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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Februar t49ö.

gelangt ist, daß, wofern die Eidgenossen zwischen beiden Königen, dem römischen und französischen, ihreVermittlung eintreten lassen wollten, sie bei beiden Folge finden, daran große Ehre und Nutzen erholenund auch dem heiligen Vater ein besonderes Gefallen erweisen wurden. I». Die Boten von Luccrn undZug sollen auf dein jetzigen Tag zu Luccrn die Klage anbringen, welche unsere Eidgenossen von Schaff-hansen hier gethan haben in Betreff ihres Bürgers, des Matthäus Amgrut, vormals Vogts zu Klingnan,dem der Vogt zu Baden sein eigenes Gut mit Beschlag belegt hat wegen Anforderungen an den Bischofvon Eonstanz und sein Stift, während selbe den Amgrut, der nicht mehr dessen Amtmann, sonder»Bürger zu Schaffhansen ist, gar nichts angehen, weshalb sie verlangen, daß der Beschlag aufgehoben undder Vogt zu Baden angewiesen werde, des Bischofs Gut in der Grafschaft zu suchen. I. Der Abt vonSalmanöweilcr hat seine Botschaft auf diesen Tag geschickt, um zu bitten, daß man ihm erlaube, Manregeln gegen den Zerfall des Gotteshauses Mellingen zu treffen, auch des Abts und Eonvcnts wcgo»Aendcrungen vorzunehmen, wie ihm das vom ganze» Orden aufgetragen sei, jedoch ohne Eintrag dc>Kastvogtci und weltlichen Obrigkeit der Eidgenossen. Sofern ihm das nicht gestattet werde, so wolle nsich gegen alle Verantwortlichkeit verwahrt haben. Das soll heimgebracht und ans dem jetzigen Tag z»Lucern auch angezogen werden, k. Der Bote von Luccrn soll auf dem jetzigen Tag daselbst anbringen/daß bezüglich des RönckcrS, der von Neuenbürg nach Baden gezogen ist und sich unterstanden hat, »»vorigen Sommer den Landvogt, Herrn Easpar von Mörspnrg, der von Zürich kam, anzufallen undniederzuwerfen, dem Vogt von Baden ernstlich befohlen werde, solchen Unfug abzustellen. I-den Näthen des römischen Königs ist geredet, sie möchten bei ihrem Herrn verschaffen, daß die StadtSt. Gallen von des VarnbülerS Söhnen, nicht weiter bekümmert werde und daß die Acht gegen Graf Georgvon Sargans abgestellt und der Bericht, so ehemals zu Luccrn seinetwegen angenommen worden, gehaltenwerde, n». Jeder Bote weiß, was mit dem päpstlichen Legaten geredet ist der Absolution der Reiseknechte wegen und wessen er sich darin gütlich erboten hat, ebenso der Gnaden halben, die er etliche»gethan, daß sie ans ungcweihtcm Erdreich, wo sie begraben sind, auf die Kirchhöfe kommen mögen.

I.März.

Staatsarchiv Bern Nrkundt.

Vereinigung zwischen Bern und Ludwig Maria Sforza, Herzog von Mailand. (Beilage 3V. i

527.

Luceru.

7. Mnrz (Montag »ach dem Sonntag OculttStaatsarchiv Vlircr» ^ Luccrnerabschicdcsammlung. N.St. Staatsarchiv Nürich Altgcmctnc Abschiede. Il.üvb.

»». Der Vogt im Oberland bringt an, er habe dem Schultheißen von Sargans eine den Eidgenossegehörige Schmiede geliehen, wovon er diesen alljährlich 2l1 Gulden zu Ehrschatz geben müsse. R'»»sei vor einiger Zeit durch den Wind anö einer andern Schmiede das Feuer in diese geweht worden »»habe am Gebäude und am Kohlcnvorrath für mehr denn 200 Gulden verdorben, weswegen der Besä'»digtc um einige Unterstützung bitte. Heimbringen. I». Der Vogt im Oberland meldet, haben ih>o>