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25. Älsell (Mittwoch in dc» Pfingstfcicrtagcn).
Staatsarchiv Zürich - ?Illgemeine ptbschiedc. II. 2Iii.
». Da die von Wallis den Caspar und Christoph von Silixen trotz ihroin verschriebenen Geleitihrcö väterlichen CrbS und Guts cntwert haben, wird auf Ansuchen Luccrnö, dessen Bürger sie sind, >"aller Eidgenossen Namen eine Botschaft nach Wallis geschickt, um sich für sie zu verwenden. I» ^wird beschlossen, das; jedes Ort dafür sorgen soll, das; seine Angehörigen, welche mit den bösen Blatternbehaftet sind, ihre Häuser nicht verlassen und sich weder in der Kirche, noch auf der Straße, noch >"WirthS- nnd Schärstubcn n. s. w. sehen lassen, «. Da der Anlaßbricf, der zu Lucern der Soldreclamationcneiniger Knechte wegen, die zu Novarra gewesen nnd nun den König von Frankreich oder den Herzog donOrleans deshalb ansprechen, nicht gleich verstanden wird, so soll auf dem nächsten Tag in dieser Sachedas Weitere verhandelt werden. «I. Da ans dem freien Herumgehen der Fcldsiechcn merklicher Schade"erwächst, so soll man die fremden Fcldsiechcn ans der Eidgenossenschaft fortweisen, die einheimischen abersoll jedes Ort zu Hanse behalten und nicht nmher ziehen lassen. «?. Jeder Bote kennt die Richtn»ü'welche zwischen dem Herzog von Mailand nnd den Knechten, die Brandschatz verlangen, gemacht ist-t. Da besondere Personen bedeutende Ansprachen an den Herzog von Mailand haben, so soll man da?heimbringen und auf den nächsten Tag antworten, wie man auch diesen nach Billigkeit zu ihrem Rechtverhelfen wolle.
Zürich.
Zj. Vfttl (Zinstag vor Corporis Christi)
Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. 217.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Cnnrad Schwcnd, Ritter, Altburgcrmcistcr; Heis"'^Göldli, Ritter; Gerold Mehcr von Knonau; Felix Keller. Bern. Heinrich Matter, Schultheiß; H"'"Rudolf von Scharnachthal; Bartholomäus May. L n c c r n. Hans Snnnenbcrg. U r i. Jost PüntinenSchwhz. Rudolf Rcding, Altammann. Unterwaldcn. Hanö Ambücl. Zug (nicht angegeben).bürg. Rudolf Pavillard. Solothurn. Niclanö Cunrad, Schultheiß.
Hauptmann, Näthc und gemeine Landschaft zu Wallis melden, der Herzog von Mailand bcw^sich bei ihnen um eine Vereinigung. Hierauf wird ihnen geantwortet, sie möchten sich in nichts cinlalss"'da sie mit mehrcrn Orten in Verbindung stehen, so werde nächstens eine Abordnung zu ihnen ko»»»^'um mit ihnen die Sache näher zu besprechen. I». Der Gefangenen wegen zu Fraucnfcld wird dc>"'von Constanz geschrieben, sie sollen dieselben zur Hand nehmen, sie weiter fragen nnd mit ihnen Handelwie sich gebührt. «. Etliche Nürnberger Kanflcntc und die Stadt Nürnberg ihretwegen klagenHeini Loiffi zu Klingnan, welcher ihnen die „ BuchSvasse" allein zu führen vermeint, selbe aberWetter verfaulen und verderben läßt. Auf dem Tag zu Baden will man in der Sache handelnVorsorgen, daß die Fuhr frei gelassen werde. «I. Der Irrung wegen zwischen den drei Orten Uri,waldcn und Zug einerseits und der Stadt Constanz anderseits wird von diesem Tag denen von Conj