und den Botschaftern dcörömischen nnd hispanischen Königs und der Herzoge von Mailand und Venedig wird erklärt, man habedie alte Vereinigung mit dem König von Frankreich erneuert und darin die heilige Kirche und denrömischen Stuhl, auch das heilige römische Reich vorbehalten. Das wollen wir getreulich halten und hoffendadurch Ruhe und Frieden zu befördern. Die Boten von Bern haben besondere Antwort gegeben; manmeint aber, es füge sich das nicht wohl. Daher soll man auf dem Tag zu Baden weiter darüber sprechen.I». Auf Verwenden des Abts von Salmanöweiler wird denen von Nothweil geschrieben ihres Vernehmensgegen das Kloster Rottenmünster wegen, wie jeder Bote zu sagen weiß. t. Man soll heimbringen, esheiße, der Herzog von Mailand habe dem Weber und dem Hauptmann Whder schriftlich eine SummeGeldes versprochen, wenn sie ihm 4966 Knechte aus der Eidgenossenschaft zuführen würden. Man sollbis zur Jahrrechnung sich berathen, wie man diesem und andcrm Geläuf zuvorkommen wolle.

Baden.

15. Juni (»ff vm iu»dv«u,.

Staatsarchiv Luccrn: Allgem-iuc Abschiede. N.2A. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. M.

t». Bezüglich der Rechnungsablagc der Vögte wird beschlossen, daß jeder Vogt alljährlich in PersonRechnung ablegen soll, es sei denn, daß er durch Krankheit oder LcibeSnoth am persönlichen Erscheinengehindert werde. I». Auf die Bitte des Sohnes des Schultheißen von Sargans, daß man für Wicder-erbauung der ihm abgebrannten Schmiede ihm einige Hülfe und Steuer angedeihcn lassen wolle, soll aufnächstem Tag Antwort gegeben werden, v. Schwhz wird ersucht, die Seinigen, welche dem HemmannRoscnblatt und Mithaften auf dem Gotthard ihr Geld entwert haben, zur Wiedererstattung anzuhalten.Will es das nicht thun, so soll es uns einen Tag setzen, an welchem wir unsere Botschaft deshalbdor seine Landögemcindc schicken können. «I. Auf nächstem Tag soll man auf ein Begehren des Abtö vonPfäfers, man möchte ihm gestatten, einen Zehnten dem Gotteshaus Einsicdcln zu verkaufen, antworten,v. lieber die Klage und Ansprache, welche die Knechte, so hievor zu Novarra gelegen, an den König

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