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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juni 1495.

allen Christcnnienschcn zu Herzen gehen; über daö Hülfsbegehren znm Zug nach Rom und der ewigenRichtung wegen haben die Obrigkeiten noch nichts gewußt, man werde daher an sie berichten und hoffe, Nwerden gebührende Antwort geben. I». Eine Botschaft des Herzogs von Mailand bringt an, ihr He"vernehme, daß, wiewohl er sich stets guter Rachbarschaft beflissen, Lncern und andere Orte Widerwillengegen ihn gefaßt haben. ES sei daher die Votschaft abgefertigt, um wo möglich die Sache ins (Xc"zu bringen. Auch sei der Herzog bereit, die jetzigen Eapitcl zu bestätigen, falls die Eidgenossen ^begehren. «. Auf FrciburgS Anbringen, daß die Bcnedigcr unfern Kanflcutcn an den alten Zöllenhundert Gulden Kaufs- und Vcrkaufswcrth um 4 Ducaten steigen, ist Bern empfohlen, den Venedigszu schreiben, daß sie unsere Kanflcutc bei den alten Zöllen bleiben lassen und nicht steigern soll"''«I. Zu weiter» Verhandlungen mit der mailändischen Votschaft über die alten Eapitcl und daö Anerbiete«von 1000 Ducaten jährlicher Pension jedem Ort wird Tag nach Lncern gesetzt auf Montag nach tlln"(9. Juli). Q. Der römische König verlangt auf den Fall, daß ihm die obbegchrtcn 10,000 Mann «ichbewilligt würden, Mann um festzusetzenden Sold anwerben zu dürfen. 4V An Ulrich Schads lb"antwortung haben die Botengut bcnügcn". K. Schwhz soll abermals seine Gemeinde versammeln nBern und Untcrwaldcn dahin eine Votschaft schicken, um selber gemeiner Eidgenossen Anliegen vorzutragenI». Glaruö soll den Hauptmann zu St. Gallen beauftragen, den Hebungen, welche die SticfmnttcrAbts znm Nachthcil des Gotteshauses voruimmt, fleißig nachzuforschen und auf nächstem Tag zu berichte»l. Dem Abt von St. Gallen wird geschrieben, er möchte dem Hauptmann einen geschickten Man»geben, der ihm helfe, die Ncstanzcn, welche frühere Hauptleutc ausstehen gelassen, einzubringen. Auch >»o /er in Zukunft sorgen, daß die Hauptleutc die Bußen fleißiger einziehen und nichts ausstehen lassc»'

>». «. «I. «». t »x. I,. fehlen im Luccincrcxcmplar.

»Ott.

C onsta n z.

24. Juni.

Die Acten fehlen. Siehe 3l>7 » Siehe jedoch auch 321 v.

SItt.

Lncern.

28. Juni lvi^n.» ,>.uri «»i>-.>.iii.

Staatsarchiv Zürichs Allqcmeint Abschiede. II. t?i

Die lv Schirmorte des Abts von St. Gallen.

HanS Jost, der Hauptmann zu St. Gallen, legt Rechnung ab über die zwei Jahre seinerMannschaft und über daö, waö an Ncstanzcn unter seinem Borfahr, Ritlaus Rizzi von Lncern, "gelaufen, über Bußen und Strafgelder und Anderes, wie es des AbtS Rödel ausweisen. Einnal)'''Vom Amt St. Gallen und dem Amt Whl in den zwei Jahren die Hälfte (nach Thcilung mit dc>" ^427 Gulden 1 Ort; von St. Margarethen unter ihm und Rizzi in vier Jahren 50 Gulden; vomthal ist unter ihm und Niclaus Rizzi den «v Orten gefallen 80 Gulden 3 Ort; alte Rcstanzen,