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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juli 1495.

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lieb vnd früntschaft mit cinandern lcpten, so geuiele hez diß tags den Boten, daß wir Eidgnosscn allervßlcndischer Herren, kciscrn, künigcn vnd snst aller andern fürstcn vnd Herren müssig giengen, von denenniemcr kein Pension noch gaben mc cmpfiengen, noch nämen vnd ouch vnsere knccht niemer me zu Inenvmb sold ziehen vnd dem also nach zu kommen vnd ze gelebcn, wann wir vnser Psind schwüren, ouchverschwüren!, cnandcrn dabh haudhüben vnd schüztcn, also welcher sölichs demnach vbersächc, das manein hetlichen nach sinem verdienen dorumb strafte, soll heder bot trcffcnlich heimbringen vnd vff dennächsten Tag darnmb völlig antwort geben." I». Dem Abt von St. Gallen ist um 5(10 Gulden baardes Varnbülers Haus und Weinberg im Rhcinthal verkauft, I. Auf Montag nach Maria Magdalena(27. Juli) sollen die Boten aller abgemeldeten Sachen wegen wieder zu Luccrn sein. Ii,. Die mailän-dischc Botschaft hat jedem Boten ihren Entschluß hcimzunehmcn gegeben. Man soll daher bis zum näch-sten Tag Uri zu bewegen suchen, daß es seiner Ansprachen wegen die Billigkeit betrachte und sich vonden andern Orten in der Sache nicht sondere.

313.

44(95, 22. Illll (St, Magdalcnentag),

Staatsarchiv Bern: Bündnisse und Verträge, IN, 44Z.

Philipp, Markgraf von Hochberg, Graf zu Neuenbürg, Herr zu Röthclcn und Gusenburg u. s. w.und Schultheiß, Rath, Burger und ganze Gemeinde der Stadt Freiburg im Ucchtland Urkunden, daßsie einen ewigen Burgrechts- und Schirmvertrag mit einander abgeschlossen haben, wobei jedoch desMarkgrafen Lehcnherren und alle frühern Bünde und Burgrechte der Parteien, sowie der Papst undKaiser vorbehalten werden. Für die Streitigkeiten gegenseitiger Angehöriger wird der Gerichtsstand desWohnorts des Angesprochenen, für Streitigkeiten der contrahircnden Theile ein schiedsrichterliches Ver-fahren mit gemeiner Dingstatt in Cudrefin festgesetzt. Dann folgen noch Bestimmungen über den Handels-verkehr u. s. w.

Abgedruckt in Bluntschli's Urtundcnbuch zur Geschichte des schweizerischen Bundesrechtes S. 124,

Lucern.

14l95, 26. Zlltlt (Sonntag nach lacaliiStaatsarchiv Lnccrn: Lucerncrabschiedesaikmlung, 0,4!»,

Boten: Zürich. Cunrad Schwend, Ritter, Bürgermeister. Bern. Wilhelm von Dicßbach, Ritter,Altschultheiß. Lucern. Hans Ruß, Schultheiß, Werner von Meggen; Ludwig Seiler, Altschultheiß;Peter von Alikon. Uri. Walter in der Gasse, Ammann; Ammann Beroldingcr. S ch w h z. AmmannRcding; Venrich Wagner. Ob Wald en. Ammann Zunhofcn. Nidwalden. Ammann Zelger. Zug.Ammann Steiner. Glarus Ammann Kuchli. Fr ei bürg. Franz Arscnt, Venncr. Solothurn. UröBiß, Vcnner.

Auf daS Begehren der französischen Botschaft, die Eidgenossen möchten mit dem jetzigen König vonFrankreich eine Vereinigung abschließen, wie sie solche mit König Ludwig sel. gehabt haben, haben dieOrte folgendermaßen geantwortet: Zürich will die Capitel mit dem Herzog von Mailand aufrichten, des

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